MÄRKTE EUROPA/Stillstand vor US-Arbeitsmarktdaten


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FRANKFURT (Dow Jones)--Praktisch unverändert zeigen sich Europas Börsen am Freitagmittag. Die Anleger warten auf die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts im weiteren Handelsverlauf. Nach zuletzt schwachen US-Daten haben die Konjunkturängste wieder stark zugenommen. Nun wird mit Spannung darauf gewartet, ob die Abkühlung der Konjunktur bereits am US-Arbeitsmarkt ankommt. Es wird mit einem Stellenaufbau um 145.000 gerechnet, nach zuletzt 130.000.

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Der DAX verliert 5 auf 11.920 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um einen Punkt auf 3.419 nach oben. Sollte auch der US-Jobmotor ins Stottern geraten, dürften die Rufe nach einer weiteren Zinssenkung in den USA lauter werden. Am Devisenmarkt handelt der Euro mit 1,0978 Dollar knapp unter der Marke von 1,10 Dollar. Das Pfund kann die Vortagesgewinne zum Dollar teilweise halten und liegt bei 1,2334 Dollar. Die Brexit-Vorschläge von Premier Boris Johnson in Brüssel haben leichte Hoffnung auf eine Einigung aufkommen lassen.

EU verzichtet auf Gegenmaßnahmen wegen US-Strafzöllen

Leicht positiv werden die Aussagen aus der EU gewertet, nicht sofort auf US-Strafzölle wegen der Airbus-Subventionen reagieren zu wollen. Dies verhindere, dass US-Präsident Trump mit weiteren irrationalen Maßnahmen um sich schlage, und beruhige die Lage. Man bedauere die Situation und setze weiter auf Verhandlungen, ließ EU-Handelssprecher Daniel Rosario wissen. Für die Airbus-Aktie geht es um 2,9 Prozent nach oben.

Die Strafen für Airbus könnten geringer als befürchtet ausfallen, da auch US-Airlines davor gewarnt hatten. Auch Analysten wie von Bank of America-Merrill Lynch sprachen nur von einer begrenzten Belastung. Zykliker werden grundsätzlich angesichts der Konjunkturrisiken gemieden - Rohstoffwerte verlieren im Schnitt 1,1 Prozent, während Autotitel um 1,3 Prozent nachgeben. Salzgitter verlieren 4,8 Prozent nach einer Herunterstufung durch JP Morgan.

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EUGH stützt polnische Kreditnehmer

Unter Druck stehen mit 3 Prozent Minus auch Commerzbank. Das mit Spannung erwartete Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) stärkt polnischen Kreditnehmern im Streit um Franken-Darlehen den Rücken. Das belastet besonders die Commerzbank. Denn die zum Verkauf stehende polnische M-Bank halte Milliarden an solchen Krediten in ihren Büchern.

Für die Aktie von Aryzta geht es in Zürich um 9,3 Prozent nach oben. Den Auslöser liefert die Nachricht, dass das Unternehmen ein Gebot für die Beteiligung von 43 Prozent an Picard erhalten habe. Auch wenn die Summe niedriger ist als noch im Frühjahr erhofft, dürfte es die Liquiditätssorgen zunächst mildern, so ein Marktteilnehmer.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 3.418,86 0,04 1,49 13,91

Stoxx-50 3.125,77 0,11 3,44 13,25

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DAX 11.920,08 -0,04 -5,17 12,89

MDAX 25.362,99 0,98 245,46 17,49

TecDAX 2.746,10 0,94 25,53 12,08

SDAX 10.770,33 0,15 15,85 13,26

FTSE 7.098,89 0,30 21,25 5,19

CAC 5.443,31 0,08 4,55 15,06

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite -0,60 0,00 -0,84

US-Zehnjahresrendite 1,53 -0,01 -1,15

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 08:10 Uhr Mi, 17:21 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0984 +0,11% 1,0974 1,0952 -4,2%

EUR/JPY 117,23 -0,03% 117,21 117,49 -6,8%

EUR/CHF 1,0918 -0,38% 1,0966 1,0929 -3,0%

EUR/GBP 0,8904 +0,14% 0,8890 0,8898 -1,1%

USD/JPY 106,72 -0,15% 106,82 107,29 -2,7%

GBP/USD 1,2337 -0,02% 1,2346 1,2308 -3,3%

USD/CNY 7,1484 0,0% 7,1484 7,1484 +3,9%

Bitcoin

BTC/USD 8.149,20 -0,25% 8.114,75 8.223,00 +119,1%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 52,53 52,45 +0,2% 0,08 +8,9%

Brent/ICE 58,08 57,71 +0,6% 0,37 +4,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.509,65 1.505,00 +0,3% +4,65 +17,7%

Silber (Spot) 17,60 17,57 +0,2% +0,03 +13,6%

Platin (Spot) 882,84 891,00 -0,9% -8,16 +10,8%

Kupfer-Future 2,53 2,55 -0,8% -0,02 -4,6%

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Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

October 04, 2019 06:39 ET (10:39 GMT)

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07.08.26 Commerzbank Buy Deutsche Bank AG
07.08.26 Commerzbank Neutral JP Morgan Chase & Co.
06.08.26 Commerzbank Kaufen DZ BANK
06.08.26 Commerzbank Neutral JP Morgan Chase & Co.

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