MÄRKTE EUROPA/China-Daten sorgen für gute Laune


Werte in diesem Artikel
Aktien

16.12 EUR -0.24 EUR -1.47 %

43.65 EUR -1.84 EUR -4.04 %

1,139.00 EUR -5.00 EUR -0.44 %

0.26 EUR -0.01 EUR -3.76 %

11.92 EUR -0.07 EUR -0.58 %

67.30 EUR -0.76 EUR -1.12 %

41.60 EUR -0.35 EUR -0.83 %

573.60 EUR -11.20 EUR -1.92 %

222.95 EUR -0.85 EUR -0.38 %

384.45 EUR -5.75 EUR -1.47 %

100.00 EUR -2.00 EUR -1.96 %

81.62 EUR -1.78 EUR -2.13 %

21.50 EUR -0.20 EUR -0.92 %

72.80 EUR 1.10 EUR 1.53 %

28.42 EUR -0.30 EUR -1.04 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag mit Aufschlägen geschlossen. Stützend wirkten Konjunkturdaten aus China. Die dortige Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um 4,6 Prozent zum Vorjahr. Was aus europäischer Sicht ein Traumwachstum wäre, stellt für China eine Abschwächung dar. Dennoch fiel die Lesung einen Tick über der Prognose aus. Mit Spannung warten die Märkte nun auf Montag: Dann werden vom Ständigen Ausschuss des Volkskongresses die Details zum Stimuluspaket bekanntgegeben. Der DAX gewann 0,4 Prozent auf 19.657 Punkte und schloss damit nur knapp unter dem Allzeithoch bei 19.675 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 legte um 0,8 Prozent auf 4.986 Punkte zu.

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Daneben wirkte die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Vortag nach. Überwiegend wurde die Sitzung als taubenhaft interpretiert, das Erreichen der runden 20.000er-Marke im DAX könnte daher bereits in der kommenden Woche auf dem Programm stehen. Der kleine Verfall von Optionen auf Aktien und Indizes setzte an den Börsen keine größeren Akzente.

"China-Aktien" werden gekauft

Aktien aus dem Luxusgütersegment reagierten mit Aufschlägen auf die chinesischen BIP-Daten. LVMH gewannen 2,3 Prozent, Kering 3,5 Prozent und Burberry 0,5 Prozent. Bernstein sprach von einem hohen Anlegerinteresse an dem Sektor, da sich die Meinung durchsetze, das Schlimmste sei überstanden. Für die chinasensitiven Rohstoffwerte ging es um 1,4 Prozent nach oben - hier gewannen Rio Tinto 1,0 Prozent oder Antofagasta 1,5 Prozent.

Gold notierte das erste Mal in seiner Geschichte über 2.700 Dollar und belegte damit, dass das Edelmetall weiterhin gekauft wird. Während die Deutschen dazu neigen, ihr physisches Gold in steigende Kurse hinein zu verkaufen, ist die Nachfrage nach börsengehandelten, mit physischem Gold hinterlegten Zertifikaten zuletzt sprunghaft gestiegen.

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Auf Unternehmensseite war es ruhig, große Unternehmen standen nicht auf dem Kalender. Im Nutzfahrzeugsektor hat Volvo Truck (+3,5%) einen deutlich geringeren Gewinn ausgewiesen als erwartet, allerdings fiel der Ausblick ermutigend aus. Für Beruhigung sorgte auch die bestätigte Margenprognose durch Autoliv. Daimler Truck machten einen Satz von 6,6 Prozent, Continental gewannen 3,7 Prozent und Schaeffler 6,8 Prozent.

Stratec gewannen 4,0 Prozent, obwohl der Ausblick für den Umsatz überraschend kassiert wurde. Der Ergebnis-Ausblick auf das vierte Quartal sehe aber positiv aus, hieß es im Handel. Auch Umstufungen durch Analysten gaben wieder die Richtung vor und sorgten für teils drastische Abschläge: So fielen Süss Microtec um 13,6 Prozent, nachdem Stifel die Kaufempfehlung zurückgezogen hatte.

Derweil hat der Personaldienstleister Amadeus Fire seine operative Ergebnisprognose zum zweiten Mal gesenkt. Grund sei die zunehmend negative Stimmungslage der deutschen Wirtschaft in den vergangenen Monaten und die damit verbundene Zurückhaltung in der Auftragsvergabe, teilte das Unternehmen mit. Der Vorstand erwarte mittlerweile keinerlei Marktaufhellung im weiteren Jahresverlauf. Die Aktie verlor 5,7 Prozent.

