MÄRKTE USA/Steigende Ölpreise dürften Wall Street zum Start belasten


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DOW JONES--Die wieder kräftig zulegenden Ölpreise dürften am Donnerstag an der Wall Street für eine negative Tendenz zur Eröffnung sorgen. Öl der Sorte Brent war kurzzeitig wieder über die Marke von 100 Dollar je Barrel geklettert - trotz der Entscheidung der Internationalen Energieagentur (IEA), eine Rekordmenge von 400 Millionen Barrel aus den Notreserven freizugeben, um die Preise zu senken.

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Der Iran-Krieg hält zudem unvermindert an. Die Straße von Hormus gilt bereits seit mehreren Tagen als unpassierbar, inzwischen hat der Iran offenbar auch damit begonnen, sie zu verminen. Dazu droht Teheran nun auch mit einer Sperre der Passage durch das Rote Meer mit Unterstützung der Huthi-Miliz im Jemen und anderer "Widerstandsgruppen". Vor diesem Hintergrund geht es für den Future auf den S&P-500 um 0,7 Prozent nach unten.

Der Preis für die Ölsorte Brent klettert um 7,1 Prozent auf 98,54 Dollar. Das Marktgeschehen bleibe bisher allerdings ruhiger als während des panischen Handels am Montag, so Norbert Rucker von Julius Bär. Der Leiter für Volkswirtschaft und Next Generation Research weist darauf hin, dass die Angriffe auf im Persischen Golf ankernde Schiffe teilweise zugenommen hätten. Der Preis spiegele weitgehend die Unsicherheit der Lage wider und preise eine große Risikoprämie ein, die zu den in den Preisen enthaltenen teureren Logistikkosten hinzukomme.

Die Renditen am US-Anleihemarkt legen weiter zu. Für zehnjährige Papiere steigt diese um 2,0 Basispunkte auf 4,23 Prozent. Die anhaltend hohen Energiepreise schmälerten die Erwartungen baldiger Zinssenkungen, heißt es. Auch für den "sicheren Hafen" Dollar geht es weiter nach oben - der Dollar-Index gewinnt 0,3 Prozent. Der Goldpreis gibt leicht nach, belastet durch den festeren Dollar und weiter steigende Marktzinsen. Die Feinunze verliert 0,1 Prozent auf 5.170 Dollar.

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Die vor der Startglocke veröffentlichten US-Konjunkturdaten setzen erneut keine Impulse. Bereits am Vortag hatten die im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Verbraucherpreise für Februar kaum Beachtung am Markt gefunden. So hat die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung in der Woche zum 7. März leicht abgenommen. Bei den Baubeginnen für Januar wurde ein Plus von 7,2 Prozent ausgewiesen, während Ökonomen hier einen Rückgang um 3,8 Prozent erwartet hatten. Die Baugenehmigungen fielen deutlicher als prognostziert. Das Defizit in der Handelsbilanz der USA ist im Januar gesunken.

Bei den Einzelwerten fallen die Aktien von Adobe vorbörslich um 0,4 Prozent. Das Softwareunternehmen wird nach der Schlussglocke die Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal vorlegen. Nvidia reduzieren sich um 0,8 Prozent. Einer der Hauptkunden des Chipherstellers, Meta Platforms, hat vier neue Generationen seiner maßgeschneiderten Chips für künstliche Intelligenz (KI) angekündigt. Die Meta-Aktie verliert ebenfalls 0,8 Prozent.

UiPath büßen 10,3 Prozent ein. Das Automatisierungssoftware-Unternehmen hat für das vierte Geschäftsquartal Zuwächse bei Umsatz und Gewinn gemeldet, aber für das Gesamtjahr eine Verlangsamung des Umsatzwachstums in Aussicht gestellt.

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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 3,65 +0,01 3,69 3,64

5 Jahre 3,80 +0,02 3,83 3,78

10 Jahre 4,23 +0,02 4,25 4,21

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:08

EUR/USD 1,1534 -0,3 -0,0032 1,1566 1,1565

EUR/JPY 183,28 -0,3 -0,5700 183,85 183,7000

EUR/CHF 0,9021 -0,1 -0,0005 0,9026 0,9029

EUR/GBP 0,8625 +0,0 0,0001 0,8624 0,8630

USD/JPY 158,9 -0,0 -0,0400 158,94 158,8400

GBP/USD 1,337 -0,3 -0,0041 1,3411 1,3396

USD/CNY 6,8689 +0,1 0,0034 6,8655 6,8655

USD/CNH 6,8695 -0,1 -0,0060 6,8755 6,8771

AUS/USD 0,7126 -0,4 -0,0025 0,7151 0,7147

Bitcoin/USD 70.357,37 -0,4 -289,22 70.646,59 70.360,95

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 93,51 +7,2 6,26 87,25

Brent/ICE 98,54 +7,1 6,56 91,98

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 5.169,81 -0,1 -5,64 5.175,45

Silber 86,83 +1,2 1,05 85,79

Platin 2.168,62 -0,0 -0,39 2.169,01

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 12, 2026 08:55 ET (12:55 GMT)

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