MÄRKTE USA/Etwas fester - Gute Banken-Ergebnisse stützen


Werte in diesem Artikel
Aktien

215.35 EUR 2.20 EUR 1.03 %

888.80 EUR 7.20 EUR 0.82 %

121.14 EUR 1.06 EUR 0.88 %

100.70 EUR 0.60 EUR 0.60 %

293.70 EUR 0.90 EUR 0.31 %

338.60 EUR 2.40 EUR 0.71 %

165.50 EUR -2.58 EUR -1.53 %

377.80 EUR -1.20 EUR -0.32 %

75.10 EUR 0.75 EUR 1.01 %

NEW YORK (Dow Jones)--Dank überzeugender Quartalszahlen von JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo dürfte die Wall Street zum Wochenausklang mit einem leichten Plus in den Handel starten. Der Future auf den S&P-500 gewinnt aktuell 0,2 Prozent. Dazu kommen wieder deutlich fallende Renditen am Anleihemarkt.

Werbung

JP Morgan hat im dritten Quartal von höheren Zinsen und einer geringeren Risikovorsorge profitiert. Die Bank steigerte den Gewinn kräftig und übertraf die Prognose der Analysten. Die Aktie gewinnt vorbörslich 0,9 Prozent. Auch Wells Fargo (+2,5%) hat im dritten Quartal den Gewinn deutlich gesteigert und 5,77 Milliarden US-Dollar verdient, nachdem im Vorjahr noch eine Belastung von 2 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit aufsichtsrechtlichen Fragen verbucht werden musste. Die Citigroup (+2,4%) hat ihren Gewinn im dritten Quartal dank höherer Zinsen und trotz gestiegener Kosten leicht gesteigert. Analysten hatten mit einem deutlichen Gewinnrückgang gerechnet.

Die US-Verbraucherpreise vom Vortag wirken dagegen kaum noch nach. Die leicht erhöhte Inflationsrate dürfte die US-Notenbank zwar nicht dazu veranlassen, eine weitere Zinserhöhung im November zu beschließen, doch dürften vor diesem Hintergrund die Zinsen längere Zeit erhöht bleiben, heißt es.

Die veröffentlichten Konjunkturdaten haben keinen Impuls gesetzt. Die Importpreise stiegen weniger stark als erwartet. Nach der Startglocke folgt noch der Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan.

Werbung

Ölpreise steigen kräftig - Dollar etwas leichter

Für die Ölpreise geht es kräftig nach oben. Die Notierungen für WTI und Brent steigen um bis zu 4,8 Prozent. "Wir sehen Spielraum für einen leicht höheren Ölpreis in den nächsten Monaten", so die Commerzbank. "Denn zumindest die Versorgung mit iranischem Öl könnte spürbar zurückgehen, da die Regierung in Teheran den Hamas-Angriff auf Israel offen begrüßt hat."

Der Dollar gibt nach den Vortagesgewinnen leicht nach, der Dollar-Index reduziert sich um 0,2 Prozent. "Obwohl der Dollar zulegte, erhielt der Greenback keinen nennenswerten Auftrieb", so UniCredit Research. Der Anstieg der langfristigen US-Renditen habe dem Dollar ebenfalls geholfen, und die Anleger hätten die Erwartungen für eine letzte Zinserhöhung der Federal Reserve in diesem Jahr neu kalibriert. Die Wahrscheinlichkeit liege jedoch nach wie vor unter 50 Prozent, was ein Hindernis für eine weitere kräftige Dollar-Rally darstellen könnte.

Am US-Anleihemarkt geben die Renditen ihre Vortagesgewinnne wieder ab. Die Rendite zehnjähriger Papiere fällt um 10,3 Basispunkte auf 4,60 Prozent. Die Verbraucherpreise dürften nichts an der Zinspolitik der Fed ändern, heißt es. Eine erneute Erhöhung sei weiter unwahrscheinlich.

Werbung

Microsoft mit Abgaben - Unitedhealth legen zu

Bei den Einzelwerten geht es für die Microsoft-Aktie 0,1 Prozent nach unten. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat die geplante Übernahme des Videospielanbieter Activision Blizzard nach Zugeständnissen genehmigt und damit den Weg frei gemacht, dass die 75 Milliarden Dollar schwere Transaktion zustande kommt.

Unitedhealth (+1,2%) hat im dritten Quartal mehr verdient als von Analysten erwartet und seine Prognose für das Gesamtjahr erneut angehoben. Der Gewinn der Fondsgesellschaft Blackrock ist im dritten Quartal trotz geringerer Zuflüsse angesichts des Marktrückgangs gestiegen. Die Titel verlieren dennoch 1,7 Prozent.

Qualcomm verlieren 0,5 Prozent. Der Chiphersteller will im Dezember seine Belegschaft um etwa 2,5 Prozent verkleinern. Bereits im August hatte das Unternehmen gewarnt, dass das Umsatzwachstum von einer Erholung der Mobilfunkverkäufe und der Verkäufe in China abhängen würde. Amazon verlieren 0,3 Prozent. Der "Prime Day" des Online-Händlers lief nach dessen Angaben besser als im Vorjahr, allerdings nannte Amazon auch auf Nachfrage keine konkreten Zahlen.

===

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 5,01 -6,4 5,07 58,8

5 Jahre 4,60 -9,1 4,69 60,3

7 Jahre 4,63 -10,0 4,73 65,6

10 Jahre 4,60 -10,3 4,70 71,7

30 Jahre 4,75 -10,4 4,86 78,4

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:11 Uhr Do, 17:05 % YTD

EUR/USD 1,0540 +0,1% 1,0543 1,0553 -1,5%

EUR/JPY 157,59 -0,1% 157,82 158,02 +12,3%

EUR/CHF 0,9542 -0,2% 0,9565 0,9564 -3,6%

EUR/GBP 0,8644 -0,0% 0,8645 0,8639 -2,3%

USD/JPY 149,50 -0,2% 149,70 149,74 +14,0%

GBP/USD 1,2194 +0,1% 1,2194 1,2215 +0,8%

USD/CNH (Offshore) 7,3058 -0,1% 7,3068 7,3089 +5,5%

Bitcoin

BTC/USD 26.876,14 +0,5% 26.794,30 26.689,78 +61,9%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 86,85 82,91 +4,8% +3,94 +11,6%

Brent/ICE 89,58 86,00 +4,2% +3,58 +9,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.911,94 1.869,07 +2,3% +42,87 +4,8%

Silber (Spot) 22,59 21,88 +3,3% +0,72 -5,7%

Platin (Spot) 885,95 873,00 +1,5% +12,95 -17,1%

Kupfer-Future 3,59 3,59 +0,0% +0,00 -5,7%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 13, 2023 08:56 ET (12:56 GMT)

Aktuelle Microsoft Aktie News

Werbung

Microsoft Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Microsoft nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
DatumRatingAnalyst
22.05.26 Microsoft Outperform RBC Capital Markets
07.05.26 Microsoft Overweight Barclays Capital
04.05.26 Microsoft Buy Jefferies & Company Inc.
30.04.26 Microsoft Buy UBS AG
30.04.26 Microsoft Kaufen DZ BANK