Gutes Omen für eigene Zahlen

SoftBank-Aktie hebt zweistellig ab: Rekordzahlen der Konzerntochter sorgen für Kurssprung


SoftBank-Aktie hebt zweistellig ab: Rekordzahlen der Konzerntochter sorgen für Kurssprung

Die SoftBank-Tochter SoftBank Corp. hat im ersten Geschäftsquartal einen Rekordumsatz erzielt. Das sorgt bei der SoftBank-Group-Aktie für kräftigen Rückenwind.

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  • SoftBank Group-Aktie schießt an der Börse Tokio deutlich nach oben
  • Auslöser sind starke Quartalszahlen der Tochter SoftBank Corp.
  • Konzern hält trotz Rekordumsatz an seiner Jahresprognose fest
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Die SoftBank Group-Aktie schnellte am Mittwoch an der Börse Tokio um knapp 14 Prozent auf 5.958 Yen nach oben, ein Plus von 730 Yen gegenüber dem Vortagesschluss. Auslöser für den Kurssprung war ein Rekordquartal der Mehrheitstochter SoftBank Corp., die am Dienstag ihre Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2026 vorgelegt hatte.

Rekordumsatz bei der Telekomtochter

Die SoftBank Corp. meldet für die Monate April bis Juni einen Umsatz von 1,81 Billionen Yen, ein Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und der höchste Wert für ein erstes Geschäftsquartal in der Firmengeschichte. Der Betriebsgewinn steigt um 4 Prozent auf 302,3 Milliarden Yen. Bereinigt um einen Bewertungsgewinn aus dem Vorjahresquartal im Zuge des Anteilsaufbaus bei LINE Bank Taiwan läge das Plus bei 9 Prozent. Nach einem Quartal sind damit 27 Prozent des Jahresziels beim Betriebsgewinn erreicht, bei den Erlösen 24 Prozent. Der Nettogewinn klettert um 10,5 Prozent auf 201,5 Milliarden Yen, das den Aktionären zurechenbare Ergebnis wächst um 3,3 Prozent auf 150,1 Milliarden Yen, bereinigt um denselben Einmaleffekt um 7 Prozent, und liegt damit rund 11 Prozent über dem von S&P Global Visible Alpha erhobenen Analystenkonsens von 135,6 Milliarden Yen.

KI-Geschäft und PayPay treiben den Gewinn

Im Unternehmensgeschäft steigt der Umsatz um 11 Prozent auf 260,4 Milliarden Yen, angetrieben von einem Sprung der Cloud- und KI-Erlöse um 31 Prozent, der Segmentgewinn legt um 28 Prozent zu. Im Finanzgeschäft, das vor allem vom Bezahldienst PayPay getragen wird, wächst der Umsatz um 27 Prozent, der Segmentgewinn springt um 76 Prozent. Der Vertrieb legt beim Umsatz um 22,8 Prozent zu, beim Segmentgewinn aber nur um rund 8 Prozent. Beim Geschäft mit Medien und E-Commerce sinkt der ausgewiesene Segmentgewinn zwar um knapp 6 Prozent, das liegt jedoch ausschließlich am Wegfall des genannten Einmaleffekts aus dem Vorjahr. Bereinigt darum steigt der Segmentgewinn auch hier, und zwar um 19 Prozent, bei einem Umsatzplus von 9,8 Prozent. Im Privatkundengeschäft bleibt der Segmentgewinn mit 152,9 Milliarden Yen etwa ein Prozent unter dem Vorjahreswert, bei einem Umsatzplus von 4,4 Prozent.

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SoftBank Group steht vor eigenen Zahlen

An der Jahresprognose ändert sich trotz der starken Quartalszahlen nichts: SoftBank Corp. rechnet weiterhin mit 7,5 Billionen Yen Umsatz, 1,1 Billionen Yen Betriebsgewinn und 560 Milliarden Yen Nettogewinn für die den Aktionären zurechenbare Größe im laufenden Geschäftsjahr. Auch die Dividendenprognose von 8,80 Yen pro Aktie bleibt unverändert.

Für die SoftBank Group-Aktie rückt nun der morgige Donnerstag in den Fokus: Dann legt der Mutterkonzern seine eigenen Zahlen für das erste Geschäftsquartal vor, in die neben dem Telekomgeschäft auch die Beteiligungen an Arm und OpenAI einfließen.

Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquellen: winhorse/iStock, TORU YAMANAKA/AFP/Getty Images

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