MARKT USA/Warten auf Payrolls - Zinsrückgang dürfte Techs weiter stützen


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Die US-Börsen dürften zum Wochenausklang ihre Gewinne vom Vortag zunächst zumindest verteidigen oder sogar ausbauen. Der S&P-Future tendiert vorbörslich behauptet, der Nasdaq-Future gewinnt 0,5 Prozent. Die am Donnerstag wieder gesunkenen Marktzinsen dürften vor allem die als zinssensitiv geltenden Technologiewerte weiter stützen. Aktuell steht die Zehnjahresrendite kaum verändert bei 4,76 Prozent. Der Dollar erholt sich etwas von dem deutlichen Rücksetzer und tendiert gut behauptet.

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Die Renditen waren gefallen, nachdem US-Notenbankgouverneur Christopher Waller die Möglichkeit ins Spiel gebracht hatte, die bis dahin am Markt weithin im September erwartete Zinserhöhung aufzuschieben. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch im laufenden Monat wird nun noch mit gut 50 Prozent eingepreist, am Dienstag waren es etwa 70 Prozent. Waller wollte die Zinsentscheidung jedoch von der Inflation abhängig machen. Den Ausschlag dürften daher die in der kommenden Woche anstehenden Verbraucher- und Erzeugerpreise geben.

Positiv dürfte auch aufgenommen werden, dass die Ölpreise nicht weiter gestiegen sind. Das Barrel Brentöl zeigt sich mit 95,50 Dollar kaum verändert, nachdem es am Donnerstag im Verlauf zeitweise über 97 Dollar gekostet hat.

Richtungsweisend dürften letztlich aber die offiziellen Arbeitsmarktdaten (Payrolls) für August werden. Volkswirte schätzen die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft auf 53.000, nachdem im Juli ein Rückgang um 23.000 verzeichnet worden war. Der am Mittwoch veröffentlichte Arbeitsmarktbericht des privaten Dienstleisters ADP hatte derweil einen geringeren Beschäftigungsaufbau ausgewiesen als angenommen. Der ADP-Bericht gilt als Indikator für die offiziellen Daten. Ein schwacher Arbeitsmarkt würde indessen Argumente für einen Aufschub von Zinserhöhungen liefern.

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Unternehmensnachrichten kommen unter anderem von Lululemon. Die Aktien des Anbieters von Sportbekleidung brechen im vorbörslichen Handel um gut 19 Prozent ein, nachdem das Unternehmen seine Ziele schon zum zweiten Mal in diesem Jahr gesenkt hat. Vor allem die Kernprodukte verkaufen sich noch immer schlecht.

Dagegen springen American Outdoor Brands um rund 26 Prozent nach oben. Der Anbieter von Camping-, Angel- und Jagdausrüstung hat im ersten Geschäftsquartal den Umsatz überraschend stark gesteigert.

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/uxd

(END) Dow Jones Newswires

September 04, 2026 06:41 ET (10:41 GMT)

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13.06.19 Lululemon Athletica Outperform Telsey Advisory Group
28.03.19 Lululemon Athletica Buy Canaccord Adams
15.01.19 Lululemon Athletica Outperform Wolfe Research
17.12.18 Lululemon Athletica Buy Stifel, Nicolaus & Co., Inc.

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