Mehrere Belastungsfaktoren

Konjunktureinbruch und Trump-Tweet sorgen für schwachen Handelsschluss beim Dow Jones


Konjunktureinbruch und Trump-Tweet sorgen für schwachen Handelsschluss beim Dow Jones

Der US-Leitindex ist mit Verlusten aus dem Donnerstagshandel gegangen.

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Der Dow Jones beendete den Tag mit einem Minus von 0,85 Prozent bei 26.313,65 Punkten. Er hatte bereits zu Beginn des Donnerstaghandels 0,65 Prozent auf 26.367,42 Zähler abgeben müssen und kam auch im weiteren Verlauf nicht aus dem roten Terrain heraus.

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Vorbörslich wurden viel beachtete Daten zum Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal veröffentlicht, die wegen des coronabedingten Lockdowns einen historisch beispiellosen Einbruch der Konjunktur ausgewiesen haben. Wegen der Corona-Krise erlebte die US-Wirtschaft in den Monaten April bis Juni den stärksten Einbruch innerhalb eines Quartals seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1947. Um fast ein Drittel brach die Wirtschaftsleistung in diesem Zeitraum ein im Vergleich zum zweiten Quartal 2019. Experten hatten zwar einen noch etwas höheren Rückschlag erwartet. Entspannung brachten die Daten aber nicht.

Eine spezielle Bürde für den Markt kam auch noch von Seiten der Politik. Bislang ist noch keine Einigung über ein Konjunkturpaket in Sicht, das den bisher gewährten Hilfen für Arbeitslose nachfolgen soll. Die Zeit drängt, denn es muss bis Freitag fertigwerden, wenn es reibungslose anknüpfen soll.

Auch US-Präsident Donald Trump sorgte wieder einmal für Verunsicherung unter den Börsianern. Auf Twitter spielte er offen mit dem Gedanken an eine Verschiebung der Wahl im November.

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Tech-Giganten im Visier

Überhaupt konnten sich die Anleger über fehlende Impulse nicht beklagen. Am Vorabend stützten "taubenhafte" Aussagen der US-Notenbank. Ebenfalls am Abend hatten sich die Chefs der US-Internetriesen Amazon, Apple, Google und Facebook bei einer Kongressanhörung zu ihrer Marktmacht scharfe Kritik anhören müssen. Was aus diesen Anwürfen folgt, ist indes unklar. Die vier Genannten werden am Abend nachbörslich Zahlen ausweisen. Auch sonst ist die Berichtssaison in vollem Gang.

Redaktion finanzen.net / Dow Jones Newswires / dpa-AFX

Bildquellen: Frontpage / Shutterstock.com, Andre Viegas / Shutterstock.com

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08.07.26 Amazon Buy Goldman Sachs Group Inc.
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18.06.26 Amazon Buy Jefferies & Company Inc.
16.06.26 Amazon Outperform RBC Capital Markets
27.05.26 Amazon Buy UBS AG