Fuchs: Erwartungen steigen mit dem Kurs
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Bei der Vorzugsaktie von Fuchs läuft es gerade wie geschmiert. Das macht Hoffnung für den Ende Oktober anstehenden Q3-Bericht.
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Der Schmierstoffhersteller Fuchs hat sich im September und Anfang Oktober auf Kapitalmarktkonferenzen im In- und Ausland präsentiert. Offensichtlich hinterließ das Management dabei keinen schlechten Eindruck, denn die Aktie setzte ihren Aufwärtstrend weiter fort. Flankiert wurde die Kursentwicklung von einem positiven Analystenkommentar. Die Deutsche Bank sieht für das Papier ein Kursziel von 54 Euro und belässt die Einstufung auf „Buy“.
Positive Effekte auch im Q3?
Nun rückt auch die Veröffentlichung des Q3-Berichts näher, am 30. Oktober ist es so weit. Da das Unternehmen das Ziel für das EBIT im Gesamtjahr 2026 bereits im Sommer angehoben hatte, scheint die Luft für einen weiteren Schritt nach oben – zumindest auf den ersten Blick – raus zu sein. Allerdings begründete das Unternehmen das starke zweite Quartal 2026 mit der Sondersituation am Golf. Demnach sollten Vorzieheffekte und eine eingeschränkte Lieferfähigkeit einzelner Wettbewerber die Ertragsentwicklung bei Fuchs begünstigt haben.
Positive Preiseffekte nicht ausgeschlossen
Letztlich dürfte die Preisentwicklung im Q3 über die weiteren Geschäftsziele für 2026 entscheiden. Hier sind wir optimistisch. Die Sondersituation am Golf könnte auch im dritten Quartal den in Asien und Nahost ansässigen Wettbewerbern weiter ins Kontor geschlagen haben. Wir spekulierten an dieser Stelle bereits Anfang September auf eine reale Verknappung von Schmierstoffen inklusive positiver Preiseffekte für Fuchs.
Fazit
Ob die Spekulation tatsächlich so aufgeht, erfahren Anleger Ende Oktober bei Vorlage der Q3-Zahlen. Mit Bekanntgabe der neuen Zielmarke beim EBIT von 460 bis 480 Mio. Euro im Sommer hat das Management nach eigenen Angaben aber bereits die Vorzieheffekte aus Q2 als absatzmindernd für den weiteren Jahresverlauf einkalkuliert. Die Bestätigung der angehobenen Ziele für 2026 könnte somit das Worst-Case-Szenario darstellen. Das ist eine komfortable Situation – für die Aktionäre und das Unternehmen. Der Chart spricht indes eine eindeutige Sprache. Mit dem Ausbruch über die Marke von 42/43 Euro könnte die Aktie noch weiteres Potenzial besitzen.
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Erstellung am 07.10.26 um 9:13 Uhr.
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