Merz warnt vor Verlust von Arbeitsplätzen in der Industrie


Werte in diesem Artikel
Aktien

71.20 EUR -3.75 EUR -5.00 %

LANGENHAGEN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz hat angesichts der Krise bei Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) vor einem weiteren Verlust von Industriearbeitsplätzen gewarnt. Volkswagen stehe beispielhaft für die schwierige Lage der Automobilindustrie in Deutschland und Europa, sagte der CDU-Chef bei einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei in Langenhagen bei Hannover.

Werbung

"Uns gehen im Augenblick in großem Umfang Industriearbeitsplätze verloren", warnte Merz kurz vor den niedersächsischen Kommunalwahlen. Diesen Trend müsse und wolle man stoppen. "Deutschland muss ein Industrieland bleiben!"

Merz begrüßt Einigung bei Volkswagen

Die jüngste Einigung im VW-Aufsichtsrat begrüßte der Kanzler. Ein offener Streit über die Führung des Konzerns bis hin zu einer außerordentlichen Hauptversammlung wäre "alles andere als hilfreich" gewesen. Die Einigung sei allerdings zunächst nur vorläufig.

Merz stellte die besondere Bedeutung des Konzerns für Niedersachsen heraus. "Kein Land ist so stark geprägt von einem großen Industrieunternehmen wie Niedersachsen." Das Schicksal von Volkswagen sei deshalb nicht mit dem eines beliebigen privatwirtschaftlichen Unternehmens vergleichbar. An dem Autobauer hingen zudem zahlreiche Arbeitsplätze bei Zulieferern sowie in Handel und Gewerbe.

Werbung

Lechner wirft Landesregierung Versäumnisse vor

Niedersachsens CDU-Landeschef Sebastian Lechner warf der Landesregierung Versäumnisse vor. Schon vor zwei Jahren sei absehbar gewesen, dass Volkswagen vor Schwierigkeiten stehe. Diese Zeit hätte genutzt werden müssen, um Perspektiven für die niedersächsischen Werke zu entwickeln.

Lechner begrüßte die Einigung ebenfalls, kritisierte aber die weiterhin fehlende Klarheit für mehrere Standorte. Unter anderem über die Zukunft der Werke in Hannover und Emden soll bis Juni des kommenden Jahres entschieden werden. Die CDU werde konstruktiv an Lösungen mitarbeiten, sagte Lechner.

Zukunft von vier deutschen VW-Werken bleibt weiter offen

Der VW-Aufsichtsrat hatte einem umfassenden Konzernumbau zugestimmt. Dieser sieht einen weiteren Abbau Zehntausender Stellen und eine Verkleinerung des Modellangebots vor. Die Zukunft von vier deutschen Werken bleibt zunächst offen./lfi/DP/zb

Aktuelle Volkswagen (VW) vz. Aktie News

Werbung

Volkswagen (VW) vz. Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
23.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.