Nach Rekordeinbruch

Trendwende in der deutschen Wirtschaft im Juni bestätigt


Trendwende in der deutschen Wirtschaft im Juni bestätigt

In der deutschen Wirtschaft zeichnet sich im Juni zunehmend eine Trendwende ab, nachdem das Wachstum Anfang des zweiten Quartals mit einer Rekordrate eingebrochen war.

Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg auf 45,8 Zähler von 32,3 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut im Zuge der ersten Veröffentlichung mitteilte.

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Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter deutet es auf ein Schrumpfen. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes stieg stärker als erwartet auf 44,6 Zähler von 36,6 im Vormonat. Volkswirte hatten im Mittel einen Indexanstieg auf 41,0 prognostiziert.

Auch der Index für den Servicesektor kletterte stärker als erwartet auf 45,8 Punkte von 32,6 im Vormonat. Ökonomen hatten nur einen Anstieg auf 40,2 erwartet.

"Die deutsche Wirtschaft kämpft sich mit aller Kraft aus der Talsohle heraus", kommentierte IHS-Markit-Ökonom Phil Smith. "Die gelockerten Ausgangssperren hatten durchaus einen positiven Effekt auf Teile der Wirtschaft. Dass der Einkaufsmanangerindex dennoch im negativen Bereich verharrte, deutet darauf hin, dass sich eine tatsächliche Belebung wohl noch etwas hinziehen wird."

DJG/apo/kla

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Aleksey Klints / Shutterstock.com

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