MÄRKTE EUROPA/Börsen streben wieder nach oben - Hypoport knicken ein
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FRANKFURT (Dow Jones)--Mit kleinen Gewinnen zeigen sich die europäischen Aktienmärkte am Montag im Frühhandel. Der DAX legt um 0,2 Prozent zu auf 14.536 Zähler und ist damit rund 60 Punkte von seinem jüngsten Rekordhoch entfernt. Der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,5 Prozent auf 3.853 Punkte.
Weiter im Fokus steht die Zinsentwicklung und liefert aktuell einen leicht positiven Impuls für Aktien: Die zehnjährige US-Rendite gibt leicht nach, liegt aber weiter am Jahreshoch, und auch die zehnjährige deutsche Rendite sinkt leicht. Die Vorlagen aus Asien ließen keine einheitliche Tendenz erkennen. In China lasteten steigende Geldmarktzinsen nach guten Konjunkturdaten auf der Stimmung für Aktien. Während China laut Beobachtern erstmals einen Zinszyklus anführen könnte, ist Europa noch meilenweit von Zinserhöhungen entfernt. Auch weil die Pandemie-Sorgen mit der dritten Welle hier wieder zunehmen.
Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mit historisch schlechten Ergebnissen der CDU spielen zunächst keine Rolle. "Allerdings werden ausländische Anleger sie im Tagesverlauf wegen möglicher Implikationen auf die Bundestagswahl analysieren", heißt es im Handel.
Wichtige Konjunkturdaten stehen nicht an, am Nachmittag wird in den USA der Empire State Manufacturing Index vorgelegt. Im Wochenverlauf stehen dann die Ergebnisse der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch im Fokus mit der Frage, ob und wie die Notenbanker auf den Anstieg der Renditen reagieren.
Reiseaktien weiter hoch
Kräftig nach oben geht es mit Aktien der Reisebranche. Der Sektorindex gewinnt 3 Prozent und ist klar Tagessieger. Tui legen 2,9 und On the Beach 2,4 Prozent zu. Lufthansa gewinnen 2,1 Prozent. Die Branchenwerte profitieren davon, dass Mallorca trotz steigender Infektionszahlen von Deutschland von der Liste der Risikogebiete gestrichen wurde. Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant zu Ostern deswegen 300 Zusatzflüge nach Mallorca.
Gesucht sind auch Auto- und Einzelhandelsaktien, die von der Aussicht auf eine Konjunkturbelebung profitieren. VW legen um 2,6 Prozent zu, befeuert von Berichten, dass der Autobauer 4.000 bis 5.000 Stellen abbauen will. Continental, Daimler und BMW legen bis zu 1,7 Prozent zu.
In Paris springen Danone um 5 Prozent. Hier kommt offenbar der Rücktritt von Unternehmenschef Emmanuelle Faber gut an. Faber hatte bereits Anfang des Monats auf Forderungen von Aktionären nach Veränderungen in Unternehmensführung und Strategie erklärt, er werde sich als CEO zurückziehen. Nun gibt er aber sämtliche Ämter ab, auch den Posten als Chairman.
Astrazeneca (+0,2%) zeigen sich unbeeindruckt davon, dass es weitere Stopps bei den Impfkapmagnen mit dem Impfstoff von Astrazeneca gibt. Nach Dänemark, Norwegen und Bulgarien haben nun auch Irland und zuletzt die Niederlande den Impfstoff erst einmal ausgesetzt.
Hypoport stark unter Druck
Geschäftszahlen hat Grand City Properties vorgelegt und dabei die Ziele erreicht. Zudem will das Immobilienunternehmen Aktien zurückkaufen. Der Kurs legt um 0,5 Prozent zu.
Abwärts geht es für Hypoport (-8,3%). Der Finanzdienstleister rechnet nach deutlichen Zuwächsen im abgelaufenen Jahr gleichwohl auch in diesem Jahr und darüber hinaus mit erheblichem Wachstum. "Der Ausblick ist solide, aber das Unternehmen geht nach einer Phase sehr starken Wachstums nun in eine Phase normaleren Wachstums über", so ein Händler. "Für die ersten Anleger ist die Story nun erst einmal zur Genüge gespielt, sie nehmen Geld vom Tisch", sagt er.
Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
Euro-Stoxx-50 3.855,07 0,57 21,71 8,51
Stoxx-50 3.278,55 0,54 17,73 5,48
DAX 14.544,70 0,29 42,31 6,02
MDAX 31.899,32 0,38 120,04 3,58
TecDAX 3.342,22 0,38 12,78 4,03
SDAX 15.409,38 0,07 11,54 4,37
FTSE 6.800,52 0,58 39,05 4,66
CAC 6.082,53 0,60 35,98 9,57
Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD
Dt. Zehnjahresrendite -0,33 -0,02 -0,57
US-Zehnjahresrendite 1,62 -0,01 -1,06
DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:10 Fr, 17:52 % YTD
EUR/USD 1,1936 -0,10% 1,1933 1,1954 -2,3%
EUR/JPY 130,19 -0,10% 130,35 130,10 +3,3%
EUR/CHF 1,1090 -0,14% 1,1104 1,1093 +2,6%
EUR/GBP 0,8561 -0,23% 0,8573 0,8586 -4,1%
USD/JPY 109,07 -0,01% 109,24 108,83 +5,6%
GBP/USD 1,3943 +0,14% 1,3919 1,3923 +2,0%
USD/CNH (Offshore) 6,5029 +0,04% 6,5084 6,4950 0%
Bitcoin
BTC/USD 58.083,20 -3,48% 58.150,30 57.402,00 +99,9%
ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 66,25 65,61 +1,0% 0,64 +36,1%
Brent/ICE 69,64 69,22 +0,6% 0,42 +34,7%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.726,06 1.728,01 -0,1% -1,95 -9,1%
Silber (Spot) 26,00 26,06 -0,2% -0,06 -1,5%
Platin (Spot) 1.219,05 1.205,70 +1,1% +13,35 +13,9%
Kupfer-Future 4,13 4,15 -0,4% -0,02 +17,3%
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/mod/gos
(END) Dow Jones Newswires
March 15, 2021 04:48 ET (08:48 GMT)
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 13.05.26 | Hypoport SE Buy | Deutsche Bank AG | |
| 12.05.26 | Hypoport SE Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
| 02.04.26 | Hypoport SE Buy | Deutsche Bank AG | |
| 17.03.26 | Hypoport SE Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
| 19.11.25 | Hypoport SE Buy | Warburg Research |
