MÄRKTE EUROPA/Etwas fester - Gewöhnung an gute Impfstoff-News


Werte in diesem Artikel
Aktien

3,030.00 EUR -36.00 EUR -1.17 %

86.20 EUR 0.35 EUR 0.41 %

55.14 EUR -0.36 EUR -0.65 %

15.36 EUR -0.64 EUR -4.00 %

16.70 EUR -0.14 EUR -0.83 %

10.78 EUR 0.05 EUR 0.47 %

0.43 EUR 0.00 EUR 1.19 %

39.06 EUR -1.13 EUR -2.81 %

40.18 EUR -0.55 EUR -1.34 %

371.00 EUR -2.20 EUR -0.59 %

24.81 EUR -0.54 EUR -2.13 %

21.80 EUR -0.20 EUR -0.91 %

6.24 EUR -0.16 EUR -2.5 %

3.86 EUR -0.02 EUR -0.52 %

13.70 EUR -0.96 EUR -6.55 %

27.00 EUR 0.00 EUR 0.0 %

69.80 EUR -1.20 EUR -1.69 %

16.76 EUR -0.24 EUR -1.38 %

Indizes

24,939.35 EUR -259.84 EUR -1.03 %

26,833.10 USD -27.96 USD -0.1 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas fester sind Europas Aktienmärkte am Mittwoch aus dem Handel gegangen. Nach lethargischem Handel im Tagesverlauf trieben freundliche US-Märkte am Abend nach oben. Positiv wurden Pfizer-Aussagen aufgenommen, man habe eine 95-prozentige Wirksamkeit beim Anti-Corona-Mittel erreicht. Für Zurückhaltung sorgten Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell, der es für noch zu früh hält, die Auswirkung möglicher Impfstoffe auf den Wirtschaftsausblick abzuschätzen. Der DAX stieg 0,5 Prozent auf 13.202 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legte um 0,4 Prozent zu auf 3.482 Punkte.

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Die Aussicht auf Impfstoffe verlagert die Diskussion der Börsen auf ihren Transport. Hier legten Va-Q-Tec über 8 Prozent zu. Allerdings sorgt man sich bei dem Kühlboxhersteller über die Rahmenbedingungen. Denn während der Impfstoff von Biontech/Pfizer bei minus 70 Grad transportiert werden müsse, seien es bei dem von Moderna nur minus 20 Grad, was die Nachfrage nach Kühlboxen von Va-Q-Tech senken könnte. Biontech legten um 2,6 Prozent zu, an der Nasdaq sogar doppelt so viel.

Autogipfel lockt nicht - Moeller-Maersk erhöht Prognose

Von keinen Anlagekäufen strategischer Investoren berichteten Händler nach dem Autogipfel zwischen Autoherstellern und Regierung am Vortag. VW schlossen 0,6 Prozent höher, BMW legten 1,4 Prozent zu und Daimler 2,1 Prozent, wobei den Schwaben positive Kommentare von JP Morgan halfen. Große Weichenstellungen jenseits der Erwartungen habe es nicht gegeben.

Gute Aussichten für die Weltwirtschaft kamen von Container-Reederei Moeller-Maersk, die ihre Jahresprognose erhöht haben und von einer "unerwartet starken Erholung der Nachfrage" sprachen. Der Bedarf an Containern wird von Volkswirten als Messlatte für den globalen Handel gesehen. Die Aktien verloren 1 Prozent, da sie sich seit ihrem März-Tief fast verdoppelt haben.

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Die Gewinnmitnahmen bei konjunkturabhängigen Titeln gingen auch hierzulande weiter: So verloren MTU 2 Prozent, bei den Nebenwerten ging es für Dürr, Kion, Thyssenkrupp und andere zwischen 2 bis über 3 Prozent tiefer. Gesucht waren hingegen Branchen mit konstantem Geldstrom, so im DAX die Immobilienaktien: Vonovia und Deutsche Wohnen stiegen um 2,5 und 4,1 Prozent. Deutsche Börse gewannen 2,4 Prozent. Die Eschborner haben den Dienstleister Institutional Shareholder Services (ISS) zugekauft. Auch Adidas stiegen um 2,4 Prozent.

Erhöhte Unternehmensprognosen im Fokus

Die neuen Mittelfristziele von Autozulieferer Schaeffler drückten die Aktien um 5,3 Prozent. Sie fielen je nach Sparte sehr unterschiedlich aus. Software AG sprangen um fast 12 Prozent nach oben dank erhöhter Prognosen für den Auftragseingang. Schon so kurz nach dem Quartalsbericht war die Heraufnahme der Prognose eine Überraschung für den Markt.

SAF-Holland legten sogar um 17,3 Prozent zu nach einer deutlich erhöhten Margenprognose: Die bereinigte EBIT-Marge für 2020 soll bei 5 bis 6 Prozent nach zuvor 3 bis 5 Prozent liegen. Global Fashion Group verloren rund 10 Prozent. Das Unternehmen hat die gute Performance der Aktie dazu genutzt, Geld bei den Investoren mit einer Kapitalerhöhung einzusammeln.

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Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

stand absolut in % seit

Jahresbeginn

Euro-Stoxx-50 3.482,17 +13,69 +0,4% -7,0%

Stoxx-50 3.079,53 +8,24 +0,3% -9,5%

Stoxx-600 390,54 +1,72 +0,4% -6,1%

XETRA-DAX 13.201,89 +68,42 +0,5% -0,4%

FTSE-100 London 6.385,24 +19,91 +0,3% -15,6%

CAC-40 Paris 5.511,45 +28,45 +0,5% -7,8%

AEX Amsterdam 600,88 -0,06 -0,0% -0,6%

ATHEX-20 Athen 1.678,89 +39,02 +2,4% -26,9%

BEL-20 Bruessel 3.614,96 +22,46 +0,6% -8,6%

BUX Budapest 38.361,82 +891,32 +2,4% -16,8%

OMXH-25 Helsinki 4.504,75 +34,06 +0,8% +6,7%

ISE NAT. 30 Istanbul 1.447,09 +49,57 +3,5% +4,2%

OMXC-20 Kopenhagen 1.383,41 +0,20 +0,0% +21,8%

PSI 20 Lissabon 4.365,66 +52,06 +1,2% -15,3%

IBEX-35 Madrid 7.981,50 +47,20 +0,6% -16,4%

FTSE-MIB Mailand 21.622,66 +187,55 +0,9% -8,8%

RTS Moskau 1.276,75 +18,29 +1,5% -17,6%

OBX Oslo 806,63 +2,23 +0,3% -4,4%

PX Prag 945,27 +10,52 +1,1% -15,3%

OMXS-30 Stockholm 1.922,53 +0,33 +0,0% +8,5%

WIG-20 Warschau 1.810,43 +16,87 +0,9% -15,8%

ATX Wien 2.511,29 +12,99 +0,5% -21,0%

SMI Zuerich 10.563,89 -1,23 -0,0% -0,5%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/raz

(END) Dow Jones Newswires

November 18, 2020 12:00 ET (17:00 GMT)

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Datum Rating Analyst
29.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Deutsche Bank AG
23.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG

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