Kriegsrisiken

TotalEnergies-Aktie im Minus: Nahost-Konflikt belastet Förderung deutlich


TotalEnergies-Aktie im Minus: Nahost-Konflikt belastet Förderung deutlich

TotalEnergies erwartet von den gestiegenen Öl- und Gaspreisen einen Schub für das eigene Finanzergebnis.

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Der französische Energiekonzern teilte am Donnerstag mit, dass er für das erste Quartal eine Öl- und Gasförderung auf dem Niveau des Vorquartals erwartet, in dem eine Fördermenge von 2,545 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag gemeldet wurde.

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Ein Teil der Förderanlagen von TotalEnergies ist aufgrund des Krieges der USA und Israels mit dem Iran, der sich auf den weiteren Persischen Golf ausgeweitet hat, außer Betrieb. So hat TotalEnergies die Produktion in Katar, im Irak und vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate eingestellt oder ist dabei, dies zu tun. Betroffen sind etwa 15 Prozent der Gesamtförderung. In der vergangenen Woche hatte TotalEnergies bereits gemeldet, dass ein Raffineriekomplex in Saudi-Arabien nach einer Beschädigung geschlossen wurde.

Der Rückgang sollte jedoch teilweise durch die Inbetriebnahme neuer Felder in Libyen und Brasilien ausgeglichen werden, so das Unternehmen. Die Einnahmen aus der Produktion werden unterdessen voraussichtlich deutlich steigen, erklärte TotalEnergies, eine Folge der zugleich gestiegenen Preise. Der Konzern rechnet damit, dass die höheren Öl- und Gaspreise das Working Capital im Quartal um 2 bis 2,5 Milliarden US-Dollar erhöhen werden.

Die Mitteilung von TotalEnergies unterstreicht, wie volatil die Energiemärkte und die im Nahen Osten tätigen Unternehmen auf den Iran-Krieg reagieren. Der britische Energieriese Shell hat in der vergangenen Woche seine Prognose für die Gasförderung im ersten Quartal gesenkt, weil seine Pearl-Anlage in Katar im Krieg ins Visier geraten war. Das Unternehmen erklärte jedoch, dass es durch den Ölhandel einen Gewinnschub erwartet, nachdem die Preise pro Barrel in die Höhe geschnellt sind.

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Sollte der Krieg andauern, könnte die Produktion von TotalEnergies noch gravierender betroffen sein, sagte CEO Patrick Pouyanne Anfang der Woche. "Wenn diese Blockade länger als drei Monate dauert, werden wir mit ziemlich ernsten Versorgungsproblemen konfrontiert sein", sagte er bei einer Veranstaltung in Washington, D.C., die von der Mediengruppe Semafor ausgerichtet wurde.

Sollten jedoch die Verhandlungen wieder aufgenommen und die Straße von Hormus schnell wieder geöffnet werden, könne sich die Situation innerhalb von drei Monaten "wieder normalisieren", so Pouyanne.

Im Pariser Handel verliert die TotalEnergies-Aktie zeitweise 0,50 Prozent auf 76,30 Euro.

DJG/DJN/rio/uxd

DOW JONES

Bildquellen: HJBC / Shutterstock.com

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24.09.26 TotalEnergies Outperform RBC Capital Markets
23.09.26 TotalEnergies Neutral JP Morgan Chase & Co.
21.09.26 TotalEnergies Buy UBS AG
14.09.26 TotalEnergies Buy Jefferies & Company Inc.
11.09.26 TotalEnergies Neutral Goldman Sachs Group Inc.

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