LPKF Laser: Nvidia ist nicht genug


SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.


LPKF Laser: Nvidia ist nicht genug

Die Aktie von LPKF Laser profitiert von den nachbörslich veröffentlichten Nvidia-Zahlen. Die technische Wende ist aber noch nicht geschafft.

Werte in diesem Artikel

Aktien aus dem Halbleitersektor standen zuletzt kräftig unter Druck. Anleger warteten gespannt auf die Quartalszahlen des Chipherstellers Nvidia, dessen Zahlenwerk und Ausblick mittlerweile als wichtige Indikatoren für die gesamte Chip- und Halbleiterindustrie gelten. Gestern nach Börsenschluss war es dann so weit.

Nvidia überzeugt

Erneut behielten die Optimisten die Oberhand: Denn dem US-Branchenprimus gelang es, mit dem aktuellen Zahlenwerk und der Prognose die Konsensschätzungen der Analysten zu übertreffen. Der positive Impuls von jenseits des großen Teichs ließ entsprechend auch die heimischen Titel nicht kalt. Für die zuvor stark gebeutelte LPKF-Aktie ist das zunächst aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Halbierung vom Hoch

Denn vom Hoch bei 29 Euro im Juni ging es zunächst bis 13,50 Euro abwärts. In einer kurzen, aber kräftigen technischen Gegenbewegung gelang es der Aktie dann, bis auf 16,50/17 Euro nach oben zu klettern. Hierbei wurde auch der steile Abwärtstrend gebrochen. Allerdings währte die Freude nur kurz: Im allgemeinen Abwärtssog für Halbleiteraktien rutschte das Papier wieder bis auf unter 13 Euro ab. Kurz oberhalb der wichtigen 200-Tage-Linie drehte die Aktie dann jedoch wieder leicht nach oben.

Fazit

Ob es sich bei dem Aufschwung schon um den Beginn einer stärkeren Gegenbewegung handelt, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Ein wichtiger für den Technologiesektor ist das Zinsniveau. Aufschluss darüber, wie es seitens der US-Notenbank mit den Zinsen weitergeht, könnte bereits heute das Sitzungsprotokoll der Fed geben. Negative Auslegungen könnten die LPKF-Aktie wieder in Richtung des Zwischentiefs bei knapp 13 Euro drücken. Für Unterstützung dürfte dort aber die 200-Tage-Linie sorgen. Bei positiver Auslegung des Protokolls wäre der nächste Widerstand im Jahreschart bei 14,80 Euro. Um eine belastbare technische Wende einzuleiten, müsste aber die Marke von 16,50 Euro nachhaltig übersprungen werden.

Anders als die LPKF-Aktie, die ihr Junihoch halbiert hat, konsolidiert Daldrup & Söhne nach einem starken Vorjahr auf hohem Niveau. Die vorläufigen Halbjahreszahlen liefern nun ein Argument, das über die Charttechnik hinausgeht. zum Artikel

Auch bei clearvise hinkt der Kurs der operativen Entwicklung noch hinterher. Der Alleinvorstand hält das für nicht gerechtfertigt und benennt im Interview, woran es liegt: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.470 Prozent oder 14,1 Prozent p.a. (Stand: 22.08.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 27.08.26 um 10:26 Uhr.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel

SmartCaps-Newsletter – Investieren in Small & Mid Caps

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.