MÄRKTE EUROPA/Anleger nehmen Gewinne bei Technologiewerten mit


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Aktien

880.50 EUR -3.40 EUR -0.38 %

12.11 EUR -0.04 EUR -0.37 %

1,507.00 EUR -9.60 EUR -0.63 %

21.00 EUR 0.00 EUR 0.0 %

2.23 EUR -0.02 EUR -0.71 %

7.83 EUR 0.02 EUR 0.20 %

63.85 EUR 3.35 EUR 5.54 %

26.40 EUR 0.32 EUR 1.23 %

2.66 EUR 0.02 EUR 0.83 %

58.76 EUR -1.65 EUR -2.73 %

5.10 EUR 0.08 EUR 1.55 %

7.76 EUR -0.21 EUR -2.59 %

2.62 EUR 0.00 EUR 0.0 %

6.55 EUR -0.03 EUR -0.40 %

1.45 EUR 0.00 EUR -0.21 %

Indizes

25,386.50 EUR -192.35 EUR -0.75 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einem schwachen Start tendieren die europäischen Aktienmärkte am Dienstag auf tiefem Niveau seitwärts. "Es setzt sich immer mehr die Meinung durch, dass die Kurse zu weit gelaufen sind. Aktien stehen jetzt auf der Verkaufsliste, Gewinne werden mitgenommen", heißt es bei QC Partners. Vor allem bei den US-Technologiewerten scheint seit gestern der Weg nach oben zunächst versperrt. Übergeordnet bestimmt die Corona-Pandemie das Geschehen. Hier belastet unter anderem, dass in Kalifornien die erneute Schließung aller Restaurants, Kinos, Bars und Museen angeordnet wurde.

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Aber auch in Europa läuft es noch nicht rund. So deuten die Konjunkturdaten aus der Eurozone auf eine langsame Erholung der Konjunktur hin. Am Morgen hatte zunächst die nur geringe Erholung im britischen BIP enttäuscht. Zudem hat die EU-Industrieproduktion etwas geringer als erwartet zugelegt. Der ZEW-Index sei zwar grob im erwarteten Rahmen ausgefallen, jedoch habe sich vor allem dessen Einschätzung der aktuellen Lage deutlich weniger verbessert als erwartet. Der DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.610 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 1,6 Prozent auf 3.297 Punkte nach unten.

Sektor der Technologiewerte und Reiseunternehmen schwach

Mit Verlusten von 3,2 Prozent führt der Techsektor die Verliererliste in Europa an. Im DAX geht es für Infineon um 5,6 Prozent nach unten, auch Dassault Systemes und ASML fallen bis zu 3,8 Prozent. Aber auch andere technologienahe Dienstleister geben kräftig nach, so Adyen in den Niederlanden um 3,9 Prozent.

Schwach tendieren auch die Aktien aus dem Reisesektor, der 3 Prozent tiefer handelt. Auch wenn die Schulferien in Hessen bereits in die zweite Woche gegangen sind, ist die Zahl der Flugzeuge am Himmel über Frankfurt weiterhin gering. Es verwundert daher kaum, dass die jüngsten Zahlen von Fraport ein Minus bei den Passagieren im Juni von knapp 91 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat aufwiesen. Auch wenn man die ersten Zahlen der Berichtssaison querliest, stolpert man häufig über den Passus, dass sich die gesunkenen Reisekosten im Unternehmen positiv auf die Marge ausgewirkt haben. Zahlen hat derweil Delta Air Lines in den USA vorgelegt, der Verlust überstieg dort die Erwartung des Marktes.

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Der Sektor der europäischen Telekomwerte legt gegen den Trend um 0,6 Prozent zu. Für die Aktien der großen britischen Telekom-Anbieter geht es nach oben, so legt die Aktie der BT Group um 3,8 Prozent zu, Vodafone gewinnen 1,2 Prozent. Den Auslöser liefert die plötzliche Kehrtwende in der Politik. So beschloss die britische Regierung überraschend, dass es Telekom-Netzanbietern künftig untersagt ist, neue Technologie von Huawei zu installieren. Überdies müssten bereits installierte Huawei-Geräte zum Betrieb des neuen 5G-Mobilfunknetzes bis spätestens 2027 entfernt werden. Führungskräfte von BT und Vodafone sagten vor einem Ausschuss des britischen Parlaments vergangene Woche, dass sie mindestens fünf Jahre bräuchten, um Huawei-Geräte ohne Störungen für die Verbraucher auszutauschen. Noch im Januar hatte die britische Regierung behauptet, man könne das Risiko von Huawei-Ausrüstung in den Mobilfunknetzen mindern.

