MARKT USA/Nachlassende Zinsängste dürften Börse erneut stützen


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DOW JONES--Die überraschend günstig ausgefallenen Verbraucherpreisdaten vom Dienstag dürften der Wall Street auch am Mittwoch Auftrieb geben. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine gut behauptete bis etwas festere Eröffnung am Kassamarkt an. Die Daten vom Vortag hatten Inflations- und Zinserhöhungssorgen gelindert. Allerdings werden vor der Startglocke noch die Erzeugerpreise veröffentlicht, doch wird auch hier erwartet, dass sich der Preisauftrieb im Juni abgeschwächt hat.

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Neben den Preisdaten stehen der Empire State Manufacturing Index für Juli und im späteren Verlauf das Beige Book der US-Notenbank auf der Agenda. Deren Chef Kevin Warsh spricht am Mittwoch vor dem Bankenausschuss des US-Senats, dürfte dort aber im Wesentlichen das wiederholen, was er am Dienstag vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses gesagt hat. Daneben stehen Auftritte weiterer Vertreter der Federal Reserve an.

Unternehmensseitig wird mit Morgan Stanley eine weitere große US-Bank Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen. Die am Vortag veröffentlichten Zahlen von Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, JP Morgan und Wells Fargo hatten überwiegend überzeugt. Geschäftszahlen werden unter anderem auch Johnson & Johnson und Blackrock veröffentlichen.

Auch eine mögliche Übernahme steht im Fokus. Paypal ziehen im vorbörslichen Handel um 18,3 Prozent an. Einem Bericht von Reuters zufolge haben Stripe und die Private-Equity-Gesellschaft Advent International ein Übernahmegebot für den Zahlungsdienstleister abgegeben.

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Am Anleihemarkt ziehen die am Vortag mit den nachlassenden Zinserhöhungserwartungen gesunkenen Renditen wieder etwas an. Die Zehnjahresrendite steigt um 2 Basispunkte auf 4,61 Prozent. Der Dollar zeigt sich derweil kaum verändert. Die wieder steigenden Marktzinsen lasten auf dem Goldpreis. Die Feinunze ermäßigt sich um 0,6 Prozent.

Die Ölpreise legen nach neuen Angriffen der US-Streitkräfte auf den Iran zu. Die USA blockieren zudem nun wieder iranische Häfen. Das Barrel Brentöl verteuert sich um 0,8 Prozent auf 85,40 Dollar.

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 15, 2026 06:23 ET (10:23 GMT)

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