MÄRKTE EUROPA/Aufwärtsserie im DAX hält


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Aktien

49.48 EUR -0.72 EUR -1.44 %

37.90 EUR -0.55 EUR -1.43 %

12.36 EUR -0.82 EUR -6.22 %

196.40 EUR -4.10 EUR -2.04 %

7.92 EUR 0.07 EUR 0.89 %

23.80 EUR -0.20 EUR -0.83 %

Indizes

24,939.35 EUR -259.84 EUR -1.03 %

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten geht es am Donnerstagnachmittag erneut nach oben. Der DAX legt um 1,0 Prozent auf 16.182 Punkte zu, damit steigt der Index bereits den fünften Tag in Folge und hat dabei gut 600 Punkte zugelegt. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 1,1 Prozent auf 4.410 Punkte nach oben, der Index notiert bereits in greifbarer Nähe zum Jahreshoch. Die Anleihekurse ziehen weiter deutlich an, die Marktzinsen sinken also. Der Euro hält sich auf dem kräftig auf deutlich über 1,11 Dollar erhöhten Niveau. Er kostet 1,1190 Dollar, so viel wie zuletzt im März 2022. Hintergrund für die jüngste Schwäche des Dollar und die weltweit sinkenden Renditen sind die sich mehrenden Signale, dass das Zinshoch in den USA fast erreicht sein könnte.

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Rückenwind erhalten die Aktienmärkte weiter von der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank, nachdem der Preisauftrieb im Juni deutlicher als erwartet nachgelassen hatte. Die Erzeugerpreise bestätigen diese Tendenz. Auch hier war der Anstieg im Juni sowohl insgesamt als auch in der Kernrate schwächer als prognostiziert. Daneben zeugte ein Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe von der unverändert guten Beschäftigungslage in den USA.

BASF-Gewinnwarnung überrascht kaum

Vergleichsweise gelassen reagiert der Markt auf die Gewinnwarnung von BASF. Nach anfänglich größeren Einbußen verliert die Aktie nur noch 0,5 Prozent. Die erwartete Gewinnwarnung impliziert nach Ansicht von Baader Helvea in der Mitte der neuen Prognosespanne 14 Prozent Abwärtskorrektur für die Konsenserwartungen. Damit sei die Prognosesenkung deutlicher als erwartet ausgefallen. Nach den zahlreichen Gewinnwarnungen im Sektor und aufgrund der bisherigen Annahme von BASF einer sequenziellen Erholung in der zweiten Jahreshälfte überrasche die Gewinnwarnung von BASF kaum. Was vom Markt positiv aufgenommen werden könnte, sei die aktualisierte Erwartung der BASF, dass sich die Nachfrage auf globaler Ebene in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr weiter abschwächen sollte.

Die Aktie von Wacker Neuson reagiert mit einem Kurssprung von 8 Prozent auf den nach oben genommenen Ausblick auf das Geschäftsjahr. Die Grundlage lieferte ein starkes zweite Quartal: Der Umsatz stieg um 26,8 Prozent auf 699 Millionen Euro, überproportional legte das EBIT um 84 Prozent auf knapp 89 Millionen Euro zu. Das neue Ziel einer EBIT-Marge von 10,0 bis 11,0 Prozent scheint nach Aussage einen Marktteilnehmers erreichbar. Es zeichne sich vielmehr ab, dass die für 2030 angestrebte EBIT-Marge von 11 deutlich früher erreicht werde.

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Luxus läuft - Swatch tickt nach oben

Swatch legte starke Halbjahreszahlen vor, der Kurs steigt um 6,4 Prozent. Während der Umsatz um rund zwei Prozent gesteigert werden konnte, wird an der Börse die Marge bejubelt. So heißt es von den Citi-Analysten, dass das EBIT-Wachstum um rund 10 Prozent durch Effizienzsteigerungen in der Produktion und eine positive Entwicklung bei den Betriebskosten erzielt wurde. Die EBIT-Marge der Gruppe stieg um 320 Basispunkte auf 17,1 Prozent gegenüber der Konsensschätzung von 15,6 Prozent - genügend, um die Anleger trotz des ungünstigen Wechselkursumfelds zu begeistern.

In London springen Watches of Switzerland nach Zahlen sogar um gut 11 Prozent an. Der Einzelhändler für Luxusuhren hat seine Fähigkeit bewiesen, Marktanteile im Vertrieb eines Produkts mit Lieferengpässen zu stärken. Watches of Switzerland habe ein Wachstum von Umsatz, Gewinn und freiem Cashflow erzielt, von dem die meisten Unternehmen nur träumen könnten, heißt es von den Analysten von AJ Bell. Der Markt habe sich zuvor Sorgen gemacht, dass der Markt für Luxusgüter nicht so widerstandsfähig sein könnte. Zudem hat HSBC das Votum Kaufen bestätigt und das Kursziel deutlich auf 770 Pence erhöht.

Positiv werden die Halbjahreszahlen von Fielmann an der Börse gesehen. Sehr gut sei der deutliche Margenanstieg dank Kostensenkungen, wodurch aus einem Umsatzplus von 13 Prozent ein EBITDA-Plus von 21 Prozent werden konnte. Kräftig gewachsen sei auch das Online-Geschäft mit 28 Prozent. Die Aktie legt um 2,6 Prozent zu, nachdem der Jahresausblick nur bestätigt wurde. Südzucker verlieren 0,6 Prozent nach vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.410,15 +1,1% 49,69 +16,3%

Stoxx-50 3.971,09 +0,9% 35,59 +8,7%

DAX 16.182,21 +1,0% 159,21 +16,2%

MDAX 28.143,60 +0,7% 191,78 +12,1%

TecDAX 3.220,72 +1,3% 40,21 +10,3%

SDAX 13.674,73 +0,9% 125,48 +14,7%

FTSE 7.455,87 +0,5% 39,76 -0,5%

CAC 7.407,34 +1,0% 74,33 +14,4%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,45 -0,09 -0,12

US-Zehnjahresrendite 3,81 -0,05 -0,07

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:46 Mi, 17:20 % YTD

EUR/USD 1,1193 +0,6% 1,1144 1,1119 +4,6%

EUR/JPY 154,66 +0,4% 154,32 153,91 +10,2%

EUR/CHF 0,9623 -0,3% 0,9634 0,9662 -2,8%

EUR/GBP 0,8540 -0,3% 0,8566 0,8559 -3,5%

USD/JPY 138,22 -0,2% 138,44 138,42 +5,4%

GBP/USD 1,3106 +0,9% 1,3011 1,2991 +8,4%

USD/CNH (Offshore) 7,1593 -0,1% 7,1708 7,1695 +3,3%

Bitcoin

BTC/USD 30.681,21 +1,0% 30.344,32 30.709,36 +84,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 76,30 75,75 +0,7% +0,55 -3,9%

Brent/ICE 80,36 80,11 +0,3% +0,25 -3,4%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 26,79 26,64 +0,5% +0,15 -66,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.958,15 1.956,79 +0,1% +1,36 +7,4%

Silber (Spot) 24,56 24,15 +1,7% +0,41 +2,5%

Platin (Spot) 973,83 951,50 +2,3% +22,33 -8,8%

Kupfer-Future 3,91 3,85 +1,7% +0,06 +2,3%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 13, 2023 10:04 ET (14:04 GMT)

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29.09.26 BASF Kaufen DZ BANK
28.09.26 BASF Buy Deutsche Bank AG
28.09.26 BASF Underweight JP Morgan Chase & Co.
28.09.26 BASF Outperform Bernstein Research
24.09.26 BASF Underweight JP Morgan Chase & Co.

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