MÄRKTE EUROPA/DAX fest - Edelmetalle weiter volatil


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DOW JONES--Nach einem Start im Minus haben die europäischen Aktienmärkte am Montag deutlich im Plus geschlossen. Alles in allem zeigten sich Investoren mit Blick auf die jüngste Volatilität bei Bitcoin wie auch Gold unverändert leicht optimistisch, was Aktien betrifft. Die Berichtssaison in Europa verlief bisher überzeugend und lieferte kein Argument, Aktien im großen Stil zu verkaufen. Aus dem STOXX-600 berichten alleine diese Woche 84 Unternehmen, darunter aus dem Bankensektor Societe Générale, BNP Paribas, Intesa Sanpaolo, Banco Santander.

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Der DAX legte um 1,1 Prozent auf 24.798 Punkte zu. Für gute Stimmung sorgte die Revision des Einkaufsmanager-Index (PMI) für die deutsche Industrie - nach oben. "Gute Nachrichten aus der Industrie ist man nicht mehr gewohnt", sagte ein Händler. Daher überrasche die Aufwärtsrevision auf 49,1 nach 48,7 in der ersten Lesung. Dazu hatten auch noch die Einzelhandelsumsätze in Deutschland im Dezember stärker als erwartet zugelegt. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 1,0 Prozent auf 6.008 Zähler.

Sorgen dürfte dagegen Investoren wie auch Notenbankern der Dollar bereiten, der sich jüngst von seiner schwachen Seite zeigte. Der Euro kam von seinem Hoch von über 1,20 Dollar leicht zurück und handelte zuletzt bei 1,1804.

EZB dürfte Leitzins bestätigen

Ein wichtiger Termin in dieser Woche ist die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag. Während fest davon ausgegangen wird, dass die Europäische Zentralbank die Leitzinsen bestätigt, dürfte die aktuelle Stärke des Euro zum Dollar die Aufmerksamkeit der Notenbanker zunehmend auf sich ziehen. Die EZB wiederholt zwar immer wieder, dass der Wechselkurs kein politisches Ziel sei. Doch weist Martin Wolburg, Senior Economist bei Generali Investments, vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank darauf hin, dass die aktuelle Stärke des Euro für die Inflationsaussichten von Bedeutung sei. Bei der Sitzung am 5. Februar erwartet Wolburg, dass Präsidentin Christine Lagarde an ihrer datenabhängigen, abwartenden Haltung festhält und gleichzeitig andeutet, dass eine andauernde Aufwertung des Euro Leitzinsen unterhalb der derzeit als "günstig" angesehenen Marke von 2 Prozent rechtfertigen könnte."

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Kurseinbruch bei Gold und Silber massiv

Während man der Hausse bei Edelmetallen wochenlang mit Staunen zuschaute, stürzen die Notierungen seit zwei Tagen ab. Viele Privatanleger scheinen, teils mit hohem Risiko mit Fremdkapital, auf den bereits schnell fahrenden Haussezug aufgesprungen zu sein. Wie so häufig ist der Grund für den Abverkauf nicht genau auszumachen.

Ausgelöst wurde er für Neil Wilson, Marktstratege bei Saxomarkets, durch die Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Gouverneur, die den US-Dollar stärkte; die Tiefe des Einbruchs war jedoch das Ergebnis der Auflösung von ETF- und Optionspositionen. Warshs Ernennung milderte Sorgen, die Fed könne zu vielen Zinssenkungen gedrängt werden, doch die Folge war eine "Meme-Stock-ähnliche" Auflösung spekulativer Positionen und eine Flucht aus dem Markt. Gold notierte am Morgen mit 4.403 Dollar rund 17 Prozent unter dem in der Vorwoche erreichten Allzeithoch. Zuletzt notierte der Goldpreis 4,8 Prozent tiefer bei 4.662 Dollar. Damit könnte ein Gros der Liquidationen aufgrund von Margin Calls durch sein.

