MARKT USA/Börsen fester erwartet - US-Notenbank im Fokus
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An der Wall Street zeichnen sich zur Wochenmitte zu Handelsbeginn Aufschläge ab, nachdem der bisherige Wochenverlauf von heftigen Marktturbulenzen gekennzeichnet war. Für große Nervosität an den Märkten hatten vor allem Spekulationen über den künftigen Zinskurs der US-Notenbank und die geopolitischen Spannungen rund um Russland und die Ukraine gesorgt. Der Terminkontrakt auf den S&P-500 legt aktuell um 1,4 Prozent zu.
Der Fokus der Anleger liegt auf die am Abend (20 Uhr MEZ) anstehenden geldpolitischen Beschlüsse der US-Notenbank angesichts der extrem hohen Inflation im Land. Eine erste Zinserhöhung wird zwar erst für März erwartet, jedoch besteht Unsicherheit darüber, wie viele Zinsschritte in diesem Jahr noch anstehen und wie stark diese ausfallen werden. Als eingepreist gelten am Markt bisher vier Zinserhöhungen. Jedoch wurde auch schon über fünf und sogar mehr spekuliert. Zudem erhofft man sich auf Hinweise über Tempo und Umfang des Abbaus der hohen Zentralbankbilanz.
Mit Spannung wird daher auf Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell auf der anschließenden Pressekonferenz gewartet.
Konjunkturseitig stehen die Neubauverkäufe für Dezember auf der Agenda. Zudem werden die wöchentlichen Daten zu den Rohöllagerbeständen der staatlichen Energy Information Administration (EIA) veröffentlicht. Die bereits am Vorabend vorgelegten privaten API-Daten hatten einen Rückgang um 872.000 Barrel ausgewiesen.
Für Bewegung bei Einzelwerten dürfte auch die laufende Berichtssaison sorgen. Noch vor der Startglocke werden Geschäftszahlen von AT&T, Abbott Laboratories und Boeing erwartet. Erst nach Handelsschluss werden Intel, Tesla und Qualtrics Einblicke in den Geschäftsverlauf gewähren.
Bereits am späten Dienstag hat Microsoft Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vorgelegt und einen zuversichtlichen Ausblick gegeben. Der Technologieriese verdiente dank des starken Cloud-Geschäfts mehr als erwartet. Zudem knackte der Umsatz erstmals die Marke von 50 Milliarden Dollar. Die Aktie legt vorbörslich um 4,1 Prozent zu.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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January 26, 2022 06:10 ET (11:10 GMT)
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| 30.04.26 | Microsoft Kaufen | DZ BANK |
