BASF-Aktie sackt ab: Analysten nach Übernahmeplänen gespalten
Die Übernahmepläne des Chemiekonzerns werden von Experten unterschiedlich bewertet.
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Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BASF mit einem Kursziel von 40 Euro auf "Underweight" belassen. Analyst Chetan Udeshi untersuchte am Montag die strategische und finanzielle Logik eines möglichen Deals zwischen BASF und Evonik. Grundsätzlich sei eine sinnvolle Konsolidierung der einzige glaubwürdige Weg, angesichts des problematischen Branchenhintergrunds Wettbewerbsfähigkeit und Erträge zu steigern - über Größenvorteile, Portfoliofokus, Kostenminimierung und höhere Preismacht. BASF und Evonik hätten auf seiner Liste aber nicht zu den offensichtlichsten Optionen gehört, so Udeshi. Er geht davon aus, dass die Ludwigshafener an anderer Stelle höhere Erträge mit geringeren Ausführungsrisiken erzielen könnten. BASF habe bedeutende Überschneidungen mit Evonik bei etwa einem Drittel der Umsätze, aber zu einem geringeren Prozentsatz beim operativen Ergebnis.
Bernstein bleibt bei "Outperform"
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für BASF hingegen von 63 auf 61 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Analyst James Hooper rechnete am Wochenende eine mögliche Kombination mit Evonik durch, wie er am Montag schrieb. Die reinen Zahlen erschienen attraktiv, die Anlagestory würde allerdings grundsätzlich komplexer.
Deutsche Bank Research bestätigt Kaufempfehlung
Deutsche Bank Research hat die Einstufung für BASF mit einem Kursziel von 60 Euro derweil auf "Buy" belassen. Auch ohne einen Deal mit Evonik sei nun der "Geist aus der Flasche", schrieb Virginie Boucher-Ferte in ihrem am Montag vorliegenden Kommentar in Anspielung an die Bestätigung der Gespräche und den Song von Christina Aguilera. Bei einem Übernahmepreis von 25 Euro je Aktie würde BASF ein Äquivalent von etwa 35 Prozent seines eigenen Marktwertes bezahlen.
Im XETRA-Handel notiert die BASF-Aktie zeitweise 1,73 Prozent tiefer bei 49,55 Euro.
NEW YORK (dpa-AFX Broker)
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Bildquellen: BASF SE, BASF SE
