Nordländer fordern Verlängerung der Homeoffice-Steuerpauschale


HAMBURG/SCHWERIN (dpa-AFX) - Vier norddeutsche Bundesländer fordern die Verlängerung der Homeoffice-Steuerpauschale für Beschäftigte um ein Jahr bis Ende 2023. Dafür stellen Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen einen gemeinsamen Antrag zur Änderung des Entwurfs eines Jahressteuergesetzes über den Bundesrat, wie die Finanzminister der vier Länder am Donnerstag mitteilten. Seit dem Jahr 2020 können den Angaben zufolge die Bürger bis zu 600 Euro Kosten im Jahr, die durch Arbeit im Homeoffice entstehen, steuerlich als Pauschale geltend machen.

Werbung

Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) erklärte: "Die finanziellen Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger sind außergewöhnlich stark gestiegen. Daher wollen wir als Nordländer mit unserem Antrag zur Fortgeltung der Homeoffice-Pauschale über die von der Bundesregierung bereits beschlossenen Maßnahmen hinaus einen Beitrag zur Entlastung leisten."

Mecklenburg-Vorpommerns Finanzminister Heiko Geue (SPD) betonte, während der Corona-Pandemie seien gute Erfahrungen mit der Nutzung von Homeoffice gemacht worden. Schleswig-Holsteins Ressortchefin Monika Heinold (Grüne) erklärte, in Krisenzeiten brauche es pragmatische Lösungen, die den Menschen helfen. "Das erfüllt die Homeoffice-Pauschale." Bremens Finanzsenator Dietmar Strehl (Grüne) sagte, es sei absehbar, dass viele Menschen auch in diesem Herbst und Winter wieder im Homeoffice arbeiten werden. Die Arbeitnehmer trügen dann die gestiegenen Energiepreise, die in ihrer Arbeitszeit zu Hause anfielen. "Eine schnelle und unbürokratische Entlastung der Arbeitnehmer ist daher notwendig."

/ili/DP/stw

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.