MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Der Goldpreis tendierte leichter. Die Feinunze verbilligte sich um 0,9 Prozent auf 4.346 Dollar. Der Markt sei derzeit auf die US-Renditen und die Zinspolitik der US-Notenbank fixiert, hieß es. Das Umfeld für Gold sei kurzfristig schwierig, so Chris Weston von Pepperstone. Die Macrotrends, die den Goldpreis beeinflussten, implizierten, dass Anleger und Händler das gelbe Edelmetall meiden dürften, bis diese Dynamiken günstiger würden, fügte er hinzu. Der Dollar stelle einen leichten Gegenwind dar. Der Ölpreis sei zwar zuletzt wieder zurückgekommen, doch ein Wiederanstieg würde die Inflationserwartungen nach oben treiben und das Zinsthema "intensivieren".
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 96,85 +1,1 1,07 95,78
Brent/ICE 101,74 +1,4 1,40 100,34
Nachlassende Angst vor Versorgungsengpässen drückte die Ölpreise. Der Preis für das Barrel Brent fiel um 3,4 Prozent auf 100,34 Dollar. Die Akteure am Ölmarkt setzten darauf, dass bald wieder Öl durch die saudi-arabische Ost-West-Pipeline fließen werde, hieß es aus dem Handel. Außerdem gebe es Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme der Bemühungen um eine diplomatische Lösung des Iran-Kriegs. Und nicht zuletzt hatte der Chef des US Central Command, Admiral Brad Cooper, am Wochenende gesagt, dass in den vergangenen beiden Wochen so viel Öl durch die Straße von Hormus transportiert worden sei wie seit sechs Monaten nicht mehr.
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IRAN-KRIEG
Die Trump-Regierung hat vorgeschlagen, 5 Milliarden US-Dollar in einen neuen Fonds zu investieren, der Ländern im Nahen Osten dabei helfen soll, die im Iran-Krieg beschädigte Energieinfrastruktur wiederaufzubauen. Zudem solle er deren Abhängigkeit von der Straße von Hormus für den Transport von Öl und Gas verringern. Dies geht aus Angaben von US-amerikanischen und nahöstlichen Regierungsvertretern sowie aus Dokumenten hervor, in die das Wall Street Journal Einblick hatte.
MERCEDES-BENZ
Beim Autobauer könnte die Produktionskapazität in Deutschland weiter sinken. Das deutete der stellvertretende Konzernbetriebsratschef Michael Häberle bei der bundesweiten Protestaktion der IG Metall an, berichtet das Handelsblatt. Das Management wolle perspektivisch eine weitere Volumenreduktion an allen deutschen Standorten, sagte Häberle. Das Management diskutiert mit den Betriebsräten über eine Anpassung der Arbeitszeit. Der Autobauer will, dass die Beschäftigten in Deutschland für das gleiche Gehalt länger arbeiten. Im Gespräch ist eine 38-Stunden-Woche. Und er will Zugeständnisse bei Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie der jährlichen Gewinnbeteiligung. Dadurch sollen die Kosten je Arbeitsstunde in Deutschland sinken.
ROCHE
hat in der EU die Zulassung für das Augenmedikament Susvimo erhalten. Susvimo ist eine Behandlung der neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration. Diese Erkrankung ist eine der Hauptursachen für Sehverlust bei Menschen über 60 Jahren.
ALIBABA
hat einen leistungsstärkeren Chip vorgestellt und zudem Pläne für ein größeres KI-Modell skizziert. Damit bekräftigte das Unternehmen sein Bestreben, sowohl die Software als auch die Hardware hinter seinen Ambitionen im Bereich KI zu kontrollieren.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
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September 22, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)