EZB: Lohndruck im Euroraum nimmt ab


Von Hans Bentzien

DOW JONES--Der Lohndruck im Euroraum schwächt sich nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) weiter ab. Wie die EZB auf Basis ihres aktualisierten Wage Trackers mitteilte, dürften die Gehälter nach aktueller Schätzung 2025 um 3,8 (März-Schätzung: 3,9) Prozent gestiegen sein, nachdem sie 2024 um 4,1 (4,2) Prozent zugelegt hatten. Für 2026 werden unverändert 2,6 Prozent erwartet. Für den Jahresverlauf 2026 ergeben sich nach EZB-Angaben Schätzungen von 1,85 (1,89) im ersten, 2,13 (2,10) Prozent im zweiten, 2,55 (2,52) im dritten und 2,60 (2,57) Prozent im vierten Quartal, wobei hier der Einfluss von Sonderzahlungen geglättet wurde.

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Die EZB beobachtet die Lohnentwicklung genau, weil sie entscheidend für die nach wie vor hohe Inflation im Dienstleistungssektor ist und weil sie abzuschätzen versucht, ob die kriegsbedingt höheren Inflationsraten Zweitrundeneffekte auslösen.

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May 06, 2026 04:14 ET (08:14 GMT)

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