MÄRKTE USA/Inflations- und Zinssorgen dürften Aktien belasten
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DOW JONES--Inflations- und Zinserhöhungssorgen dürften die US-Börsen am Donnerstag erneut nachgeben lassen. Der S&P-Future sinkt vorbörslich um 0,5 Prozent, der Nasdaq-Future verliert 1 Prozent. Der Ölpreis ist weiter gestiegen, nachdem in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran bislang keine Fortschritte erzielt wurden. Das Barrel Brentöl notiert aktuell 2 Prozent höher bei 105,05 Dollar.
Anleger befürchten, dass der Ölpreisanstieg die Inflation nach oben treibt und die US-Notenbank zu weiteren Zinserhöhungen in naher Zukunft veranlasst. Überdies hatten überraschend stark ausgefallene Einkaufsmanagerindizes am Mittwoch gezeigt, dass sich die US-Wirtschaft in einer guten Verfassung befindet, was der US-Notenbank die Entscheidung für eine neuerliche Straffung der Geldpolitik erleichtern würde. Entsprechend ziehen am Anleihemarkt die Renditen weiter an. Die Zehnjahresrendite steigt um 1 Basispunkt auf 5,12 Prozent. Der Dollar tendiert gut behauptet.
Im Blick steht das Treffen des US-Präsidenten Donald Trump mit seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping. Beide Länder haben US-Finanzminister Scott Bessent zufolge zunächst vereinbart, ihren handelspolitischen "Waffenstillstand" bis Mitte Januar zu verlängern. Die Erwartung, dass es zu breiter gefassten Handelsvereinbarungen kommen wird, ist allerdings gering. Marktteilnehmer hoffen dessen ungeachtet auf Hinweise auf eine Zusammenarbeit beim Thema KI.
Unter den Konjunkturdaten des Tages lag die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche ungefähr im erwarteten Rahmen auf noch immer niedrigem Niveau. Das Leistungsbilanzdefizit der USA ist im zweiten Quartal zwar größer geworden, aber weniger deutlich als angenommen. Etwas später folgen die Daten zu den Neubauverkäufen aus dem August.
Die höheren Marktzinsen dürften vor allem die als zinssensitiv geltenden Technologiewerte belasten. Unter anderem fallen Nvidia vorbörslich um 0,9, AMD um 3 und Micron um 2,2 Prozent.
Blackberry tendieren kaum verändert, nachdem das Unternehmen nach einem überraschend guten Abschneiden im zweiten Geschäftsquartal die Jahresziele erhöht hat.
MGM Resorts brechen um 10,2 Prozent ein. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat der Investor Barry Diller seine Übernahmeofferte für MGM zurückgezogen. Stitch Fix sacken um 17,3 Prozent ab. Das Unternehmen rechnet mit einem niedrigeren Umsatz im laufenden ersten Geschäftsquartal und einem insgesamt schwierigen Geschäftsjahr.
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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 4,87 -0,03 4,91 4,86
5 Jahre 5,00 -0,01 5,03 4,37
10 Jahre 5,12 +0,01 5,15 5,11
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:10 Uhr
EUR/USD 1,1364 -0,1 -0,0016 1,1380 1,1399
EUR/JPY 180,49 +0,1 0,2600 180,23 180,3800
EUR/CHF 0,9404 +0,1 0,0013 0,9391 0,9394
EUR/GBP 0,8597 +0,1 0,0004 0,8593 0,8592
USD/JPY 158,82 +0,3 0,5300 158,29 158,2300
GBP/USD 1,3216 -0,2 -0,0021 1,3237 1,3264
USD/CNY 6,7118 +0,0 0,0007 6,7111 6,7108
USD/CNH 6,7154 +0,1 0,0047 6,7107 6,7119
AUS/USD 0,7025 -0,2 -0,0011 0,7036 0,7044
Bitcoin/USD 83.385,18 -1,0 -845,20 84.230,38 84.615,20
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 93,91 +1,9 1,75 92,16
Brent/ICE 105,05 +1,9 1,97 103,08
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.267,43 -0,5 -19,46 4.286,89
Silber 63,39 -1,7 -1,07 64,47
Platin 1.745,00 -0,3 -5,02 1.750,02
(Angaben ohne Gewähr)
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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/hab
(END) Dow Jones Newswires
September 24, 2026 08:52 ET (12:52 GMT)
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