MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Novartis brechen erneut ein


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Aktien

1,365.50 EUR 15.50 EUR 1.15 %

84.60 EUR -1.30 EUR -1.51 %

126.36 EUR 1.68 EUR 1.35 %

182.50 EUR 2.05 EUR 1.14 %

74.54 EUR -0.86 EUR -1.14 %

DOW JONES--Mit Abgaben sind die europäischen Aktienmärkte am Dienstag in den Handel gestartet. Marktteilnehmer rechnen bis zum Mittag mit einem ruhigen Geschäft, denn erst dann kehren die US-Marktteilnehmer aus ihrem langen Wochenende zurück. Besonders gespannt ist man auf die Entwicklung am US-Anleihemarkt. Der Renditeanstieg dort hatte zuletzt den Takt an den Börsen vorgegeben. Der DAX fällt um 0,5 Prozent auf 25.882 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verliert ebenfalls 0,5 Prozent auf 6.375 Punkte.

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Nach dem starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag dürften erst die US-Inflationsdaten am Donnerstag und Freitag Aufschluss über die Zinsoptionen der US-Notenbank geben. Bis dahin dürfte an den Märkten Unsicherheit über das Thema Inflationsentwicklung dominieren. Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag gilt indes als sicher, bei ihr stehen nur Kommentare zur Inflation im Fokus.

Der Ölpreis steigt weiter auf 98,71 Dollar, nachdem Berichte über Angriffe der Houthi-Rebellen auf Infrastruktur-Anlagen von Saudi Aramco in Saudi-Arabien nahe der Grenze zum Jemen bekannt wurden. Nach dem Scheitern der USA, den Iran militärisch zu besiegen, blockiert die Lage um die Straße um Hormus weiter den internationalen Öl-Transport und treibt die Preise, heißt es. Je länger die Ölpreise jedoch auf den Rekordniveaus bleiben, desto stärker belasten ihre Kosten die Lieferketten und treiben die Inflation nach oben. Entsprechend steigen auch die Renditen der Anleihen weiter an.

"Die jüngste Eskalation des Nahost-Konflikts erhöht die Wahrscheinlichkeit einer längeren Pattsituation, unterbrochen von gezielten militärischen Aktionen der USA und des Iran", so die Analysten von ANZ Research: "Dies könnte dazu führen, dass das Angebot aus dem Persischen Golf bis Ende 2026 eingeschränkt bleibt".

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Erneut mit deutlichen Kursverlusten zeigen sich Novartis. Die Aktien brechen um 10,2 Prozent ein. "Das ist schon der zweite Studienrückschlag in einer Woche", sagt ein Händler. Dies mache den Markt zunehmend nervös. Das Scheitern des experimentellen Medikaments Del-Desiran werfe zudem die Frage auf, wie sinnvoll der Zukauf des Entwicklers Avidity für 12 Milliarden Dollar gewesen sei.

Umgekehrt steigen die Aktien von Sandoz um 4,3 Prozent. Das Unternehmen stelle sich auf seinem aktuellen Kapitalmarkttag als sehr attraktiv und optimistisch dar und spreche von einem "Goldenen Zeitalter für Biosimilars". Daher wurde auch der Mittelfrist-Ausblick bis 2030 erhöht.

Die Signale von der weltweiten Konjunktur sind uneinheitlich: Keine guten Vorlagen für Europas Export-Industrie sehen Händler in der Handelsbilanz Chinas für August. Vor allem die Aktien der Luxusgüter-Hersteller könnten unter der geringer als erwarteten Dynamik bei den Importen leiden. Bei Hermes und Richemont geht es bis 1,5 Prozent tiefer, alle Branchewerte notieren mit leichten Verlusten.

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Kräftig aufwärts um 6,7 Prozent geht es bei Hornbach Holding. Die Baumarktkette hatte am Vorabend gute Zahlen vorgelegt und die Prognose bestätigt. Wegen der hohen Inflation und den damit sinkenden Budgets der Kunden sei das Beibehalten des Jahresausblicks zuvor nicht ganz sicher gewesen, kommentiert ein Händler.

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Index zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 6.375,30 -0,5 -28,69 6.403,99 10,1

Stoxx-50 5.399,31 -0,6 -33,66 5.432,97 9,8

DAX 25.882,21 -0,5 -124,32 26.006,53 5,7

MDAX 32.338,24 -0,2 -67,20 27.039,42 5,7

TecDAX 4.042,32 -0,3 -13,20 3.091,28 11,6

SDAX 18.740,67 -0,1 -12,81 13.062,07 9,1

FTSE 10.806,60 -0,1 -15,53 10.822,13 8,8

CAC 8.271,90 -0,4 -34,25 8.306,15 1,5

SMI 14.064,27 -1,5 -215,11 14.279,38 6,0

ATX 6.861,28 -0,6 -44,08 6.905,36 28,8

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:11 Uhr

EUR/USD 1,1612 -0,1 -0,0009 1,1621 1,1626

EUR/JPY 178,74 -0,4 -0,6400 179,38 179,4900

EUR/CHF 0,9417 +0,1 0,0009 0,9408 0,9406

EUR/GBP 0,858 -0,0 -0,0002 0,8582 0,8585

USD/JPY 153,9 -0,3 -0,4500 154,35 154,3800

GBP/USD 1,353 -0,1 -0,0008 1,3538 1,3541

USD/CNY 6,7111 0,0 0,0003 6,7108 6,7108

USD/CNH 6,7106 +0,0 0,0014 6,7092 6,7086

AUS/USD 0,7211 -0,1 -0,0004 0,7215 0,7217

Bitcoin/USD 78.519,21 -0,9 -730,14 79.249,35 78.917,25

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 94,28 +3,1 2,80 91,48

Brent/ICE 98,71 +1,8 1,71 97,00

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.394,47 -0,2 -10,20 4.404,67

Silber 65,99 -0,2 -0,15 66,14

Platin 1.820,27 -0,3 -6,17 1.826,44

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 08, 2026 03:49 ET (07:49 GMT)

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Datum Rating Analyst
22.09.26 Novartis Sell Goldman Sachs Group Inc.
18.09.26 Novartis Hold Deutsche Bank AG
17.09.26 Novartis Neutral UBS AG
15.09.26 Novartis Hold Deutsche Bank AG
11.09.26 Novartis Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

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