MÄRKTE USA/Etwas fester - Hoffnung auf Ende des Iran-Kriegs stützt
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DOW JONES--Die US-Börsen zeigen sich am Mittwoch im Verlauf freundlich. Gegen Mittag verliert der Dow-Jones-Index zwar 0,4 Prozent auf 48.325 Punkte, belastet unter anderem von Caterpillar (-4%). Der S&P-500 legt jedoch um 0,5 Prozent zu und der Nasdaq-Composite um 1,2 Prozent. Stimmungstützend wirken weiter optimistische Erwartungen an Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Nachdem erste Gespräche am Wochenende ergebnislos abgebrochen worden waren, hat US-Präsident Donald Trump nun die Möglichkeit einer zweiten Gesprächsrunde angedeutet. Das Ende des Kriegs sei "sehr nahe", sagte er.
Die am Vortag kräftig gefallenen Ölpreise legen leicht zu, nachdem die Rohölvorräte der USA in der vergangenen Woche überraschend abgenommen haben, notieren aber klar unter der Marke von 100 Dollar. Der Preis für ein Barrel Brentöl steigt aktuell um 1 Prozent auf 95,70 Dollar. Der Dollar tendiert knapp behauptet. Am US-Anleihemarkt steigt die Zehnjahresrendite um 3 Basispunkte auf 4,29 Prozent. Gold verbilligt sich um 0,6 Prozent auf 4.809 Dollar je Feinunze.
Konjunkturdaten bewegen eher wenig, nachdem am Vortag unerwartet günstig ausgefallene Erzeugerpreisdaten Inflations- und somit Zinserhöhungserwartungen etwas gelindert hatten. Der Empire State Manufacturing Index erhöhte sich im April wider Erwarten auf plus 11,0 Punkte, während Volkswirte einen Rückgang auf minus 0,5 erwartet hatten. Der Anstieg der Importpreise war im März mit 0,8 Prozent geringer als die von Ökonomen vorhergesagten 2,4 Prozent. Im Späthandel steht der Wirtschaftsbericht "Beige Book" der US-Notenbank auf dem Kalender.
Auf Unternehmensseite haben mit der Bank of America und Morgan Stanley zwei weitere große US-Banken Geschäftszahlen veröffentlicht. Beide Geldhäuser haben im ersten Quartal mehr verdient als erwartet. Für Morgan Stanley geht es um 4,1 Prozent aufwärts. Bank of America gewinnen 1,4 Prozent.
Broadcom rücken um 3,6 Prozent vor, nachdem der Chiphersteller den Ausbau seiner Partnerschaft mit Meta bekanntgegeben hat. Broadcom wird die Facebook-Mutter in noch größerem Umfang mit speziell angefertigten KI-Chips beliefern. Meta tendieren 2,4 Prozent höher.
Snap verteuern sich um 8,5 Prozent. Das Unternehmen will weltweit 16 Prozent der Arbeitsplätze abbauen.
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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 48.325,09 -0,4 -210,90 48.535,99
S&P-500 7.001,32 +0,5 +33,94 6.967,38
NASDAQ Comp 23.933,35 +1,2 +294,27 23.639,08
NASDAQ 100 26.082,08 +0,9 +240,08 25.842,00
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 3,78 +0,02 3,78 3,74
5 Jahre 3,91 +0,04 3,91 3,86
10 Jahre 4,29 +0,03 4,29 4,24
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:20
EUR/USD 1,1800 +0,0 0,0005 1,1795 1,1797
EUR/JPY 187,39 +0,1 0,1200 187,27 187,3600
EUR/CHF 0,9219 +0,1 0,0011 0,9208 0,9208
EUR/GBP 0,8693 -0,0 -0,0001 0,8694 0,8689
USD/JPY 158,8 +0,0 0,0300 158,77 158,8100
GBP/USD 1,3572 +0,1 0,0008 1,3564 1,3575
USD/CNY 6,818 +0,0 0,0024 6,8156 6,8157
USD/CNH 6,8164 +0,1 0,0066 6,8098 6,8074
AUS/USD 0,7167 +0,6 0,0044 0,7123 0,7136
Bitcoin/USD 74.159,63 +0,1 33,57 74.126,06 74.855,48
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 92,08 +0,9 0,80 91,28
Brent/ICE 95,7 +1,0 0,91 94,79
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.809,29 -0,6 -31,05 4.840,34
Silber 79,52 -0,0 -0,01 79,53
Platin 2.122,32 +0,9 18,67 2.103,65
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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/cln/cbr
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April 15, 2026 12:46 ET (16:46 GMT)
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