Hellofresh legt gute Zahlen vor

Hellofresh hat im zweiten Quartal die Erwartungen bei Umsatz und bereinigtem EBITDA laut Berenberg deutlich übertroffen. Die Unternehmensprognose für 2020 sei zudem angehoben worden. Sie erscheine auch nach der deutlichen Anhebung vorsichtig für das zweite Halbjahr. Nach einem guten Lauf in der Aktie werden nun Gewinne mitgenommen, die Aktie verliert 1,5 Prozent.

Ein vergleichbares Bild auch bei der Ocado Group (minus 2,5 Prozent), der Online-Supermarkt bedient ähnliche Marktsegmente wie Hellofresh. Ocado konnte wie andere Branchenwerte einen kräftigen Anstieg beim Online-Shopping von Lebensmitteln vermelden, der Umsatz im Vereinigten Königreich stieg um 27 Prozent zum Vorjahr. Eine gute Nachricht habe der Ausblick von Ocado für sämtliche Branchenwerte: "Sie sehen nicht nur ein coronabedingtes Peak, sondern eine nachhaltige Änderung des Kaufverhaltens."

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Daneben hat Gerresheimer solide Zahlen vorgelegt. Für die Aktie geht es um 2,1 Prozent nach oben. Der Verpackungsspezialist ist gut durch das zweite Quartal gekommen. Die Einnahmen stiegen um 1,8 Prozent auf 362,9 Millionen Euro. Das organische Wachstum im Kerngeschäft erreichte 4,6 Prozent.

Gelungenes Börsendebüt von Brockhaus Capital

Die Aktien der Brockhaus Capital Management AG (BCM) sind bei ihrem Börsendebüt im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse mit einem Zeichnungsgewinn gestartet. Der erste Kurs lag bei 36,55 Euro, ausgegeben worden waren die Papiere zu je 32,00 Euro. Zuletzt wurde die Aktie noch mit 34,40 Euro gehandelt. Die Beteiligungsgesellschaft hatte im Zuge des Börsengangs 115 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen will das Geld aus dem Börsengang für Zukäufe und die Umsetzung der Pipeline nutzen.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 3.298,38 -1,54 -51,62 -11,93

Stoxx-50 3.019,78 -1,31 -39,93 -11,26

DAX 12.609,10 -1,49 -190,87 -4,83

MDAX 26.525,94 -1,70 -458,30 -6,31

TecDAX 3.004,24 -3,04 -94,04 -0,35

SDAX 11.934,94 -1,16 -139,51 -4,61

FTSE 6.148,44 -0,45 -27,75 -18,11

CAC 4.973,48 -1,64 -82,75 -16,80

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite -0,44 -0,02 -0,68

US-Zehnjahresrendite 0,61 -0,01 -2,07

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:34h Mo, 17:51 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1398 +0,46% 1,1344 1,1365 +1,6%

EUR/JPY 122,23 +0,44% 121,65 121,90 +0,3%

EUR/CHF 1,0697 +0,13% 1,0678 1,0695 -1,5%

EUR/GBP 0,9101 +0,73% 0,9045 0,9010 +7,5%

USD/JPY 107,24 -0,03% 107,31 107,26 -1,4%

GBP/USD 1,2525 -0,26% 1,2542 1,2614 -5,5%

USD/CNH (Offshore) 7,0145 +0,17% 7,0118 6,9979 +0,7%

Bitcoin

BTC/USD 9.190,51 -0,59% 9.193,01 9.280,76 +27,5%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 40,04 40,10 -0,1% -0,06 -31,3%

Brent/ICE 42,54 42,72 -0,4% -0,18 -32,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.803,92 1.803,43 +0,0% +0,50 +18,9%

Silber (Spot) 19,06 19,13 -0,3% -0,07 +6,8%

Platin (Spot) 824,75 832,50 -0,9% -7,75 -14,5%

Kupfer-Future 2,90 2,94 -1,4% -0,04 +3,0%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/raz

(END) Dow Jones Newswires

July 14, 2020 10:27 ET (14:27 GMT)

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21.09.26 Infineon Neutral UBS AG
14.09.26 Infineon Neutral UBS AG
09.09.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
08.09.26 Infineon Outperform Bernstein Research
07.09.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG

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