easyJet-Chef gegen Staatsgeld für ineffiziente Airlines
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HAMBURG (dpa-AFX) - Der Chef des britischen Billigfliegers easyJet, Johan Lundgren, hat Staatshilfen für angeschlagene Fluggesellschaften kritisiert. "Es kann nicht sein, dass Milliarden und Abermilliarden über einige der ineffizientesten, klimaschädlichsten, schlechtesten Airlines Europas ausgeschüttet werden. Wir rufen die EU auf, das zu verhindern", sagte Lundgren dem Magazin "Spiegel". Staatliche Unterstützung müsse allen Airlines offenstehen, alles andere sei "eine Wettbewerbsverzerrung zulasten von Passagieren und Steuerzahlern".
Lundgren erwartet steigende Ticketpreise. Fluggesellschaften müssten künftig mehr für Sicherheitsmaßnahmen ausgeben und Schulden tilgen. "Auf Dauer werden viele deshalb ihre Bilanzen verbessern, statt Marktanteile zu erobern." Sein Unternehmen sieht Lundgren dabei im Vorteil: "Unser Geschäftsmodell ist nicht so kompliziert, weil wir nur Direktflüge anbieten." Und die junge Generation werde auch weiterhin viel fliegen.
/brd/DP/mis
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