Harbour Energy-Aktie unter Druck: Erwerb eigener Aktien von Großaktionär BASF
Harbour Energy kauft eigene Aktien von seinem Großaktionär BASF zurück.
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Wie das britische Unternehmen mitteilte, steht die Vereinbarung im Einklang mit einer Vereinbarung der beiden Konzerne von Juni. Der Rückkauf könnte sich auf bis zu 200 Millionen US-Dollar belaufen.
Der Rückkauf erfolgt im Zuge einer von BASF vorgeschlagenen Platzierung von rund 133 Millionen Aktien des Öl- und Gaskonzerns. Rund 53 Millionen Aktien sollen an Harbour verkauft werden, wie der Konsortialführer Morgan Stanley Europe am Donnerstag mitteilte.
Weitere 80 Millionen Aktien werden über ein beschleunigtes Platzierungsverfahren für institutionelle Anleger platziert. Der Preis pro platzierter Aktie wird im Rahmen dieses Verfahrens ermittelt.
Der Rückkauf steht unter dem Vorbehalt des Abschlusses des geplanten Angebots, teilte Harbour mit.
Die Aktien von Harbour Energy notierte im Handel am Freitag letztlich mit einem Minus von 1,58 Prozent bei 2,73 Pfund. Die BASF-Aktie zeigte sich via XETRA schlussendlich 2,83 Prozent schwächer bei 51,83 Euro.
BASF hält nach Daten von Factset einen Anteil von rund 25 Prozent an Harbour. Anfang dieses Jahres hatte der Chemiekonzern Schritte unternommen, um seine Beteiligung und seine Stimmrechte an Harbour zu reduzieren.
Die zurückgekauften Aktien werden eingezogen, und jeder den Betrag von 150 Millionen US-Dollar übersteigende Kaufpreis wird von einem im vergangenen Monat angekündigten Rückkauf von bis zu 250 Millionen US-Dollar abgezogen, so Harbour.
DOW JONES
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Bildquellen: BASF SE, BASF SE
