MÄRKTE EUROPA/Leichter - Zinssorgen belasten - Luxus weiter unter Druck


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Aktien

36.41 EUR -1.24 EUR -3.29 %

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185.50 EUR -3.50 EUR -1.85 %

142.78 EUR -0.02 EUR -0.01 %

UBS
41.68 EUR -0.84 EUR -1.98 %

33.10 EUR -1.00 EUR -2.93 %

DOW JONES--Leichter zeigen sich Europas Börsen am Dienstag in der ersten Handelshälfte. Sorgen macht der fortgesetzte Renditeanstieg an den Anleihemärkten, angetrieben auch von steigenden Ölpreisen. Der Brent-Ölpreis steigt um rund 2 Prozent auf fast 108 Dollar. Am Vortag hatte er in der Spitze kurz fast 110 Dollar erreicht.

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In den USA entfernt sich die Rendite der Zehnjahresanleihen weiter von der 5-Prozent-Marke nach oben. Aktuell liegt sie bei 5,03 Prozent um. Nach Meinung mancher Analysten geht ein Teil des Anstiegs auch auf Zweifel am Willen der US-Notenbank zurück, entschlossen gegen die Inflation vorzugehen. Sollte sie am Mittwoch aber die US-Zinsen erhöhen und sich falkenhaft für die Zukunft äußern, könnten die Börsen das mit fallenden Renditen honorieren. Von Blackrock heißt es, die Fed stehe nun "unter Zugzwang" die Zinsen zu erhöhen. Die deutsche Zehnjahresrendite liegt bei 3,55 Prozent, das ist das höchste Niveau seit rund 16 Jahren.

Der DAX fällt um 0,9 Prozent auf 25.222 Zähler, der Euro-Stoxx-50 um 0,8 Prozent. Der Dollar zeigt mit der Erwartung am Mittwoch steigender US-Leitzinsen weiter Stärke. Der Euro geht mit 1,1538 Dollar um.

Einen Tag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank dürfte man sich kaum noch aus dem Fenster lehnen wollen, heißt es im Handel. Händler sehen daher vor allem Käufermangel als Grund der tieferen Kurse. Aus der Krisenregion Nahost gibt es keine Neuigkeiten.

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Der Verkaufsdruck bei KI-Aktien vom Vortag nach den aufgekommenen Sorgen vor einer zu schnellen Weiterentwicklung von KI, die Sicherheitsbedenken außen vorlässt, ist vorerst ausgelaufen, Erholungsbewegungen bleiben aber aus. ASML und BE Semi zeigen sich bis 0,4 Prozent im Plus. Infineon und Aixtron liegen knapp behauptet im Markt, Siemens Energy ebenso.

Auch an der Wall Street waren Aktien von Chipherstellern und Unternehmen, die KI-Infrastruktur bereitstellen, unter Druck geraten. Aktien großer KI-Auftraggeber wie Meta und Google hatten aber um rund 3 Prozent zugelegt. Microsoft wartete mit einem Verhaltenskodex auf den das Unternehmen beim Training neuer KI-Modelle anwenden will. Die Aktie stieg um 2 Prozent.

Giuseppe Sette, Mitbegründer von Reflexivity, einer Analysefirma für KI-Investments, kommentiert: "Mit China im Rennen erwarten wir keinen größeren Abschwung. Und was etwaige Rücksetzer bei KI-Aktien betrifft, so sind das schlicht Kaufgelegenheiten".

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Gegen den leichteren Markt legen Rüstungswerte in Europa ganz leicht zu. Größter Verlierer ist der Sektor der Finanzdienstleister mit einem Minus von 2,6 Prozent. Der Stoxx-Subindex der Banken gibt um 1,1 Prozent nach. Bankaktien leiden laut Händlern unter politischen Forderungen nach erhöhtem Eigenkapital. Deutsche Bank verlieren rund 3 Prozent, UBS 4,6 Prozent.

Luxusaktien stehen wie erwartet unter Druck, nachdem neue Einzelhandelsdaten aus China ein enttäuschendes Wachstum zeigten. "Die Nachfrage der chinesischen Kunden ist 'das' Thema bei Luxus", sagt ein Händler. Weltweit hänge rund ein Drittel des Umsatzes bei Kering, LVMH und anderen daran. LVMH und Richemont verlieren je rund 2 Prozent, Kering geben nur leicht nach.

Axa zeigen sich 1,2 Prozent schwächer. Händler werte Aussagen und Wachstumspläne von Axa dennoch positiv.

Deutz geben um 4,2 Prozent nach. Der Motorenhersteller hat eine Kapitalerhöhung um 10 Prozent im Schnellverfahren vorgenommen. Um 3,7 Prozent nach unten geht es für Washtec. Der Waschstraßenbauer hat wegen einer hinter den Erwartungen zurückbleibenden Geschäfts- und Ergebnisentwicklung den Ausblick für das laufende Jahr kassiert.

Lanxess verlieren nach einem deutlich gesenkten Kursziel durch JP Morgan 5,2 Prozent.

Index zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 6.207,48 -0,8 -52,90 6.260,38 7,2

Stoxx-50 5.274,30 -0,9 -45,37 5.319,67 7,2

DAX 25.222,09 -0,9 -218,72 25.440,81 3,0

MDAX 30.830,56 -0,7 -226,60 27.039,42 0,7

TecDAX 3.931,38 -0,7 -29,37 3.091,28 8,5

SDAX 18.114,45 -0,4 -67,55 13.062,07 5,5

FTSE 10.604,39 -0,9 -93,18 10.697,57 6,8

CAC 8.045,31 -0,9 -72,47 8.117,78 -1,3

SMI 13.700,39 -1,3 -178,15 13.878,54 3,3

ATX 6.704,43 -0,9 -58,79 6.763,22 25,9

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:46

EUR/USD 1,1537 -0,1 -0,0010 1,1547 1,1557

EUR/JPY 178,88 +0,4 0,6600 178,22 178,4700

EUR/CHF 0,9426 -0,1 -0,0012 0,9438 0,9430

EUR/GBP 0,856 +0,1 0,0008 0,8552 0,8559

USD/JPY 155,02 +0,4 0,6700 154,35 154,4100

GBP/USD 1,3473 -0,2 -0,0022 1,3495 1,3501

USD/CNY 6,7134 +0,1 0,0052 6,7082 6,7082

USD/CNH 6,7141 +0,1 0,0055 6,7086 6,7080

AUS/USD 0,7124 -0,2 -0,0013 0,7137 0,7144

Bitcoin/USD 76.698,90 -3,0 -2.396,60 79.095,50 78.678,74

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 103,47 +2,1 2,08 101,39

Brent/ICE 107,96 +2,2 2,28 105,68

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.270,67 -0,6 -27,22 4.297,89

Silber 62,81 -0,7 -0,42 63,23

Platin 1.745,07 -0,8 -14,36 1.759,43

(Angaben ohne Gewähr)

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/gos

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September 15, 2026 04:44 ET (08:44 GMT)

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14.09.26 Infineon Neutral UBS AG
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