'Negative Catalyst Watch'

Lufthansa-Aktie weit im Minus: JPMorgan sieht Lufthansa-Zahlen skeptischer - Ita-Einstieg


Lufthansa-Aktie weit im Minus: JPMorgan sieht Lufthansa-Zahlen skeptischer - Ita-Einstieg

Nach Einschätzung der US-Bank JPMorgan haben sich die kurzfristigen Aussichten für das operative Geschäft der Lufthansa verdüstert.

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Analyst Harry Gowers senkte deshalb sein Kursziel für die ohnehin schon negativ bewertete Aktie der Fluggesellschaft nochmals leicht auf 5,60 Euro.

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Aufmerksamkeit erregte er aber vor allem mit dem Status "Negative Catalyst Watch" für die Papiere. Damit erwartet er negative Kurstreiber, wenn Ende Juli mit der Halbjahresbilanz die Entwicklung im zweiten Quartal ersichtlich wird.

Gowers geht davon aus, dass das zweite Quartal relativ schwach in puncto Rentabilität ausfallen wird, belastet von sinkenden Flugpreisen bei gleichzeitig steigenden Kosten. Schon das erste Jahresviertel der Lufthansa sei von Streiks stark beeinträchtigt worden, erinnerte der Experte.

Der Experte hält es für möglich, dass die Marktprognosen im Laufe der kommenden Monate sinken und es zu einer weiteren Reduzierung der Unternehmensziele kommt. Daher senkte er seine Ergebnisschätzungen (Ebit) für die Jahre 2024 bis 2026.

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Gemäß der Einstufung "Underweight" geht JPMorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten schlechter als der jeweilige Sektor entwickeln wird.

Lufthansa-Einstieg bei Ita kurz vor Genehmigung der EU

Die Lufthansa bekommt für ihren geplanten Einstieg bei der staatlichen italienischen Fluggesellschaft Ita offenbar grünes Licht von der Europäischen Union. Die EU-Wettbewerbshüter stünden kurz davor eine Genehmigung zu erteilen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Zuletzt hatte die Lufthansa demnach weitere Zugeständnisse angeboten. Der MDAX-Konzern will in einem ersten Schritt 41 Prozent der früheren Alitalia übernehmen. Dafür sollen der Ita 325 Millionen Euro Eigenkapital aus Lufthansa-Barmitteln zufließen. Später soll die deutsche Fluglinie weitere 49 Prozent und dann die restlichen 10 Prozent bekommen können. Das italienische Finanzministerium, die EU-Kommission sowie die Lufthansa wollten sich Bloomberg gegenüber nicht zu den Informationen äußern.

Im XETRA-Handel knickten Lufthansa-Aktien letztlich um 5,47 Prozent ein auf 5,94 Euro.

/edh/gl/stk

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Analysierendes Institut JPMorgan.

Veröffentlichung der Original-Studie: 12.06.2024 / 19:10 / BST Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 13.06.2024 / 00:10 / BST

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Sean Gallup/Getty Images, Tupungato / Shutterstock.com

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04.09.26 Lufthansa Neutral JP Morgan Chase & Co.
20.08.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
19.08.26 Lufthansa Underweight Barclays Capital
05.08.26 Lufthansa Sell Goldman Sachs Group Inc.
05.08.26 Lufthansa Neutral JP Morgan Chase & Co.

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