MARKT USA/Friedensabkommen mit Iran dürfte Wall Street stützen
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Die US-Börsen dürften sich am Donnerstag von dem Rücksetzer erholen, den sie am Mittwoch nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank erlebt hatten. Der S&P-Future notiert vorbörslich 0,8 Prozent höher, der Nasdaq-Future gewinnt 1,4 Prozent. Stützend wirkt die Absichtserklärung zur Beendigung des Iran-Kriegs, die Iran und USA am Mittwoch unterzeichnet haben - zwei Tage früher als geplant. Die Details der Vereinbarung zeigen allerdings, dass einige der früheren roten Linien der Regierung Trump ignoriert wurden, wie die Analysten von Jefferies anmerken. Das lasse Zweifel an der Lebensdauer der Vereinbarung aufkommen.
Die Ölpreise geben dessen ungeachtet deutlicher nach. Das Barrel Brent verbilligt sich aktuell um 2,1 Prozent auf 77,86 Dollar. Am Anleihemarkt sinkt die Zehnjahresrendite um 2 Basispunkte auf 4,45 Prozent. Etwas Volatilität könnte der Große Verfall in den Markt bringen, der wegen des Feiertags Juneteenth am Freitag auf den Donnerstag vorgezogen wird. Am Freitag ruht der Börsenhandel in den USA.
Am Mittwoch war Verkaufsdruck aufgekommen, nachdem sich der neue Chairman der Federal Reserve, Kevin Warsh, im Anschluss an den Zinsentscheid entschlossen gezeigt hatte, die hartnäckig hohe Inflation zu bekämpfen. Die Zinsen ließ die Fed zunächst noch - wie weithin erwartet - unverändert. Allerdings signalisierte sie Bereitschaft zu Zinserhöhungen im weiteren Jahresverlauf.
An Konjunkturdaten werden am Donnerstag die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche, der Philadelphia-Fed-Index für Juni und der Index der Frühindikatoren für Mai veröffentlicht. Unternehmensnachrichten sind rar. Unter den Einzelwerten springen Smith & Wesson Brands im vorbörslichen Handel um rund 15 Prozent nach oben. Das Unternehmen hat dank neuer Produkte den Umsatz im vierten Geschäftsquartal um 27 Prozent gesteigert und auch einen höheren Gewinn verzeichnet.
Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/hab
(END) Dow Jones Newswires
June 18, 2026 05:42 ET (09:42 GMT)
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