MÄRKTE EUROPA/Schwächer - Berichtssaison dominiert das Geschehen


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Aktien

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74.54 EUR -1.02 EUR -1.35 %

16.70 EUR -0.08 EUR -0.48 %

55.99 EUR 1.53 EUR 2.81 %

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73.93 EUR 0.11 EUR 0.15 %

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21.40 EUR -0.44 EUR -2.01 %

Indizes

25,304.06 EUR -412.65 EUR -1.6 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem deutlichen Minus sind die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag in den Handel gestartet. Damit setzt sich die negative Entwicklung des Vortages fort. Der DAX verliert 1,0 Prozent auf 15.868 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 fällt um 0,9 Prozent auf 4.297 Punkte.

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Den Takt gibt vor allem die Berichtssaison vor, die am Donnerstag einen Höhepunkt erreicht. Dazu kommt die Zinsentscheidung der Bank of England am Mittag, bei der eine weitere Erhöhung um 25 Basispunkte erwartet wird. Nach US-Handelsende folgen noch die Quartalszahlen von Apple und Amazon. Zudem dürfte der offizielle US-Arbeitsmarktbericht seine Schatten vorauswerfen, der am Freitag veröffentlicht wird. Er wird mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, da die US-Notenbank zuletzt erklärt hatte, der weitere Zinskurs sei vor allem "datenabhängig".

"Der eine oder andere mag am Mittwoch Angst bekommen haben, dass Fitch Schule macht und nach den USA auch andere Länder abgestuft werden könnten", so ein Marktteilnehmer. Andererseits habe es aber zuletzt auch Hochstufungen bei der Kreditwürdigkeit gegeben, so bei der Bonität Griechenlands.

Infineon knicken nach Zahlen ein

Die Infineon-Aktie ist mit einem Minus von 9,8 Prozent größter DAX-Verlierer. Zahlen und Ausblick bewegten sich im Rahmen der Erwartungen, heißt es bei Bernstein. Offensichtlich reiche das dem Markt aber nicht aus: "Nach dem starken Anstieg ist die ganze Branche anfällig für Gewinnmitnahmen", so ein Marktteilnehmer. Zudem sorge sich der Markt vor Überkapazitäten.

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Am anderen Ende des Kurszettels stehen Beiersdorf (+3,1%). Jefferies zufolge hat der Konzern für die Verbrauchersparte erneut außergewöhnlich gute Ergebnisse vorgelegt. Die Unternehmensprognose für das Umsatzwachstum sei angehoben worden, der Ausblick für Tesa und die Marge sei unverändert. Die Kernfrage bleibe, ob die Unternehmensprognose für Umsatz und Gewinn in der Verbrauchersparte konservativ ist.

Merck KGaA können sich der Schwäche entziehen und legen trotz einer Prognosesenkung für das laufende Jahr um 2,5 Prozent zu. "Gemessen an dem deutlichen Rückgang des Pre-EBITDA im zweiten Quartal deutet auch die gesenkte Prognose auf eine leichte Stabilisierung hin", so ein Marktteilnehmer. Zudem sei der Kurs schon stark gefallen, und der Titel gelte als vergleichsweise konjunkturresistent.

Adidas verlieren nach ausführlichen Zahlen für das zweite Quartal 1,2 Prozent. Der Sportartikel-Hersteller hat unter dem Strich mehr als zwei Drittel weniger verdient als im Vorjahr. Jedoch hat der Konzern im wichtigen Markt China wieder zugelegt, das Umsatzplus betrug 16 Prozent. Hingegen ging der Umsatz in Nordamerika um 16 Prozent zurück, hier machten sich die immer noch hohen Lagerbestände bemerkbar, die der Konzern primär abbauen will.

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Die Zalando-Aktie steigt um 1,8 Prozent. Baader Helvea stuft die Ergebnisse für das zweite Quartal als uneinheitlich ein. Der Bruttowarenwert decke sich mit den Konsenserwartungen, während das EBIT 10 Prozent darüber liege. Auf den Bruttowarenwert und den Umsatz wirke sich die insgesamt niedrige Verbrauchernachfrage negativ aus. Zalando habe den Ausblick für Bruttowarenwert und Umsatz auf die untere Hälfte der bestehenden Prognosespanne gesenkt.

