Novartis-Aktie trotzdem fester: Pharmakonzern beendet ALS-Studie nach einer Reihe von Fehlschlägen
Novartis hat in seiner Phase-2-Studie für eine ALS-Behandlung weder die primären noch die sekundären Endpunkte erreicht.
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Der Schweizer Pharmakonzern teilte am Mittwoch mit, die Entwicklung von VHB937 bei ALS einzustellen.
Das Ende der Studie folgt auf eine Reihe von Rückschlägen für Novartis in diesem Monat. Im September hatte Novartis das Scheitern einer experimentellen neuromuskulären Behandlung namens Del-Desiran in einer späten klinischen Studie bekannt gegeben. Zudem hatte ein viel beobachtetes Cholesterin-Medikament namens Pelacarsen das Risiko schwerer kardiovaskulärer Ereignisse nicht gesenkt.
Novartis pausierte Ende August zudem acht Studien zu einer Zelltherapie für Autoimmun- und neurologische Erkrankungen, nachdem drei Patienten gestorben waren.
Die Aktien des Unternehmens fielen Anfang dieses Monats angesichts der Nachrichten über die gescheiterten Studien. In den vergangenen 30 Tagen verlor die Aktie 9 Prozent.
Analysten zufolge könnte die Reihe von Fehlschlägen die Sorgen der Anleger darüber neu entfachen, wie Novartis nach 2030 wachsen soll.
Die Novartis-Aktie legt trotz der enttäuschenden Studienergebnisse an der SIX am Donnerstag zeitweise dennoch um 1,37 Prozent auf 115,84 Franken zu.
DOW JONES
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