MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - BBVA fallen nach Türkei-Wahl


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FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen weisen am Montagmittag kleinere Gewinne aus. Auch zu Beginn der neuen Woche ist kein Ende der Seitwärtsbewegung in Sicht. Der DAX legt um 0,3 Prozent auf 15.954 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,3 Prozent auf 4.331 Punkte. Thomas Altmann, Portfoliostratege bei QC Partners, weist darauf hin, dass in der vergangenen Woche die Börsenumsätze der 40 DAX-Werte an jedem einzelnen Handelstag unter dem bisherigen Jahresmittel lagen. Das sei an Lethargie kaum zu überbieten.

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An der Börse heißt es, dass solange das Damoklesschwert einer ungelösten Frage zur US-Schuldenobergrenze über den Börsen schwebe, sich auch nichts ändern dürfte. US-Präsident Joe Biden zeigte sich am Wochenende zuversichtlich, eine Einigung mit den Republikanern zur Vermeidung eines Zahlungsausfalls des Landes zu finden, am Dienstag sollen die Gespräche weitergeführt werden.

Siemens Energy muss wegen Gamesa Gewinnprognose weiter senken

Wegen einer deutlichen Ausweitung der Verluste beim Windanlagenhersteller Siemens Gamesa im zweiten Quartal hat der Mutterkonzern Siemens Energy seine Ergebniserwartungen für das laufende Geschäftsjahr erneut nach unten korrigiert. Der Nettoverlust kann nicht wie im Januar angekündigt auf Vorjahresniveau (minus 712 Millionen Euro) gehalten werden, sondern wird um bis zu einem niedrigen dreistelligen Millionen-Betrag höher ausfallen. "Die Auftragseingänge sind aber enorm stark", so ein Marktteilnehmer. Sie lägen etwa 55 Prozent über Vorjahr und etwa 20 Prozent über den Erwartungen. Das stützt, für die Aktie geht es um 3,8 Prozent nach oben.

Nach sieben aufeinanderfolgenden Erhöhungen der Prognosen ist dies laut der Jefferies-Analysten die erste Gewinnwarnung von Nagarro (-9,9%) seit der Abspaltung im Dezember 2020. Die Analysten erwarten angesichts der geringeren Prognosesicherheit der Nachfrage kurzfristig Druck auf der Aktie. Für diejenigen, die sich auf die nächsten sechs Monate konzentrieren, wird die Aktie wahrscheinlich weniger attraktiv aussehen, und es besteht ein gewisses Risiko durch eine weitere Verschlechterung der makroökonomischen Lage. Da sich das Umsatzwachstum und das operative Geschäft gegen Jahresende verbessern und sich das Wachstumsniveau im Jahr 2024 normalisieren dürfte, ist die Bewertung attraktiv.

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Für die Aktien von Dermapharm geht es um 7,2 Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal bei starkem Wachstum den operativen Gewinn überproportional gesteigert hat und die Marge damit ausweitete. Der im SDAX notierte Arzneimittelhersteller bestätigte bei Vorlage der Zahlen seine Jahresprognose.

Die Aktien des britischen Öl-Service-Unternehmens John Wood Group brechen um 34,6 Prozent ein. Grund ist das Private-Equity-Unternehmen Apollo, wie ein Händler sagt. Apollo habe sich gegen eine Übernahme von Wood entschieden.

Lira dürfte ein turbulenter Monat bevorstehen

Während der Ausgang der Präsidentschaftswahlen an den Gesamtmärkten keine Rolle spielt, geht es für BBVA mit minus 4,5 Prozent kräftig nach unten. "Von allen europäischen Großbanken hat BBVA das größte Türkei-Exposure, auch wegen der Beteiligung an der Garanti-Bank", so ein Händler.

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An der Istanbuler Börse fallen die Kurse um 2,6 Prozent. Der türkischen Lira dürfte nach Einschätzung der Devisenstrategen der Commerzbank ein turbulenter Monat bevorstehen. Während es eine Weile schien, dass der amtierende Präsident Tayyip Erdogan die Wahl verlieren könnte, erreichte er nun im ersten Wahlgang knapp 50 Prozent der Stimmen. Damit kommt es zur Stichwahl zwischen ihm und Kemal Kilicdaroglu. Und somit bestehe die Option, dass das "unkonventionelle geldpolitische Experiment" der Türkei weitergehe. Für die Lira geht es am Montag leicht nach unten.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.330,72 +0,3% 12,84 +14,2%

Stoxx-50 4.053,83 +0,3% 13,12 +11,0%

DAX 15.954,11 +0,3% 40,29 +14,6%

MDAX 27.443,12 +0,4% 107,80 +9,3%

TecDAX 3.246,73 +0,5% 16,57 +11,2%

SDAX 13.598,40 +0,0% 6,17 +14,0%

FTSE 7.790,23 +0,5% 35,61 +4,1%

CAC 7.450,80 +0,5% 35,95 +15,1%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,29 +0,02 -0,28

US-Zehnjahresrendite 3,48 +0,01 -0,40

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:15 Uhr Fr, 17:32 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0874 +0,2% 1,0872 1,0861 +1,6%

EUR/JPY 148,10 +0,5% 147,97 147,02 +5,5%

EUR/CHF 0,9749 +0,0% 0,9751 0,9741 -1,5%

EUR/GBP 0,8700 -0,2% 0,8713 0,8711 -1,7%

USD/JPY 136,21 +0,4% 136,11 135,39 +3,9%

GBP/USD 1,2500 +0,4% 1,2478 1,2467 +3,4%

USD/CNH (Offshore) 6,9608 -0,1% 6,9597 6,9723 +0,5%

Bitcoin

BTC/USD 27.398,77 +1,8% 27.366,85 26.345,81 +65,1%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 70,26 70,04 +0,3% +0,22 -12,4%

Brent/ICE 74,43 74,17 +0,4% +0,26 -11,7%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 32,63 32,77 -0,4% -0,14 -57,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.016,05 2.010,75 +0,3% +5,30 +10,5%

Silber (Spot) 24,04 23,97 +0,3% +0,06 +0,3%

Platin (Spot) 1.064,75 1.058,38 +0,6% +6,38 -0,3%

Kupfer-Future 3,76 3,72 +1,0% +0,04 -1,5%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 15, 2023 06:49 ET (10:49 GMT)

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DatumRatingAnalyst
03.07.26 BBVA Overweight JP Morgan Chase & Co.
18.05.26 BBVA Equal Weight Barclays Capital
15.05.26 BBVA Overweight JP Morgan Chase & Co.
14.05.26 BBVA Buy Deutsche Bank AG
12.05.26 BBVA Sector Perform RBC Capital Markets