Maßnahmenpaket

Lufthansa und Verdi einig bei Krisenpaket für Bodenpersonal


Lufthansa und Verdi einig bei Krisenpaket für Bodenpersonal

Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi haben sich nach Angaben beider Parteien auf ein erstes Krisenpaket bis Ende 2021 für die 35.000 Bodenbeschäftigten der Fluggesellschaft geeinigt.

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Das Maßnahmenpaket zur Bewältigung der wirtschaftlichen Krise, das am Dienstag vereinbart wurde, habe ein Volumen von mehr als 200 Millionen Euro. Es beinhaltet unter anderem den Wegfall von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie eine reduzierte Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. Im Gegenzug will Lufthansa einen Kündigungsschutz für 2021 aussprechen, der vor Entlassungen bis Ende März 2022 schützt. Zudem sollen Altersteilzeit sowie betriebliche Freiwilligenprogramme angeboten werden.

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Für 2020 werde das Weihnachtsgeld gestrichen, für 2021 sollen Urlaubs- und Weihnachtsgeld inklusive Zuschläge entfallen. Sollte es nach Ablauf der Vereinbarung zu Entlassungen kommen, erhalten die Betroffenen laut Verdi diese Krisenbeiträge bis Ende 2022 über 12 Monate zurückerstattet.

Darüber hinaus werde die Kurzarbeit fortgeführt und die Aufstockung zum Kurzarbeitergeld für das Jahr 2021 auf 87 Prozent von 90 Prozent reduziert. Verdi zufolge umfasst die Vereinbarung aber auch eine Ausweitung des tariflichen Schutzes zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes für ca. 6.000 Beschäftigte, denen zuvor der Rückfall auf den gesetzlichen Satz drohte.

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Die Vereinbarung gelte für die tariflichen Bodenbeschäftigten von Lufthansa, Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo. Den in Altersteilzeit Beschäftigten an den Stationen außerhalb von Frankfurt und München werde im Rahmen dieser Vereinbarung die Rücknahme der Kündigung angeboten.

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Insgesamt können laut Lufthansa damit 2021 für die Beschäftigten je nach Grad des Arbeitsentfalls Personalkosten von bis zu 50 Prozent eingespart werden.

Gespräche zu langfristigen Personalkostenreduzierungen für die Phase ab dem 1. Januar 2022, wenn das Kurzarbeitergeld entfällt, sollen frühzeitig wieder aufgenommen werden. Die Verhandlungen über einen Interessenausgleich sollen mit dem Lufthansa-Gesamtbetriebsrat fortgesetzt werden.

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Die Vereinbarung steht unter den Vorbehalt einer Verdi-Mitgliederbefragung.

Die Tarifparteien hatten laut Verdi in mehr als 20 Verhandlungsrunden um ein Ergebnis gerungen.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Tupungato / Shutterstock.com

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07.07.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
06.07.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
03.07.26 Lufthansa Buy UBS AG
02.07.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
29.06.26 Lufthansa Neutral JP Morgan Chase & Co.