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NASDAQ-Titel Tesla unter Druck: Offenbar auch Tesla und BMW von EU-Beihilfeuntersuchung gegen China betroffen


NASDAQ-Titel Tesla unter Druck: Offenbar auch Tesla und BMW von EU-Beihilfeuntersuchung gegen China betroffen

Die angekündigte Untersuchung der Europäischen Union zu Pekings Beihilfen für Elektroautos könnte Kreisen zufolge auch nicht-chinesische Hersteller wie Tesla und BMW treffen.

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Der US-Elektropionier dürfte von Elektroauto-Subventionen in der Volksrepublik profitiert haben, auch die Münchener dürften Gegenstand der Untersuchung sein, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

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Tesla etwa soll bei den Besitzverhältnissen seiner chinesischen Tochter Vorteile gegenüber anderen ausländischen Autobauern genossen haben. Steuernachlässe, günstige Kredite und andere Formen der Unterstützung hätten ebenfalls geholfen, China zum wichtigsten Markt für Tesla außerhalb der USA zu machen. Neben BMW dürften auch Renaults Geschäfte auf den Prüfstand gestellt werden.

Tesla-Aktien verloren im NASDAQ-Handel in New York schlussendlich 1,16 Prozent auf 244,12 US-Dollar. BMW-Papiere lagen im schwachen DAX via XETRA letztendlich 1,33 Prozent im Minus bei 95,98 Euro.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte vor knapp zwei Wochen angekündigt, dass die EU eine Untersuchung wegen staatlicher Unterstützung für Elektroautos aus China einleiten werde. "Der Preis dieser Autos wird durch riesige staatliche Subventionen künstlich gedrückt - das verzerrt unseren Markt", sagte sie im Europaparlament in Straßburg. Das sei nicht akzeptabel. Die Weltmärkte würden von billigeren chinesischen Elektroautos überschwemmt.

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Seit einigen Monaten wird in der Autobranche verstärkt das Drängen chinesischer E-Autohersteller auf den europäischen Markt diskutiert. Die Befürchtung ist, dass deutsche und europäische Hersteller mit billig in China produzierten und exportierten Fahrzeugen von BYD, NIO und Xpeng nicht mithalten können. Deutsche Autobauer produzieren seit Jahrzehnten in China Verbrenner und bauen dort mittlerweile auch verstärkt Elektroautos.

/men/jcf/nas

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Schroders, John Keeble/Getty Images

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