Aktien von adidas, PUMA und Co. fallen: Lululemon-Einbruch belastet Sportartikelbranche
Der Kurseinbruch der Lululemon-Aktien nach schwachen Zahlen sowie einer Umsatz- und Gewinnwarnung dürfte am Freitag auch auf den Papieren von adidas und PUMA lasten.
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Die Anteilsscheine des US-Sportartikelherstellers lululemon sind an der NASDAQ zeitweise um 17,68 Prozent auf 100,25 US-Dollar abgesackt und sind auf den tiefsten Stand seit 2018 gefallen.
Im Handel auf XETRA hielten sich die Verluste der deutschen Sportartikelhersteller allerdings bislang in Grenzen: Die Papiere von adidas gewannen nach anfänglichen Verlusten zuletzt 0,77 Prozent auf 149,85 Euro, während es für PUMA um 1,15 Prozent auf 23,98 Euro nach unten ging. Nike sinken an der NYSE zeitweise um 1,46 Prozent auf 38,21 US-Dollar.
Bei Lululemon sprach Analyst Randal Konik von der US-Bank Jefferies von einem "dreifachen Hammer" im zweiten Quartal. Auf dem Heimatmarkt sei der Umsatz um 8 Prozent zurückgegangen, bei Damenbekleidung um 4 Prozent und in China währungsbereinigt um 2 Prozent. Beim Ergebnis je Aktie habe das Unternehmen lediglich von einer Zollrückerstattung profitiert. Abzüglich dieser sei es erheblich niedriger ausgefallen.
Paul Lejuez von der Citigroup hält die Entwicklung in China für die zentrale Enttäuschung. Statt eines erwarteten Umsatzanstiegs um 13 Prozent sei der Umsatz dort um 8 Prozent zurückgegangen. Besonders für China habe das Management nun die Prognosen gesenkt. Dort soll der Umsatz im laufenden Jahr nun nur noch im hohen einstelligen Prozentbereich steigen. Dem steht laut Lejuez eine Konsensprognose von rund 19 Prozent gegenüber.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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