MARKT USA/Weiter aufwärts - US-Verbraucherpreise im Fokus


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Auch am Donnerstag dürfte sich die Aufwärtstendenz an der Wall Street fortsetzen. Der Future auf den S&P-500 steigt aktuell um 0,4 Prozent. Den entscheidenden Impuls dürften aber die vorbörslich anstehenden US-Verbraucherpreise für den September liefern. Daneben stützt, dass der chinesische Staatsfonds seine Beteiligung an den vier größten Banken des Landes aufgestockt hat. Dies wird als richtiger Schritt der Regierung zur Stärkung des Vertrauens in den Kapitalmarkt gewertet. Am Anleihemarkt haben die Renditen ihre starken Abgaben der vergangenen Tage zunächst beendet und zeigen sich wenig verändert.

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Zuletzt hatten sich die Stimmen von Mitgliedern der US-Notenbank gemehrt, die Zinsen nicht weiter zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund kommt den Inflationsdaten verstärkte Bedeutung zu. Besonders wird darauf geachtet, ob sich der rückläufige Trend fortsetzt. Bei der Jahresrate wird mit einem Rückgang auf 3,6 Prozent von 3,7 Prozent im Vormonat gerechnet. Auch bei der Kernrate wird auf Jahressicht ein Rückgang erwartet. Die Erzeugerpreise hatten am Vortag leicht über den Erwartungen gelegen.

"Die Wahrscheinlichkeit, dass es im November zu keiner Zinserhöhung kommt, ist nach dem Fed-Protokoll auf über 90 Prozent gestiegen, während diese zu Beginn dieser Woche noch bei etwa 70 Prozent lag. Auch die US-Fed-Funds-Futures preisen eine ausbleibende Zinserhöhung im Dezember nun mit mehr als 70 Prozent ein, während diese Wahrscheinlichkeit vor einigen Tagen noch bei 50/50 lag", so Analystin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote Bank. Das Fed-Protokoll vom Vortag hatte eine hohe Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung gezeigt. Dabei entschieden die Notenbanker, einen vorsichtigen Ansatz der Geldpolitik von Sitzung zu Sitzung zu verfolgen.

Daneben sind die Blicke auf den Beginn der Berichtssaison gerichtet, der am Freitag mit den Ergebnissen von JP Morgan, Wells Fargo und der Citigroup einen ersten Höhepunkt erlebt.

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Bei den Einzelwerten geben die Aktien von Ford vorbörslich um 1,6 Prozent nach. Die US-Autogewerkschaft UAW hat im laufenden Tarifstreit den Druck erhöht und überraschend die Mitarbeiter des größten Ford-Werks in Kentucky zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.

Microsoft reduzieren sich um 0,3 Prozent. Die US-Steuerbehörde (IRS) fordert von dem Softwarekonzern nach Angaben des Unternehmens Steuerschulden in Höhe von 29 Milliarden Dollar.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

October 12, 2023 05:31 ET (09:31 GMT)

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