MÄRKTE EUROPA/Uneinheitlich - Softwareaktien sehr fest - Pharmaaktien schwach


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Aktien

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251.00 EUR -4.60 EUR -1.80 %

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116.00 EUR -0.70 EUR -0.60 %

68.75 EUR -0.75 EUR -1.08 %

(Wiederholung)

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--An den europäischen Börsen ist es am Freitag uneinheitlich zugegangen. Rückenwind kam aus den USA. Dort hatten zuletzt moderat ausgefallene US-Inflationsdaten Sorgen vor steigenden Zinsen beruhigt und den S&P-500-Index am Vortag auf ein neues Allzeithoch getrieben. Am Zinsterminmarkt waren die Erwartungen von US-Leitzinserhöhungen zuletzt deutlich gesunken, auch weil die Ölpreise trotz der weiter kaum passierbaren Straße von Hormus im Zaum bleiben. Brent-Öl kostete zuletzt 1 Prozent mehr, knapp 88 Dollar.

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"Sich verändernde Erwartungen an die Fed-Politik könnten phasenweise zu Volatilität an den Aktienmärkten beitragen, wir gehen jedoch davon aus, dass sich die globale Aktienrally fortsetzen wird", so UBS-Aktienexpertin Ulrike Hoffmann-Burchardi.

Der DAX legte um 0,5 Prozent zu auf 26.419 Punkte, wozu insbesondere das feste Indexschwergewicht SAP beitrug. Der Euro-Stoxx-50 gab dagegen um 0,1 Prozent nach, der Stoxx-50 um 0,4 Prozent. Sie wurden gebremst von in der Breite schwachen Pharmaaktien. Händler vermuteten dahinter Umschichtungen aus defensiven Aktien in zyklischere.

Schwächste Aktie im Euro-Stoxx-50 waren Argenx mit einem Abschlag von 3,2 Prozent. Daneben ging es im Pharmasektor für Sanofi um 1,2 Prozent nach unten, für Roche um 2,0 Prozent. Der Stoxx-Subindex der Pharmatitel verlor 1,3 Prozent. Der Stoxx-Index der Versorger gab um 1,1 Prozent nach. Enel verloren 2,0 Prozent, Eon 4,4 Prozent. Laut Händlern belastete ein Gesetzentwurf der Bundesnetzagentur. In diesem werde zwar eine höhere Eigenkapitalverzinsung für Gas-Netze als zuvor vorgeschlagen, sie liege aber deutlich unter dem, was der Markt erwartet habe.

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Tagesfavoriten waren Aktien aus der Softwarebranche. Die SAP-Aktie verteuerte sich um 2,7 Prozent. Ebenfalls im DAX ging es für Scout24 um 2,5 Prozent nach oben. Im MDAX legten Nemetschek sogar um gut 8 und Teamviewer um gut 5 Prozent zu. In Zürich verteuerten sich Temenos um 1,8 Prozent, in London Sage um 4,5 Prozent, in Paris Dassault Systems um 4,5 Prozent oder in Madrid Amadeus IT um 1,5 Prozent.

Für Kursfantasie und Kauflaune sorgte ein Bericht über Übernahmeinteresse für das US-Softwareunternehmen Workday. Der Finanzinvestor Silver Lake soll Gespräche mit dem Anbieter von Software für den Personalbereich führen. Im Handel folgerte man aus dem Übernahmeinteresse, dass die mit Blick auf die Bedrohung durch KI-Modelle abgestürzten Bewertungen von Softwareaktien ihren Boden gefunden haben könnten.

Ein Kursdebakel erlebte die Aktie von Energiekontor. Dem Minus von knapp 7 Prozent am Vortag folgte ein Absturz um 17,6 Prozent. Der Wind- und Solarparkentwickler hatte am Donnerstagmorgen im Rahmen der Zahlenvorlage die 2026er-Gewinnziele noch bestätigt, am Abend desselben Tages dann aber reduziert, und zwar drastisch.

