Frankfurt muss wegen Cum-Ex-Skandal Gewerbesteuern erstatten


FRANKFURT (Dow Jones)--Der Cum-ex-Skandal um illegale Geschäfte rund um den Dividendenstichtag von Aktien hat Folgen für Städte wie Frankfurt. Bei den Cum-Ex-Transaktionen ließen sich Banken Steuern erstatten, die sie nie bezahlt hatten. Weil sie dadurch verbotenerweise hohe Gewinne gemacht haben, werden die Geschäfte nun rückabgewickelt, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Rückwirkend sinkt so der Gewinn der Banken und damit auch die Grundlage für die Gewerbesteuer.

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Die Stadt Frankfurt müsse den Banken "zu viel entrichtete Steuer erstatten", sagte Bastian Bergerhoff, Kämmerer der Stadt, der Wirtschaftswoche. "In Summe bereiten wir uns auf eine Gewerbesteuerrückzahlung von etwa 200 bis 400 Millionen Euro vor." Noch hat die Finanzverwaltung die illegal erzielten Gewinne nicht vollständig berechnet. Frankfurt sei aber "vorbereitet, jederzeit binnen drei Tagen einen dreistelligen Millionenbetrag erstatten zu können", sagte Bergerhoff.

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DJG/apo/mgo

(END) Dow Jones Newswires

July 22, 2022 07:20 ET (11:20 GMT)

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