MÄRKTE USA/Unerwartet starker Preisauftrieb belastet Wall Street
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NEW YORK (Dow Jones)--Inflationsängste dürften am Mittwoch den Handelsauftakt an den US-Börsen überschatten. Die Verbraucherpreise sind im April deutlicher als erwartet und so stark wie zuletzt 2009 gestiegen. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine leichtere bis schwächere Eröffnung an der Wall Street an. Der Dollar legt zu, und am Anleihemarkt geht es mit den Renditen nach oben.
Die eine Stunde vor der Startglocke veröffentlichten Preisdaten geben der Furcht vor einer stark steigenden Inflation und damit einer potenziell darauf mit einer strafferen Politik reagierenden US-Notenbank neue Nahrung, auch wenn zuletzt diverse US-Notenbanker betont haben, dass sie derzeit noch keine Notwendigkeit dafür sehen, die monatlichen Anleihekäufe zurückzufahren, mithin die geldpolitischen Zügel etwas anzuziehen. Andererseits kamen auch aus ihren Reihen hohe Inflationsprognosen. Allerdings hat die US-Notenbank in der jüngeren Vergangenheit immer wieder betont, derartige Preisauftriebe als von vorübergehender Natur einzustufen.
Am Anleihemarkt steigt die Zehnjahresrendite rund 3 Basispunkte auf 1,65 Prozent. Der Dollarindex legt um 0,5 Prozent zu, womit sich die am Vortag eingeleitete Erholung des Greenback fortsetzt. Der Euro sackte von Kursen um 1,2120 vor Bekanntgabe der Daten bis auf 1,2072 Dollar ab und erholt sich aktuell wieder.
Positiver Ausblick stützt Electronic Arts
Unternehmensseitig hat unter anderem der Videospiele-Entwickler Electronic Arts Geschäftszahlen vorgelegt, die eher enttäuschten, diese aber mit einem optimistischen Ausblick garniert. Die Aktie liegt vorbörslich 1,9 Prozent im Plus.
Amazon zeigen sich 0,9 Prozent schwächer, obwohl der Online-Handelsriese im Streit um Steuervergünstigungen mit der EU einen juristischen Erfolg erzielt hat. Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg hob eine Entscheidung der EU-Kommission aus dem Jahr 2017 auf, die Amazon zur Zahlung von Steuern in Höhe von 250 Millionen Euro an Luxemburg verurteilt hatte.
Die Ölpreise profitieren vom Rückgang der US-Ölvorräte, den der Branchenverband API am späten Dienstag gemeldet hat. Die Akteure hoffen, dass die offiziellen Daten am Mittwoch diese Tendenz bestätigen. Unterstützung kommt auch von der Internationalen Energieagentur (IEA). Diese erwartet, dass gegen Ende des Jahres die Nachfrage das Angebot am Ölmarkt übersteigen wird.
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US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,16 0,8 0,16 4,8
5 Jahre 0,84 3,7 0,80 47,6
7 Jahre 1,31 3,5 1,27 65,8
10 Jahre 1,65 2,8 1,62 72,8
30 Jahre 2,34 -0,5 2,35 69,7
DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:30 Di, 17:25 % YTD
EUR/USD 1,2113 -0,31% 1,2130 1,2168 -0,8%
EUR/JPY 132,18 +0,16% 132,00 132,01 +4,8%
EUR/CHF 1,0970 -0,05% 1,0976 1,0974 +1,5%
EUR/GBP 0,8577 -0,15% 0,8584 0,8599 -4,0%
USD/JPY 109,12 +0,46% 108,82 108,48 +5,6%
GBP/USD 1,4119 -0,16% 1,4131 1,4150 +3,3%
USD/CNH (Offshore) 6,4401 +0,17% 6,4367 6,4259 -1,0%
Bitcoin
BTC/USD 56.535,50 -0,07% 57.244,25 56.094,00 +94,6%
ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 66,24 65,28 +1,5% 0,96 +36,2%
Brent/ICE 69,24 68,55 +1,0% 0,69 +34,7%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.835,88 1.837,33 -0,1% -1,46 -3,3%
Silber (Spot) 27,42 27,61 -0,7% -0,19 +3,9%
Platin (Spot) 1.231,45 1.239,40 -0,6% -7,95 +15,1%
Kupfer-Future 4,76 4,78 -0,4% -0,02 +35,0%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/cln/mgo
(END) Dow Jones Newswires
May 12, 2021 08:58 ET (12:58 GMT)
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