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Bei Boohoo geht der CEO - Aktie fällt

Boohoo fielen um 8,4 Prozent zurück. Am Morgen lieferte der Online-Einzelhändler eine Menge Nachrichten, wobei der Rücktritt von CEO John Lyttle belastete. Daneben verfehlten die Zahlen zum ersten Halbjahr die Erwartungen, wobei sich das Unternehmen optimistischer für das zweite Halbjahr äußerte.

In der Schweiz stiegen die Aktien des Schokoladenherstellers Barry Callebaut um 4,3 Prozent dank einer Erhöhung auf "Overweight" durch Morgan Stanley. Geberit gewannen 1,5 Prozent nach einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs.

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Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

. stand absolut in % seit

. Jahresbeginn*

Euro-Stoxx-50 4.986,27 +38,97 +0,8% +10,3%

Stoxx-50 4.485,25 +10,29 +0,2% +9,6%

Stoxx-600 524,99 +1,08 +0,2% +9,6%

XETRA-DAX 19.657,37 +73,98 +0,4% +17,4%

FTSE-100 London 8.358,25 -26,88 -0,3% +8,4%

CAC-40 Paris 7.613,05 +29,32 +0,4% +0,9%

AEX Amsterdam 903,41 +4,78 +0,5% +14,8%

ATHEX-20 Athen 3.519,65 +19,65 +0,6% +12,7%

BEL-20 Bruessel 4.323,99 -9,65 -0,2% +16,6%

BUX Budapest 74.228,20 +100,37 +0,1% +22,5%

OMXH-25 Helsinki 4.667,48 +52,48 +1,1% +1,5%

ISE NAT. 30 Istanbul 9.766,99 -268,23 -2,7% +21,8%

OMXC-20 Kopenhagen 2.519,01 -19,29 -0,8% +10,3%

PSI 20 Lissabon 6.715,78 -41,88 -0,6% +4,3%

IBEX-35 Madrid 11.925,20 +20,70 +0,2% +18,1%

FTSE-MIB Mailand 35.204,26 +165,53 +0,5% +15,4%

OBX Oslo 1.343,06 -10,33 -0,8% +12,5%

PX Prag 1.627,34 +14,37 +0,9% +15,1%

OMXS-30 Stockholm 2.594,30 +8,49 +0,3% +8,2%

WIG-20 Warschau 2.303,33 +19,35 +0,8% -1,7%

ATX Wien 3.627,45 +16,43 +0,5% +4,7%

SMI Zuerich 12.326,76 +22,49 +0,2% +10,7%

*bezogen auf Schlusskurs vom Vortag

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 7:50 Uhr Do, 17:07 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0854 +0,2% 1,0842 1,0829 -1,7%

EUR/JPY 162,37 -0,2% 162,44 162,46 +4,3%

EUR/CHF 0,9399 +0,2% 0,9385 0,9371 +1,3%

EUR/GBP 0,8336 +0,1% 0,8321 0,8331 -3,9%

USD/JPY 149,61 -0,4% 149,85 150,02 +6,2%

GBP/USD 1,3020 +0,0% 1,3030 1,2997 +2,3%

USD/CNH (Offshore) 7,1201 -0,2% 7,1243 7,1370 -0,1%

Bitcoin

BTC/USD 68.718,55 +2,4% 67.926,90 67.108,55 +57,8%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 69,24 70,67 -2,0% -1,43 -2,0%

Brent/ICE 72,88 74,45 -2,1% -1,57 -2,8%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 39,275 39,59 -0,8% -0,32 +7,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.715,47 2.693,00 +0,8% +22,47 +31,7%

Silber (Spot) 32,68 31,73 +3,0% +0,96 +37,5%

Platin (Spot) 1.009,91 997,00 +1,3% +12,91 +1,8%

Kupfer-Future 4,39 4,33 +1,4% +0,06 +11,0%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

October 18, 2024 12:09 ET (16:09 GMT)

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29.09.26 Daimler Truck Underperform Bernstein Research
28.09.26 Daimler Truck Overweight JP Morgan Chase & Co.
25.09.26 Daimler Truck Neutral UBS AG
17.09.26 Daimler Truck Overweight JP Morgan Chase & Co.
15.09.26 Daimler Truck Buy Jefferies & Company Inc.

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