MÄRKTE USA/Überraschend starke Payrolls dürften Börse bremsen


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DOW JONES--Die US-Börsen dürften mit kleinen Verlusten in den Freitagshandel starten, nachdem die offiziellen Arbeitsmarktdaten für August überraschend stark ausgefallen sind. Das wiederum gibt Zinserhöhungssorgen neue Nahrung und treibt am Anleihemarkt die Renditen nach oben. Der S&P-Future sinkt vorbörslich um 0,2 Prozent, der Nasdaq-Future tendiert gut behauptet.

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Im vergangenen Monat entstanden in den USA außerhalb der Landwirtschaft 162.000 zusätzliche Stellen, während Volkswirte im Konsens den Beschäftigungsaufbau auf 53.000 geschätzt hatten. Die Arbeitslosenquote lag wie erwartet bei 4,1 Prozent, der durchschnittliche Stundenlohn stieg ungefähr im erwarteten Rahmen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt in Reaktion auf die Daten um 3 Basispunkte auf 4,79 Prozent. Der Dollar folgt den Anleiherenditen nach oben. Der Dollarindex zieht um 0,4 Prozent an.

Am Vortag waren die Renditen gefallen, nachdem US-Notenbankgouverneur Christopher Waller die Möglichkeit ins Spiel gebracht hatte, die bis dahin am Markt weithin im September erwartete Zinserhöhung aufzuschieben. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch im laufenden Monat wurde daraufhin noch mit gut 50 Prozent eingepreist, am Mittwoch waren es etwa 70 Prozent gewesen. Waller wollte die Zinsentscheidung indessen von der Inflation abhängig machen. Den Ausschlag dürften daher die in der kommenden Woche anstehenden Verbraucher- und Erzeugerpreise geben.

Positiv dürfte am Freitag aufgenommen werden, dass die Ölpreise nachgeben. Das Barrel Brentöl verbilligt sich um 0,8 Prozent auf 94,74 Dollar, nachdem es am Donnerstag im Verlauf zeitweise über 97 Dollar gekostet hat. Der festere Dollar und die höheren Marktzinsen belasten dagegen das Gold; der Preis für die Feinunze fällt um 1,5 Prozent auf 4.405 Dollar.

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Unternehmensnachrichten kommen unter anderem von Lululemon. Die Aktien des Anbieters von Sportbekleidung brechen im vorbörslichen Handel um rund 20 Prozent ein, nachdem das Unternehmen seine Ziele schon zum zweiten Mal in diesem Jahr gesenkt hat. Vor allem die Kernprodukte verkaufen sich noch immer schlecht.

Dagegen springen American Outdoor Brands um rund 26 Prozent nach oben. Der Anbieter von Camping-, Angel- und Jagdausrüstung hat im ersten Geschäftsquartal den Umsatz überraschend stark gesteigert.

Adobe verbilligen sich um 4,4 Prozent. Das Unternehmen bekommt einen neuen CEO.

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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

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2 Jahre 4,40 +0,07 4,42 4,33

5 Jahre 4,57 +0,06 4,58 4,50

10 Jahre 4,79 +0,03 4,81 4,75

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:17

EUR/USD 1,1597 -0,2 -0,0027 1,1624 1,1592

EUR/JPY 181,36 +0,1 0,2600 181,1 184,1200

EUR/CHF 0,9412 +0,3 0,0025 0,9387 0,9422

EUR/GBP 0,8592 -0,0 -0,0001 0,8593 0,8584

USD/JPY 156,36 +0,4 0,5700 155,79 158,8100

GBP/USD 1,3494 -0,2 -0,0027 1,3521 1,3501

USD/CNY 6,7131 -0,1 -0,0050 6,7181 6,7190

USD/CNH 6,7118 -0,1 -0,0058 6,7176 6,7178

AUS/USD 0,7189 -0,1 -0,0010 0,7199 0,7168

Bitcoin/USD 80.084,47 -1,7 -1.397,73 81.482,20 77.333,82

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 90,53 -0,8 -0,77 91,3

Brent/ICE 94,74 -0,8 -0,78 95,52

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.405,26 -1,5 -67,60 4.472,86

Silber 65,74 -1,8 -1,21 66,95

Platin 1.784,75 -2,3 -41,50 1.826,25

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/hab

(END) Dow Jones Newswires

September 04, 2026 08:55 ET (12:55 GMT)

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12.09.25 Adobe Overweight JP Morgan Chase & Co.
12.12.24 Adobe Buy Deutsche Bank AG
16.06.23 Adobe Buy Goldman Sachs Group Inc.
16.06.23 Adobe Outperform RBC Capital Markets

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