MÄRKTE EUROPA/Günstige US-Inflationszahlen treiben DAX auf neues Allzeithoch


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Indizes

25,408.64 EUR 142.11 EUR 0.56 %

DOW JONES--Der DAX hat auf die Veröffentlichung günstiger US-Verbraucherpreise mit einem neuen Allzeithoch bei 20.611 reagiert. Die US-Verbraucherpreise sind im Dezember mit plus 0,4 Prozent zwar über der Prognose von 0,3 Prozent ausgefallen. In der für die US-Notenbank wichtigeren Kernlesung sind die Preise aber nur um 0,2 Prozent gestiegen und damit weniger stark als die erwarteten 0,3 Prozent. Die Lesung ist aus Marktsicht klar positiv, weil sie der Fed mehr Spielraum für Zinssenkungen einräumt. Der DAX gewinnt am Mittwochnachmittag 1,5 Prozent auf 20.575 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 1,2 Prozent auf 5.041 nach oben.

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Klar positiv für die Aktienmärkte ist der beschleunigte Rückgang der Renditen an den Anleihemärkten nach Veröffentlichung der US-Preisdaten. Die Rendite der 10-jährigen US-Benchmarkanleihe fällt um 14 Basispunkte (Bp) auf 4,65 Prozent zurück. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen fällt um 8 Bp auf 2,54 Prozent. Der Euro zieht leicht an auf 1,0329 Dollar.

Immobilienaktien gesucht mit fallenden Renditen

Mit der Entspannung an den Anleihemärkten beenden auch die Kurse der Immobilienaktien ihre Talfahrt. Die Branche gilt als extrem zinsabhängig und hatte zuletzt ausgeprägte Relative Schwäche gezeigt. Nun erholen sich Vonovia um 4,2 Prozent und LEG um 4,4 Prozent, für Aroundtown geht es um 5,8 Prozent nach oben.

Unterstützung für die Börsen kommt auch von insgesamt günstigen Geschäftszahlen verschiedener US-Banken. Traditionell eröffnen diese die Berichtssaison. Unter anderem haben JP Morgan, Goldman Sachs, Citigroup und Wells Fargo Geschäftszahlen vorgelegt. Für die Aktie der Deutschen Bank geht es im Gefolge 2,9 Prozent nach oben, BNP gewinnen 1,8 Prozent oder Santander 1,6 Prozent. Europaweit steigt der Sektor 1,6 Prozent.

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Ubisoft von angeblichen Auslagerungsplänen gestützt

Für Ubisoft geht es an der Pariser Börse um 3,5 Prozent nach oben. Laut einem Bloomberg-Bericht sollen Tencent sowie die Ubisoft-Gründerfamilie Guillemot die Gründung eines neuen Unternehmens in Erwägung ziehen. In dieses sollen dann Teile der Ubisoft-Assets übertragen werden, heißt es mit Verweis auf Kreise. Tencent sowie Guillemot kontrollieren 25,4 Prozent der Ubisoft-Anteile und 29,6 Prozent der Stimmrechte. Seit Wochen gibt es Spekulationen über ein mögliches Unternehmens-Buyout.

Ein möglicher Zusammenschluss von SGS (-6,3%) und Bureau Veritas (+2,5%) könnte mit Blick auf Marktanteile und Überschneidungen zu Bedenken führen, so Bernstein. Es gebe einige rationale Gründe für einen potenziellen Deal, sagen die Analysten. Die Bedenken der Investoren könnten sich jedoch auf mögliche Überschneidungen bei den Kunden und Unsicherheiten durch kartellrechtliche Fragen konzentrieren.

BVB-Aktie bricht ein

Bayer erholen sich und sind mit plus 5,4 Prozent auf 20,66 Euro Tagesgewinner im DAX. Marktteilnehmer verweisen auf Bewertungen der Entwicklung durch Broker-Häuser. So schätzt Goldman Sachs das Risiko nun signifikant geringer ein, dass Bayer weitere Klagen um die Monsanto-Produkte verliere. Das Haus habe ein Kursziel von 27 Euro auf der Aktie stehen. Auch JP Morgan schätze das Risiko der Klagen nun niedriger ein, heißt es am Markt.

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Die BVB-Aktie gibt 6,2 Prozent nach und führt damit die Verliererliste im SDAX an. Nach der schwachen Hinrunde hält der Verein zum einen am Trainer fest. Es drohe die Nicht-Teilnahme an den lukrativen europäischen Wettbewerben in der nächsten Saison. Zweitens ist das BVG-Urteil zur Finanzierung von Polizei-Einsätzen ebenfalls nicht positiv. Als Konsequenz der aktuellen Schwäche droht außerdem der Aktie der Abstieg aus dem SDAX. Hier sind sie als zweitkleinster Wert mittlerweile auf den Abstiegsrängen angekommen.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 5.041,12 +1,2% 60,65 +3,0%

Stoxx-50 4.385,16 +0,9% 40,24 +1,8%

DAX 20.575,32 +1,5% 303,99 +3,4%

MDAX 25.532,82 +1,5% 365,33 -0,2%

TecDAX 3.548,97 +1,5% 51,66 +3,9%

SDAX 13.802,83 +1,5% 200,77 +0,7%

FTSE 8.286,30 +1,0% 84,76 +1,0%

CAC 7.491,18 +0,9% 67,51 +1,5%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,53 -0,09 +0,17

US-Zehnjahresrendite 4,66 -0,13 +0,09

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:02 Di, 17:15 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0315 +0,1% 1,0293 1,0299 -0,4%

EUR/JPY 161,45 -0,8% 161,86 162,62 -0,9%

EUR/CHF 0,9405 -0,0% 0,9391 0,9411 +0,2%

EUR/GBP 0,8416 -0,3% 0,8443 0,8436 +1,7%

USD/JPY 156,48 -0,9% 157,29 157,91 -0,6%

GBP/USD 1,2256 +0,4% 1,2199 1,2208 -2,1%

USD/CNH (Offshore) 7,3432 -0,0% 7,3464 7,3433 +0,1%

Bitcoin

BTC/USD 99.496,35 +2,9% 97.148,15 95.813,95 +5,1%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 78,95 77,50 +1,9% +1,45 +10,1%

Brent/ICE 80,99 79,92 +1,3% +1,07 +8,2%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 46,77 47,30 -1,1% -0,53 -6,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.679,21 2.677,56 +0,1% +1,65 +2,1%

Silber (Spot) 30,20 29,93 +0,9% +0,28 +4,6%

Platin (Spot) 936,48 943,30 -0,7% -6,83 +3,3%

Kupfer-Future 4,36 4,32 +0,9% +0,04 +8,8%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 15, 2025 10:07 ET (15:07 GMT)

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Datum Rating Analyst
22.09.26 Vonovia SE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.09.26 Vonovia SE Neutral Goldman Sachs Group Inc.
24.08.26 Vonovia SE Underweight Barclays Capital
24.08.26 Vonovia SE Buy Goldman Sachs Group Inc.
21.08.26 Vonovia SE Buy Jefferies & Company Inc.

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