Die deeskalierende Schritte der USA gegenüber dem Iran zeigten Wirkung, in Folge kamen die zuvor gezahlten Risikoprämien für Öl und Gas zurück. Inzwischen deutet sich an, dass die Atomgespräche zwischen beiden Ländern wieder aufgenommen werden. Damit könnten sich natürlich die Schleusen für Öl aus dem Iran schnell wieder öffnen. Brent notierte knapp 5 Prozent leichter bei 66,00 Dollar, während der Sektor der Öl- und Gaswerte knapp im Plus schloss. Entsprechend können sich Fluglinien billiger mit Treibstoff eindecken, mit IAG und Lufthansa ging es um 3,6 und 2,6 Prozent nach oben. Die Aktien des Reiseveranstalters Tui kletterten um 3,6 Prozent.

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Index Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn*

Euro-Stoxx-50 6.007,51 +1,0% +2,7%

Stoxx-50 5.141,13 +1,1% +3,4%

Stoxx-600 617,31 +1,0% +3,2%

XETRA-DAX 24.797,52 +1,1% +0,2%

CAC-40 Paris 8.181,17 +0,7% -0,3%

AEX Amsterdam 1.009,51 +0,8% +5,3%

ATHEX-20 Athen 5.986,90 +1,6% +10,2%

BEL-20 Brüssel 5.459,32 +1,4% +6,0%

BUX Budapest 128.391,02 -0,3% +16,0%

OMXH-25 Helsinki 5.881,86 +1,4% +1,7%

OMXC-20 Kopenhagen 1.744,91 +1,3% +7,1%

PSI 20 Lissabon 8.706,09 +0,5% +4,8%

IBEX-35 Madrid 18.115,20 +1,3% +3,3%

FTSE-MIB Mailand 46.005,21 +1,0% +1,3%

OBX Oslo 1.677,62 -0,2% +5,2%

PX Prag 2.776,32 +0,5% +2,9%

OMXS-30 Stockholm 3.066,86 +1,3% +5,0%

WIG-20 Warschau 3.364,04 +0,1% +5,5%

ATX Wien 5.658,25 +1,0% +5,2%

SMI Zürich 13.409,11 +1,7% -0,6%

*bezogen auf Vortagesschluss

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Fr, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1805 -0,4% 1,1852 1,1884 +0,9%

EUR/JPY 183,59 -0,3% 184,12 183,29 -0,1%

EUR/CHF 0,9206 +0,5% 0,9164 0,9160 -1,6%

EUR/GBP 0,8647 -0,2% 0,8661 0,8661 -0,7%

USD/JPY 155,51 +0,1% 155,35 154,24 -0,9%

GBP/USD 1,3652 -0,2% 1,3686 1,3721 +1,6%

USD/CNY 6,9645 -0,2% 6,9783 6,9769 -0,7%

USD/CNH 6,9393 -0,3% 6,9602 6,9534 -0,3%

AUS/USD 0,6958 +0,2% 0,6943 0,6996 +4,1%

Bitcoin/USD 78.571,80 +1,7% 77.242,95 82.828,95 -12,8%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 61,87 65,21 -5,1% -3,34 +14,2%

Brent/ICE 66,11 70,69 -6,5% -4,58 +16,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 4.662,34 4.895,64 -4,8% -233,30 +13,2%

Silber 78,40 85,45 -8,3% -7,05 +19,8%

Platin 1.797,85 1.830,04 -1,8% -32,19 +4,4%

Kupfer 5,82 5,92 -1,7% -0,10 +3,3%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 02, 2026 12:14 ET (17:14 GMT)

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Datum Rating Analyst
24.09.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
04.09.26 Lufthansa Neutral JP Morgan Chase & Co.
20.08.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
19.08.26 Lufthansa Underweight Barclays Capital
05.08.26 Lufthansa Sell Goldman Sachs Group Inc.

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