Bei Lufthansa (-5,3%) liegen zwar "die Zahlen fast alle über den Erwartungen, und auch die Perspektiven sind gut", so ein Marktteilnehmer. Der freie Cashflow sei mit 589 Millionen Euro allerdings noch nicht einmal halb so hoch ausgefallen wie erwartet. "Nun muss man sehen, ob das an Investitionen liegt". Zur neuen Jahresprognose eines bereinigten EBIT von mehr als 2,6 Milliarden Euro sagt er, diese liege nur knapp über dem Konsens von knapp 2,59 Milliarden.

Positive Ergebnisse auch aus der zweiten Reihe

Für die Vossloh-Aktie geht es 0,6 Prozent nach oben. Die Zahlen für das erste Halbjahr untermauern die starke Geschäftsdynamik, heißt es von Jefferies. Die Konsenserwartungen seien beim Umsatz um 9 Prozent und beim EBIT um 19 Prozent übertroffen worden.

Kontron steigen um 3,4 Prozent. Das Unternehmen hat hervorragende Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt, die die Erwartungen auf breiter Front übertrafen, heißt es von Hauck Aufhäuser. Der im März angehobene Ausblick wird voraussichtlich noch einmal übertroffen, ergänzt ein Marktteilnehmer. Die Zahlen von Dürr (+1,5%) liegen in der Breite leicht über den Schätzungen, und der Ausblick für den Auftragseingang ist positiv. Zudem hätten einige Investoren ein Senken des Margen-Ausblicks befürchtet, was ausgeblieben sei.

Rational verlieren 1,0 Prozent. Die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal ist gekennzeichnet durch einen normalisierten, immer noch sehr soliden Auftragseingang, so Baader Helvea. Dazu kämen hohe Umsatzerlöse, begünstigt durch die Abarbeitung des hohen Auftragsbestandes und eine entsprechend gute Profitabilität, die sogar das gute Niveau des ersten Quartals und die Erwartungen übertroffen habe. Die konservative Prognose für 2023 sei bestätigt worden.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.296,79 -0,9% -39,71 +13,3%

Stoxx-50 3.926,73 -0,9% -36,13 +7,5%

DAX 15.867,82 -1,0% -152,20 +14,0%

MDAX 27.868,73 -0,6% -176,07 +11,0%

TecDAX 3.189,92 -1,4% -46,89 +9,2%

SDAX 13.517,95 -0,4% -50,40 +13,4%

FTSE 7.474,39 -1,2% -87,24 +1,5%

CAC 7.242,42 -1,0% -70,42 +11,8%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,57 +0,04 +0,00

US-Zehnjahresrendite 4,15 +0,07 +0,27

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:12 Uhr Mi, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0918 -0,2% 1,0928 1,0928 +2,0%

EUR/JPY 156,43 -0,2% 157,03 156,66 +11,5%

EUR/CHF 0,9604 +0,0% 0,9607 0,9606 -3,0%

EUR/GBP 0,8599 -0,1% 0,8611 0,8609 -2,8%

USD/JPY 143,27 -0,0% 143,53 143,37 +9,3%

GBP/USD 1,2697 -0,1% 1,2704 1,2694 +5,0%

USD/CNH (Offshore) 7,2034 +0,0% 7,2011 7,2060 +4,0%

Bitcoin

BTC/USD 29.027,54 -0,4% 29.113,19 29.209,62 +74,9%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 79,25 79,49 -0,3% -0,24 +0,5%

Brent/ICE 82,86 83,20 -0,4% -0,34 +0,2%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 29,81 28,74 +3,7% +1,06 -64,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.933,36 1.934,57 -0,1% -1,21 +6,0%

Silber (Spot) 23,54 23,78 -1,0% -0,23 -1,8%

Platin (Spot) 919,43 926,00 -0,7% -6,58 -13,9%

Kupfer-Future 3,83 3,84 -0,3% -0,01 +0,5%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/ros/smh

(END) Dow Jones Newswires

August 03, 2023 03:37 ET (07:37 GMT)

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Datum Rating Analyst
14.09.26 Infineon Neutral UBS AG
09.09.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
08.09.26 Infineon Outperform Bernstein Research
07.09.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG
07.09.26 Infineon Buy Warburg Research

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