MÄRKTE ASIEN/Moderate Aufschläge vor US-Inflationsdaten


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SCHANGHAI/TOKIO (Dow Jones)--Mehrheitlich mit leichten Gewinnen haben die asiatischen Börsen am Mittwoch den Handel beendet. Teilnehmer sprachen allerdings von erhöhter Zurückhaltung vor den US-Inflationsdaten, die am Nachmittag und damit nach Handelsende in Asien veröffentlicht werden. Hier wird zwar mit einem weiteren Rückgang gerechnet, doch dürfte die weiterhin sehr hohe Inflation dafür sorgen, dass die US-Notenbank auch im Mai eine Zinserhöhung beschließen wird.

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Fed-Vertreter äußerten sich zuletzt unterschiedlich über weitere geldpolitische Erhöhungen. Der Präsident der Chicago Fed, Austan Goolsbee, sprach sich dafür aus, dass die Notenbank "Umsicht und Geduld" walten lassen sollte. Der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, erklärte, dass die Fed-Verantwortlichen noch mehr Arbeit vor sich hätten, um die Inflation zu bekämpfen.

Der Präsident der Minneapolis Federal Reserve Bank, Neel Kashkari, sagte in der Nacht zum Mittwoch, dass die Zinserhöhungen der Fed und ein möglicher Rückgang der Kreditvergabe nach zwei Bankenpleiten im letzten Monat eine Rezession auslösen könnten, aber eine andauernd hohe Inflation wäre noch schlimmer für den Arbeitsmarkt.

Für den Nikkei-225 in Tokio ging es um 0,6 Prozent auf 28.083 Punkte nach oben. Der weiterhin schwache Yen stützte hier erneut das Sentiment. Der Dollar notierte bei 133,64 Yen, nach 133,26 Yen zum Handelsschluss am Vortag. Vor diesem Hintergrund legten wiederum die Exportwerte zu. So stiegen Sony um 0,5 Prozent und Nissan Motor kletterten um 0,8 Prozent.

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Die Papiere von Mitsubishi Corp, Mitsui & Co, Sumitomo Corp, Itochu Corp und Marubeni bauten ihre Gewinne vom Vortag weiter aus und legten zwischen 1,8 und 3,0 Prozent zu. Auslöser war ein Nikkei-Bericht, wonach Berkshire Hathaway den Anteil an den fünf japanischen Unternehmen auf jeweils 7,4 Prozent erhöht hat.

Schanghai legt leicht zu - Hongkong mit Abgaben

Der Schanghai-Composite erhöhte sich um 0,4 Prozent. Die am Vortag veröffentlichten Verbraucherpreise hätten gezeigt, dass die Erholungsdynamik nach der Corona-Pandemie schwach bleibt, und sich damit gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die chinesische Notenbank erhöht, so Analysten. Dagegen verlor der Hang-Seng-Index in Hongkong im späten Handel 1,0 Prozent. Der Index gab damit mehr als die Vortagesgewinne wieder ab. Hier belasteten Verluste in einzelnen Sektoren, so ein Beobachter. Die Papiere des Immobilienunternehmens Country Garden Services legten nach dem kräftigen Vortagesgewinn um weitere 2,2 Prozent zu.

Für den Kospi in Seoul ging es um 0,1 Prozent aufwärts - es war das vierte Tagesplus in Folge. Die Stimmung wurde durch die Erwartung gestützt, dass die Bank of Korea ihren geldpolitischen Straffungszyklus beenden könnte, nachdem sie am Vortag erneut das Zinsniveau bestätigt hatte. Gewinnmitnahmen und Vorsicht vor den US-Inflationsdaten am Nachmittag hätten das Momentum aber gebremst, hieß es. Hyundai Motor erhöhten sich um 3,2 Prozent. Der Konzern will im weltweiten Wettbewerb bei den Elektroautos bis Ende des Jahrzehnts die Nummer Drei sein. Wie der Autohersteller weiter mitteilte, soll das Ziel inklusive der Konzernmarken Kia und Genesis erreicht werden, die Investitionen entsprechend hochgefahren werden. LG Chem fielen um 3,9 Prozent aufgrund von Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Aufschlägen.

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Der S&P/ASX 200 in Sydney schloss den Handel mit einem Plus von 0,5 Prozent. Gestützt wurde das Sentiment von einer neuerlichen Zunahme des Verbrauchervertrauens. Die wöchentliche Umfrage von ANZ und Roy Morgan legte schon das dritte Mal in Folge zu. Die Sektoren Rohstoffe und Informationstechnologie stachen mit einem Aufschlag von 1,4 bzw. 1,5 Prozent hervor. Die Aktien von NextDC gewannen 8,1 Prozent. Der Betreiber von Rechenzentren hatte mitgeteilt, dass neue Kundenaufträge die Nachfrage angekurbelt hätten. Whitehaven Coal verloren 3,2 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognose für die Kohleproduktion nach unten korrigiert hatte.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 7.343,90 +0,5% +4,3% 08:00

Nikkei-225 (Tokio) 28.082,70 +0,6% +7,0% 08:00

Kospi (Seoul) 2.550,64 +0,1% +14,1% 08:00

Schanghai-Comp. 3.327,18 +0,4% +7,7% 09:00

Hang-Seng (Hongk.) 20.285,66 -1,0% +3,4% 10:00

Straits-Times (Sing.) 3.283,42 -0,4% +1,4% 11:00

KLCI (Malaysia) 1.434,85 -0,1% -4,0% 11:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Di, 9:19 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0930 +0,2% 1,0912 1,0896 +2,1%

EUR/JPY 146,06 +0,1% 145,86 145,26 +4,1%

EUR/GBP 0,8792 +0,1% 0,8782 0,8769 -0,7%

GBP/USD 1,2431 +0,0% 1,2427 1,2426 +2,8%

USD/JPY 133,64 -0,0% 133,67 133,31 +1,9%

USD/KRW 1.327,44 +0,5% 1.320,39 1.323,01 +5,2%

USD/CNY 6,8869 -0,0% 6,8870 6,8847 -0,2%

USD/CNH 6,8924 -0,0% 6,8942 6,8887 -0,5%

USD/HKD 7,8500 +0,0% 7,8496 7,8499 +0,5%

AUD/USD 0,6658 +0,1% 0,6654 0,6668 -2,3%

NZD/USD 0,6194 +0,0% 0,6193 0,6219 -2,5%

Bitcoin

BTC/USD 29.994,20 -0,8% 30.240,17 30.118,91 +80,7%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 81,59 81,53 +0,1% +0,06 +1,4%

Brent/ICE 85,74 85,61 +0,2% +0,13 +1,1%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 44,10 43,69 +0,9% +0,41 -43,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.016,00 2.002,90 +0,7% +13,10 +10,5%

Silber (Spot) 25,32 25,18 +0,6% +0,15 +5,7%

Platin (Spot) 1.005,80 998,50 +0,7% +7,30 -5,8%

Kupfer-Future 4,02 4,02 -0,1% -0,00 +5,3%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

April 12, 2023 03:31 ET (07:31 GMT)

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