MÄRKTE ASIEN/Überwiegend Abgaben - Überraschend gute China-Daten


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TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Mehrheitlich mit Abgaben haben sich die ostasiatischen Aktienmärkte am letzten Handelstag der Woche gezeigt. In China schaffte der Schanghai-Composite noch den Sprung ins Plus und erhöhte sich um 0,1 Prozent, während der Hang-Seng-Index im späten Handel ein Minus von 0,7 Prozent verzeichnete. Nachdem am Vortag die offiziellen Einkaufsmangerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Service-Sektor den zweiten Monat in Folge einen Rückgang verzeichnet hatten, zeichnete der private Caixin-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe ein gänzlich anderes Bild. Hier wurde am Freitag ein Anstieg vermeldet, wobei auch wieder der Sprung über die Expansionsschwelle von 50 Punkten gelang.

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Laut Caixin Media Co und dem Researchhaus S&P Global hat sich die Stimmung in der Industrie verbessert, und der Wert für die Erwartungen an die künftige Produktion erreichte im November ein Viermonatshoch. Die befragten Unternehmen hätten sich allerdings nach wie vor besorgt gezeigt über die globalen Wirtschaftsaussichten für die kommenden zwölf Monate. Investoren warteten weiter auf ein großes Stimulierungspaket der chinesischen Regierung um den stotternden Konjunkturmotor in China wieder ins Laufen zu bringen, hieß es. Dabei wird vor allem auf eine Unterstützung für den kriselnden Immobilien-Sektor gesetzt.

In Hongkong standen Technologie- und Immobilienwerte unter Abgabedruck. Der Nasdaq-Composite hatte sich am Vortag mit leichten Abgaben gezeigt. Dagegen ging es für die Aktien von CSPC Pharma mit plus 2,3 Prozent den zweiten Tag in Folge nach oben, nachdem das Unternehmen am Vortag Ergebnisse für die ersten neun Monate bekannt gegeben hatte.

Die Aktien von Hong Kong Exchange & Clearing erhöhten sich um 1,5 Prozent. Der Börsenbetreiber will künftig auch einen Handel bei extremen Wetter-Situationen zulassen. Stürme und starke Regenfälle haben schon häufiger zu einer Schließung der Börse in Hongkong geführt. Seit dem Jahr 2018 haben extreme Wetterbedingungen nach Angaben des Betreibers zu elf marktweiten Handelsunterbrechungen geführt, die von mehreren Stunden bis zu einem ganzen Handelstag reichten. Vier davon ereigneten sich in diesem Jahr.

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Gewinnmitnahmen in Seoul nach starkem November

Das kräftigste Minus verzeichnete der Kospi in Seoul, für den es um 1,2 Prozent nach unten ging. Nachdem der Index im November um 11 Prozent zugelegt hat, seien hier Gewinne eingestrichen worden, hieß es. Es war der stärkste Monatsgewinn seit November 2020. Unter Druck standen vor allem die Aktien von Batterie-Herstellern. Für LG Energy Solution und Samsung SDI ging es um 5,7 bzw. 5,3 Prozent nach unten, nach zuletzt drei Handelstagen mit Gewinnen.

Der Nikkei-225 in Tokio verlor 0,2 Prozent. Die Anleger hätten hier auf neue US-Daten am Nachmittag und eine Rede von US-Notenbankpräsident Jerome Powell gewartet, so ein Beobachter. Unter anderem wird der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe im November veröffentlicht.

Der S&P/ASX 200 ging mit einem Abschlag von 0,2 Prozent aus dem Handel und büßte damit seine Wochengewinne wieder ein. Allerdings konnte sich der Index deutlicher von seinem Tagestief erholen. Neun der 11 Sektoren gaben zum Wochenschluss nach, wobei der Technologie-Sektor mit den negativen US-Vorgaben am schlechtesten abschnitt.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 7.073,20 -0,2% +0,5% 06:00

Nikkei-225 (Tokio) 33.431,51 -0,2% +28,3% 07:00

Kospi (Seoul) 2.505,01 -1,2% +12,0% 07:00

Schanghai-Comp. 3.031,64 +0,1% -1,9% 08:00

Hang-Seng (Hongk.) 17.042,88 -0,7% -13,9% 09:00

Taiex (Taiwan) 17.438,35 +0,0% +23,4% 06:30

Straits-Times (Sing.) 3.084,57 +0,4% -5,1% 10:00

KLCI (Malaysia) 1.452,95 +0,0% -2,9% 10:00

BSE (Mumbai) 67.497,28 +0,8% +10,9% 11:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 9:00 % YTD

EUR/USD 1,0909 +0,2% 1,0891 1,0952 +1,9%

EUR/JPY 161,60 +0,1% 161,38 161,05 +15,1%

EUR/GBP 0,8630 +0,0% 0,8626 0,8628 -2,5%

GBP/USD 1,2641 +0,1% 1,2627 1,2695 +4,5%

USD/JPY 148,13 -0,0% 148,17 147,04 +13,0%

USD/KRW 1.306,42 +0,2% 1.303,53 1.296,27 +3,5%

USD/CNY 7,1446 +0,8% 7,0853 7,0847 +3,6%

USD/CNH 7,1529 +0,1% 7,1445 7,1380 +3,3%

USD/HKD 7,8113 +0,0% 7,8107 7,8081 +0,0%

AUD/USD 0,6604 +0,0% 0,6604 0,6637 -3,1%

NZD/USD 0,6155 +0,0% 0,6154 0,6175 -3,1%

Bitcoin

BTC/USD 38.339,98 +1,7% 37.713,93 37.808,07 +131,0%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 75,81 75,96 -0,2% -0,15 -1,3%

Brent/ICE 80,57 80,86 -0,4% -0,29 -0,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.041,15 2.036,35 +0,2% +4,80 +11,9%

Silber (Spot) 25,27 25,33 -0,2% -0,05 +5,4%

Platin (Spot) 930,30 929,75 +0,1% +0,55 -12,9%

Kupfer-Future 3,83 3,83 +0,0% +0,00 +0,5%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/raz

(END) Dow Jones Newswires

December 01, 2023 02:29 ET (07:29 GMT)

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