MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Leichte Entspannung bei Marktzinsen stützt


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UBS
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34.40 EUR -0.30 EUR -0.86 %

DOW JONES--Etwas leichter haben sich die Börsen in Europa am Dienstag aus dem Handel verabschiedet. Für etwas Entspannung sorgten von den Tages- und Mehrjahreshochs zurückkommende Anleiherenditen. Die deutsche Zehnjahresrendite stand bei 3,53 Prozent, 4 Basispunkte unter dem Tageshoch. Sie bewegte sich damit auf dem höchsten Niveau seit 2009. Die von den Marktteilnehmern besonders stark beachtete US-Zehnjahresrendite, die am Vortag die 5-Prozent-Marke geknackt hatte, stand bei 4,99 Prozent. Im Tageshoch waren es schon 5,04 Prozent gewesen.

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Druck kam indessen vom Ölpreis. Er stieg um 2,1 Prozent auf 107,89 Dollar. Aus der Krisenregion Nahost gab es nach den jüngsten Nachrichten über eine weitere Verschlechterung der Versorgungsperspektiven keine Neuigkeiten.

Der DAX gab 0,2 Prozent nach auf 25.402 Punkte, der Euro-Stoxx-50 büßte 0,4 Prozent ein. Der Dollar zeigte mit der Erwartung einer US-Leitzinserhöhung am Mittwoch weiter Stärke. Der Euro ging mit rund 1,1540 Dollar um.

Nach Meinung mancher Akteure geht ein Teil des Renditeanstiegs auf Zweifel am Willen der US-Notenbank zurück, entschlossen gegen die Inflation vorzugehen. Sollte sie daher am Mittwoch die US-Zinsen erhöhen und sich falkenhaft für die Zukunft äußern, könnte das sinkende Renditen zur Folge haben und die Börsen stützen. Einen Tag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank dürfte sich aber kaum noch jemand weiter aus dem Fenster lehnen wollen, hieß es zur Kaufzurückhaltung.

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Bei KI-Aktien dauerte der Verkaufsdruck vom Vortag nach den aufgekommenen Sorgen vor einer zu schnellen KI-Weiterentwicklung, die Sicherheitsbedenken außen vor lässt, an, war aber weniger stark. Einige Titel verzeichneten sogar eine leichte Erholung. ASML sanken um 0,7 Prozent, BE Semiconductor verbuchten ein Plus von 0,2 Prozent. Infineon gewannen 0,5 Prozent, Aixtron gaben hingegen um 0,2 Prozent nach. Siemens Energy schlossen 0,3 Prozent höher.

Branchenseitig lagen Versorger- sowie Öl- und Gasaktien vorne mit einem Subindex-Plus von 1,0 bzw 1,2 Prozent. Am Ende rangierten Papiere von Finanzdienstleistern, der Stoxx-Subindex verlor 1,7 Prozent. Der Stoxx-Subindex der Banken gab um 0,9 Prozent nach. UBS büßten 3,4 Prozent ein, Deutsche Bank verloren 2,4 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen dazu auf Aussagen des Bank-of-America-Chefs zu weitgehend stagnierenden Handelserträgen und Investmentbanking-Gebühren. Die UBS-Aktie stand daneben mit einer Abstimmung über einen abgeschwächten Regulierungsvorschlag im Hinblick auf die Eigenkapitalanforderungen im Blick.

Schwach lagen deutsche Chemieaktien im Markt. Lanxess verloren nach einem deutlich gesenkten Kursziel durch JP Morgan 2,6 Prozent. Die Analysten sehen Gegenwind durch hohe Energiekosten. BASF und Brenntag gaben um 1,0 und 0,7 Prozent nach. Evonik fielen nach einer Herabstufung durch Morgan Stanley um 2,9 Prozent.

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Luxusaktien litten darunter, dass neue Einzelhandelsdaten aus China ein enttäuschendes Wachstum zeigten. "Die Nachfrage der chinesischen Kunden ist 'das' Thema bei Luxus", sagte ein Händler. LVMH und Richemont verloren 2,6 bzw. 1,9 Prozent. Kering, Moncler oder Burberry verbilligten sich um bis zu 2 Prozent.

Axa zeigten sich knapp behauptet. Der französische Versicherer will nach Jahren der Umstrukturierung Marktanteile gewinnen und den Gewinn in den nächsten Jahren steigern.

Deutz gaben um 2,4 Prozent nach. Der Motorenhersteller hat eine Kapitalerhöhung um 10 Prozent im Schnellverfahren vorgenommen, die den Gewinn verwässert. Der Zeitpunkt sei aber gut gewählt, weil die Konsensschätzungen und der Kurs nach der Genehmigung der Übernahme von FFG deutlich gestiegen seien, so die Analysten der DZ Bank. Um 3,2 Prozent nach unten ging es für Washtec. Der Waschstraßenbauer hat wegen einer hinter den Erwartungen zurückbleibenden Geschäfts- und Ergebnisentwicklung den Ausblick für das laufende Jahr kassiert.

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Index Schluss* Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%)

Euro-Stoxx-50 6.237 -0,4 +8,1

Stoxx-50 5.295 -0,5 +8,2

Stoxx-600 634 -0,3 +7,4

DAX 25.402 -0,2 +3,9

FTSE-100 London 10.698 -0,4 +7,7

CAC-40 Paris 8.118 -0,3 -0,4

AEX Amsterdam 1.098 -0,2 +15,5

ATHEX-20 Athen 6.927 -0,1 +29,5

BEL-20 Brüssel 5.730 -0,1 +12,8

BUX Budapest 151.725 +1,2 +36,7

OMXH-25 Helsinki 6.363 +1,3 +11,6

OMXC-20 Kopenhagen 1.577 -0,8 -1,9

PSI 20 Lissabon 9.380 +0,7 +13,5

IBEX-35 Madrid 19.566 -0,1 +13,0

FTSE-MIB Mailand 51.629 -0,1 +14,9

OBX Oslo 2.035 +0,1 +27,4

PX Prag 2.761 -0,3 +2,8

OMXS-30 Stockholm 3.220 -0,0 +11,7

WIG-20 Warschau 153.698 -0,3 +31,5

ATX Wien 6.763 -0,3 +27,0

SMI Zürich 13.879 -0,5 +4,6* gerundet

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:46

EUR/USD 1,1541 -0,1 -0,0006 1,1547 1,1557

EUR/JPY 178,99 +0,4 0,7700 178,22 178,4700

EUR/CHF 0,9451 +0,1 0,0013 0,9438 0,9430

EUR/GBP 0,8562 +0,1 0,0010 0,8552 0,8559

USD/JPY 155,07 +0,5 0,7200 154,35 154,4100

GBP/USD 1,3477 -0,1 -0,0018 1,3495 1,3501

USD/CNY 6,7112 +0,0 0,0030 6,7082 6,7082

USD/CNH 6,712 +0,1 0,0034 6,7086 6,7080

AUS/USD 0,7127 -0,1 -0,0010 0,7137 0,7144

Bitcoin/USD 76.537,82 -3,2 -2.557,68 79.095,50 78.678,74

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 104,90 +3,5 3,51 101,39

Brent/ICE 107,89 +2,1 2,21 105,68

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.290,18 -0,2 -7,71 4.297,89

Silber 63,32 +0,1 0,09 63,23

Platin 1.765,98 +0,4 6,55 1.759,43

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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September 15, 2026 12:09 ET (16:09 GMT)

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21.09.26 Infineon Neutral UBS AG
14.09.26 Infineon Neutral UBS AG
09.09.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
08.09.26 Infineon Outperform Bernstein Research
07.09.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG

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