Hypoport: Das ist nächste Woche entscheidend

08.07.26 09:23 Uhr

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Die Aktie von Hypoport hat sich zuletzt wieder etwas erholt, noch läuft aber die Bodenbildung. Für einen Kursaufschwung wäre vor allem ein Faktor von enormer Bedeutung.

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Hypoport strebt für das laufende Jahr eine moderate Steigerung des Rohertrags um mindestens 5 Prozent auf 280 Mio. Euro bei einer zugleich starken Verbesserung des Gewinns vor Zinsen und Steuern auf 40 bis 55 Mio. Euro an und war im ersten Quartal durchaus gut unterwegs in Richtung der Ziele. Ob es beim Ergebnis aber eher auf die untere oder die obere Hälfte der Spanne herausläuft, wird auch von der Dynamik im Immobiliengeschäft abhängen.

Wachstum bei Europace in Q2?

Diese war zuletzt eher verhalten - auf der größten Hypoport-Plattform Europace lag das Transaktionsvolumen in den ersten drei Monaten nur auf dem Vorjahreswert (der allerdings relativ gut war). Mitte Juli wird das Unternehmen die operativen Kennziffern für das zweite Quartal veröffentlichen, und das sollte wieder Wachstum bei Europace zeigen, da die Vorjahresbasis nicht mehr so schwer zu übertreffen ist.

Marktzinsen sind etwas gesunken

Insgesamt hat sich die Lage im Immobiliengeschäft zuletzt etwas verbessert. Trotz einer Zinsanhebung um 25 Basispunkte von der EZB ist die deutsche Umlaufrendite vom Mai-Hoch bei über 3,1 Prozent wieder etwas zurückgekommen. Am Markt könnte sich die Hoffnung durchsetzen, dass sich die Inflationslage nach dem starken Rückgang des Ölpreises relativ schnell wieder entspannt. Dann könnte es die europäische Zentralbank bei einem Zinsschritt belassen.

Neuer Aufwärtstrend möglich

Sollten die Marktzinsen wegen dieses Szenarios weiter zurückgehen, könnte das den Immobilienmarkt beleben. Und das wiederum könnte Hypoport helfen, die obere Hälfte der Gewinn-Guidance zu rechnen. Wenn sich ein solcher Verlauf abzeichnet, würde das gute Chancen für einen Abschluss der Bodenbildung und den Start eines neuen Aufwärtstrends bieten.

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Erstellung am 08.07.26 um 9:20 Uhr.

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