DHL-Aktie etwas tiefer: DHL eCommerce schmiedet langfristige Allianz mit US-Post

DHL eCommerce hat einen Mehrjahresvertrag mit dem US Postal Service unterzeichnet.
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Die US-Post soll dabei die Pakete des Unternehmens auf der sogenannten letzten Meile zustellen. Zuvor hatten die beiden Unternehmen Einjahresverträge abgeschlossen. Die US-Post bemüht sich jedoch, Großkunden stärker entgegenzukommen, teilweise durch den Abschluss von Mehrjahresverträgen. Die Stabilität der längerfristigen Vereinbarung werde DHLeCommerce helfen, auf dem US-Markt zu expandieren, sagte DHL-Manager Scott Ashbaugh.
DHL eCommerce leitet jedes Jahr Hunderte von Millionen Paketen für die Zustellung auf der letzten Meile an den US Postal Service weiter. Das Unternehmen verfügt über kein eigenes Bodennetzwerk in dem Land und plant auch nicht, eines aufzubauen. Die gelben DHL-Flugzeuge und -Lkw übernehmen schnellere, internationale Lieferungen für DHL Express, eine weitere Einheit der DHL Group.
Laut US Postal Service ist DHL eCommerce einer seiner drei größten Kunden. Der jüngste Mehrjahresvertrag werde mehr als 10 Milliarden Dollar an Umsatz einbringen. Der größte Kunde der US-Post bleibt Amazon.
Deutsche Post verzichtet bis Mitte 2029 auf Auslagerung des Briefgeschäfts
Die Deutsche Post wird Briefe auch weiterhin mit eigenen Mitarbeitern zustellen. Mit der Gewerkschaft Verdi einigte sich der Konzern darauf, für weitere drei Jahre bis zum 30. Juni 2029 auf die Vergabe der Briefzustellung an fremde Firmen zu verzichten. Dies gilt auch für die sogenannte Verbundzustellung, also die Auslieferung von Briefen und Paketen durch den gleichen Zusteller, wie der Konzern mitteilte.
Darüber hinaus verpflichtet sich die Deutsche Post, mindestens 2.600 eigene Fahrer zu beschäftigen. Die beide Parteien unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung.
Die DHL-Aktie verliert via XETRA zeitweise 0,2 Prozent auf 51,18 Euro.
DJG/DJN/brb/gos
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