Evonik-Aktie gefragt: Offerte von BASF anscheinend zurückgewiesen
Evonik hat mehreren Medienberichten zufolge ein Angebot über 10,3 Milliarden Euro von BASF zurückgewiesen.
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Evonik habe erklärt, dass das Angebot zu niedrig sei, um formelle Verhandlungen zu starten oder dem Konkurrenten eine Due-Diligence-Prüfung zu gestatten, berichtet die Financial Times unter Berufung auf informierte Personen. BASF habe kürzlich als ersten Vorschlag rund 22,15 Euro je Aktie geboten, berichtet auch Reuters unter Berufung auf Insider.
Das Gebot würde einen Aufschlag von knapp 29 Prozent auf den Aktienkurs von Evonik am vergangenen Montag bedeuten, bevor Spekulationen über ein Übernahmeinteresse öffentlich wurden.
Ein Evonik-Sprecher wollte sich zu dem Zeitungsbericht auf Anfrage konkret nicht äußern und verwies auf die Mitteilung vom Freitag. Darin hieß es von Evonik, von BASF eine sogenannte "unverbindliche Ansprache" im Zusammenhang mit einem möglichen Übernahmeangebot erhalten zu haben. Die Ansprache sei "auf ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Gesellschaft gerichtet", allerdings fänden derzeit keine Gespräche in diesem Zusammenhang statt.
Via XETRA klettert die Evonik-Aktie zwischenzeitlich um 1,96 Prozent auf 19,75 Euro.
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Bildquellen: EVONIK, Jonathan Weiss / Shutterstock.com