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Das "Timing" der Gewinnwarnung nur wenige Stunden nach Vorlage des Halbjahresberichts sei "extrem unglücklich" und "schwer nachvollziehbar", kommentierte die DZ Bank. Die Gewinnwarnung zeige, wie schwer planbar das Projektentwicklungsgeschäft im Bereich Onshore-Wind sei. Die Analysten rechnen mit deutlichen Auswirkungen auf die Gewinnschätzungen, die Konsensprognose könne kurzfristig um über 80 Prozent sinken. Ob die Schätzungen für 2027/2028 stiegen, weil sich der Verkauf der Projekte in das nächste Geschäftsjahr verschiebe, sei derweil schwer abschätzbar.

Im MDAX ging es für Talanx um 3,5 Prozent aufwärts. Der Versicherungskonzern profitierte im ersten Halbjahr von einem höheren Kapitalanlageergebnis, einer geringeren Großschadensbelastung und Rekordergebnissen in allen Geschäftsbereichen und steigerte seinen Gewinn stärker als erwartet. Dazu erhöhte Talanx den Ausblick. Im Sog stiegen Allianz um 1,1, Munich Re um 1,5 und Hannover Rück um 1,7 Prozent. In Paris gewannen Scor 1,5 und Axa 0,9 Prozent.

Norma schossen um 8,2 Prozent nach oben, gestützt von einem Aktienrückkauf. Vorstandschefin Birgit Seeger betonte, die dabei gezahlte Prämie von über 25 Prozent auf den Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate sei angemessen.

Index Schluss* Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%)

Euro-Stoxx-50 6.540 -0,1 +13,0

Stoxx-50 5.505 -0,4 +12,4

Stoxx-600 658 -0,2 +11,3

DAX 26.440 +0,5 +7,4

FTSE-100 London 10.773 -0,2 +8,5

CAC-40 Paris 8.651 -0,2 +6,2

AEX Amsterdam 1.120 -0,2 +17,7

ATHEX-20 Athen 6.682 +0,4 +24,9

BEL-20 Br ssel 5.709 -0,8 +12,4

BUX Budapest 150.022 +0,4 +35,1

OMXH-25 Helsinki 6.347 +0,0 +11,3

OMXC-20 Kopenhagen 1.620 +0,1 +0,7

PSI 20 Lissabon 9.254 0,0 +12,0

IBEX-35 Madrid 20.169 -0,1 +16,5

FTSE-MIB Mailand 53.693 -0,2 +19,5

OBX Oslo 1.997 +0,9 +25,0

PX Prag 2.785 +0,2 +3,7

OMXS-30 Stockholm 3.281 -0,2 +13,8

WIG-20 Warschau 153.237 +0,6 +30,0

ATX Wien 6.728 +0,1 +26,3

SMI Z rich 14.475 -0,6 +9,1

* gerundet

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:22

EUR/USD 1,1581 +0,5 0,0054 1,1527 1,1525

EUR/JPY 184,39 +0,3 0,5200 183,87 183,7500

EUR/CHF 0,9397 +0,2 0,0014 0,9383 0,9377

EUR/GBP 0,8542 -0,1 -0,0005 0,8547 0,8546

USD/JPY 159,2 -0,2 -0,2800 159,48 159,4300

GBP/USD 1,3555 +0,5 0,0070 1,3485 1,3482

USD/CNY 6,7412 -0,0 -0,0016 6,7428 6,7428

USD/CNH 6,7425 -0,0 -0,0016 6,7441 6,7452

AUS/USD 0,709 +0,5 0,0036 0,7054 0,7052

Bitcoin/USD 62.943,85 -0,7 -424,21 63.368,06 63.484,05

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 81,63 +0,5 0,38 81,25

Brent/ICE 87,72 +0,8 0,65 87,07

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.393,89 +1,0 43,73 4.350,16

Silber 65,06 +0,9 0,61 64,46

Platin 1.746,55 +1,7 29,02 1.717,53

(Angaben ohne Gewähr)

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/sha

(END) Dow Jones Newswires

August 14, 2026 12:42 ET (16:42 GMT)

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22.09.26 SAP SE Buy Jefferies & Company Inc.
22.09.26 SAP SE Neutral JP Morgan Chase & Co.
18.09.26 SAP SE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
08.09.26 SAP SE Neutral UBS AG
26.08.26 SAP SE Neutral UBS AG

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