Erwartungen übertroffen

Zoom-Aktie stark: Zoom verdient mehr als erwartet


Zoom-Aktie stark: Zoom verdient mehr als erwartet

Das US-amerikanisches Softwareunternehmen Zoom Video Communications hat seine Bücher geöffnet.

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Der Videokonferenzdienst Zoom hat zu Jahresbeginn besser als erwartet abgeschnitten und Anleger mit einem positiven Ausblick erfreut. Für Zoom Video Communications ist das abgelaufene erste Quartal 2022 mit einem Gewinnrückgang zu Ende gegangen. Das Ergebnis je Aktie sackte von 1,32 US-Dollar je Aktie auf 1,03 US-Dollar je Anteilsschein ab. Damit verdiente Zoom aber deutlich mehr als von Analysten erwartet, die Schätzungen der Experten hatten sich im Vorfeld auf 0,876 US-Dollar je Anteilsschein belaufen. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen in den drei Monaten bis Ende April 113,6 Millionen Dollar und damit nur rund halb so so viel wie vor einem Jahr. Grund waren unter anderem hohe Übernahme- und Betriebskosten sowie Wertverluste bei strategischen Investments.

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Der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen aus San Jose am Montag nach Börsenschluss mitteilte. Dies entsprach nach Refinitiv-Daten genau den Vorhersagen der Analysten. Es entspricht aber dem schwächsten Wachstum seit Zooms Börsengang im Jahr 2019.

Für das laufende Geschäftsquartal (bis Ende Juli) stellte das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss Erlöse von bis zu 1,12 Milliarden Dollar (1,05 Mrd Euro) in Aussicht. Damit übertraf Zoom die Prognosen der Analysten leicht. Zudem hob die Firma aus San Jose ihre Gewinnziele für das Gesamtjahr deutlich an.

Zoom hatte während der Corona-Krise rasantes Wachstum verbucht und stark vom Trend zu Videokonferenzen und Homeoffice profitiert. Das Ende dieses Booms versucht das Unternehmen mit neuen Produkten abzufedern. Bislang gelang das eher mit bescheidenem Erfolg.

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Schon seit einiger Zeit dämpft die starke Konkurrenz durch WebEx von Cisco, Slack von Salesforce und Microsoft Teams sowie Google Meet das Wachstum von Zoom. Zwar profitiert das Unternehmen ähnlich wie seine Wettbewerber vom Trend zum flexiblen Arbeiten zwischen Homeoffice und Büro, reicht aber nicht mehr an die Umsatzsprünge von zu Beginn der Coronapandemie heran. Mittlerweile fokussiert sich Zoom verstärkt auf Firmenkunden.

Die Zoom-Aktie zeigte sich am Dienstag im NASDAQ-Handel 5,61 Prozent fester bei 94,34 US-Dollar. In einer ersten Reaktion hatte sie am Mittwoch nachbörslich sogar um 18,02 Prozent auf 105,43 US-Dollar angezogen. Am Aktienmarkt war das Papier in diesem Jahr bislang deutlich abgesackt: Es hat rund 52 Prozent eingebüßt, während die Technologiebörse Nasdaq auf ein Minus von 27 Prozent kommt.

Redaktion finanzen.net/Reuters/dpa-AFX

Bildquellen: Michael Vi / Shutterstock.com

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01.03.22 Zoom Video Communications Neutral Goldman Sachs Group Inc.
31.08.21 Zoom Video Communications Outperform RBC Capital Markets
01.09.20 Zoom Video Communications Outperform RBC Capital Markets
01.09.20 Zoom Video Communications overweight JP Morgan Chase & Co.
03.06.20 Zoom Video Communications overweight JP Morgan Chase & Co.

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